Blog

Astronomietag 2017

Deutschlandweiter Astronomietag 2017

Astronomietag 25.03.2017

Ich werde an diesem Tag im Astronomiemuseum der Sternwarte Sonneberg sein, das sich auch in diesem Jahr mit vielfältigen Angeboten am deutschlandweiten Tag der Astronomie beteiligt. Beginn ist um 14 Uhr. Bei schönem Wetter gibt es bereits am Nachmittag die Möglichkeit, die Sonne durch verschiedene Teleskope zu beobachten. Weiterhin gibt es Vorträge sowie Führungen durch die Sternwarte und die berühmte Fotoplattensammlung.

Auch die jüngeren BesucherInnen dürfen auf der Planetenstraße einiges ausprobieren: es werden tiefe Krater auf Merkur selbst geschaffen, Planeten werden zum Schweben gebracht, die Jupiteratmosphäre mit bunten Streifen und echten Wirbelstürmen erschaffen, und selbst ein eigener Ringplanet kann designt und mit nach Hause genommen werden.

Am Abend, nach Einbruch der Dunkelheit, können dann - so die Wetterlage es zulässt - mit den Teleskopen der Sternwarte, passend zum Motto des Astronomietags 2017, "Objekte der Ekliptik" beobachtet werden.

Unser Programm:

14 - 17 Uhr: Sonnenbeobachtung
14 - 17 Uhr: Kinderprogramm
14 Uhr: Führung durch die Sternwarte
15 Uhr: Vortrag - Der Beginn der Sternwarte Sonneberg
16 Uhr: Führung durch das Plattenarchiv der Sternwarte Sonneberg
17 Uhr: Vortrag - Ekliptik, was ist denn das?
ab 19 Uhr: Beobachtung des Himmels mit verschiedenen Teleskopen

Wir freuen uns auf Besucher jeder Altersgruppe!


Drucken

Monda Lisa von den Astro-Comics

Darf ich vorstellen: Monda Lisa!

Die Mona Lisa ist eines der bekanntesten Kunstwerke der Weltgeschichte. Sie hat sicherlich schon Unmengen von Menschen fasziniert, sie in den Louvre getrieben und darüber philosophieren lassen, ob sie denn nun lächelt oder nicht. Es gibt aber ein noch viel bekannteres Kunstwerk, für das wir nicht extra nach Paris fahren müssen, sondern einfach nur nachts den Blick nach oben richten müssen: Den Mond!

Monda Lisa von den Astro-Comics

Ebenso wie die Mona Lisa übt der Mond eine faszinierende Wirkung aus - er tut dies indes schon viel länger! Immerhin gibt es den Mond wohl schon seit ungefähr 4,5 Milliarden Jahren. Da es uns Menschen erst seit einigen hunderttausend Jahren gibt, ist er also seit Anfang an unser Begleiter.

Und seit eben jenem Anfang blicken die Menschen zu diesem hellen Objekt am Nachthimmel und stellen sich die immer gleichen Fragen: Was ist der Mond? Woher kommt er? Hat er Auswirkungen auf uns?

Vollmond Die meisten dieser Fragen sind heute hinlänglich geklärt. Der Mond ist ein steiniger und staubiger Trabant der Erde, dessen Oberfläche ungefähr vier mal so groß wie Europa ist und der die Erde in 29,5 Tagen einmal umkreist. Der Grund dafür ist die gravitative Anziehung zwischen Erde und Mond. Eben jene Gravitation können wir auch in der Umwelt um uns herum spüren. So ist der Mond hauptverantwortlich für die Gezeiten der Ozeane zuständig. Im Gegensatz zur rein ideellen künstlerischen Wirkung der Mona Lisa kann der Mond also mit etwas absolut Faktischem aufwarten: Gravitation! 1:0 für den Mond!

Wie der Mond entstanden ist, ist zwar noch nicht sicher geklärt, es gibt aber eine sehr wahrscheinliche Theorie: In der Anfangsphase des Sonnensystems könnte es einen Zusammenstoß zwischen unserem Heimatplaneten und dem Protoplaneten Theia gegeben haben. Durch die Kollision wurde so viel Material abgespalten und aufgewirbelt, dass sich daraus nach und nach ein natürlicher Trabant der Erde gebildet hat. Während die Mona Lisa also völlig unspektakulär von Leonardo da Vinci in seinem Arbeitszimmer gemalt wurde, ist der Mond durch eine apokalyptische Katastrophe entstanden! 2:0 für den Mond!

Supermond - Vollmond am 14. November 2016 Zugegeben: Die Mona Lisa ist ein ganz ausgezeichnet gemaltes Kunstobjekt - aber auch die Mondoberfläche strotzt nur so vor künstlerischer Kreativität! Es gibt dort richtige Gebirge und riesige Spalten, die sich über hunderte Kilometer erstrecken. Die Oberfläche ist außerdem übersät mit Kratern, deren Durchmesser teilweise bis zu 300 Kilometer beträgt (sog. Wall-Ebenen). Darüber hinaus ist der komplette Mond mit dem sog. Regolith (Mond-Staub) bedeckt, der an manchen Orten meterhohe Hügel bildet. Und als wäre das noch nicht faszinierend genug, besitzt der Mond eine Rückseite, die der Erde stets abgewandt ist - wie geheimnisvoll! Und was befindet sich auf der Rückseite der Mona Lisa? Nur eine langweilige Inventarnummer des Louvre. Deswegen: 3:0 für den Mond!

Spätestens jetzt sollte also allen Kunstliebhabern klar sein: Der wahre Zenit der künstlerischen Schaffenskraft befindet sich nicht in Paris oder Florenz - er befindet sich 384.000 Kilometer von uns entfernt und offenbart sich uns jede Nacht.

Tim Ruster von Astro Comics Mehr Astro-Comics von Tim Ruster gibt es auf www.astro-comics.de!

Tim kennt sich im Sonnensystem gut aus. Er arbeitet im Planetarium Köln und erklärt dort großen und kleinen Besuchern die wunderbare Welt der Sternbilder und Planeten. Und nebenbei veröffentlicht er die Astro-Comics. Ihr könnt das mitverfolgen auf seiner eigenen Homepage unter www.astro-comics.de.

Er ist auch auf Facebook unter facebook.com/Astro-Comics zu finden.


Drucken

Neujahrsgruß

Wünsche ein glückliches und gesundes Jahr 2017!

Sonnenhalo mit Nebensonne am 1. Januar 2017

Sonnenhalo 1. Januar 2017

Sonnenhalo 1. Januar 2017

Innerer Bogen mit Nebensonne

Innerer Bogen mit Nebensonne

Sonnenhalo

Sonnenhalo

4 Regenbögen

4 Regenbögen

Eiskristalle

Eiskristalle

Sonnenhalo 1. Januar 2017

Sonnenhalo 1. Januar 2017

Nebensonne

Nebensonne

Nebensonne

Nebensonne

Drucken