Heute

.. vor 134 Jahren (am 24.06.1883)

wurde Victor Franz Hess geboren

Hess war ein österreichisch-amerikanischer Physiker. Für die Entdeckung der Kosmischen Strahlung erhielt er 1936 den Nobelpreis für Physik.

Bei einem seiner Ballonaufstiege, der ihn von Aussig in Böhmen nach Pieskow (Bad Saarow) in Brandenburg führte, entdeckte Hess am 7. August 1912 die Kosmische Strahlung, die er noch Höhenstrahlung nannte. Er bezog sich dabei auf die nicht veröffentlichten Daten (da ein Messfehler vermutet wurde) des Physikers Karl Bergwitz, der diese bereits 1908 registrierte.

Die Kosmische Strahlung ist eine hochenergetische Teilchenstrahlung aus dem Weltall, die von der Sonne, der Milchstraße und von fernen Galaxien kommt. Sie besteht vorwiegend aus Protonen, daneben aus Elektronen und vollständig ionisierten Atomen. Auf die äußere Erdatmosphäre treffen zirka 1000 Teilchen pro Quadratmeter und Sekunde. Durch Wechselwirkung mit den Gasmolekülen entstehen Teilchenschauer mit einer hohen Anzahl von Sekundärteilchen, von denen aber nur ein geringer Teil die Erdoberfläche erreicht.

Quelle: Wikipedia


.. vor 102 Jahren (am 24.06.1915)

wurde Fred Hoyle geboren

Fred Hoyle war ein britischer Astronom und Mathematiker, der sich zudem auch schriftstellerisch betätigte.

Internationale Bekanntheit erlangte er nicht zuletzt aufgrund seines wissenschaftlichen Nonkonformismus und durch seine provokativ-außenseiterischen Thesen, mit denen er anerkannte Lehrmeinungen und Erkenntnisstände der Astronomie und der Physik (Energieerhaltungssatz) infrage stellte.

Während er keine Einwände gegen die Entdeckung der Expansion des Universums durch Edwin Hubble hatte, widersprach er allerdings dessen Interpretation: Er selbst sprach sich dafür aus, dass sich das Universum in einem Zustand der Gleichförmigkeit befinde, in dem die kontinuierliche Erzeugung von Materie die Expansion des Weltalls vorantreibe, als Gegensatz zu einem Universum, das einen explosiven Beginn durch einen Urknall mit folgender Expansion hatte.

Hoyle selbst prägte den Begriff des Big Bang (großer Knall) in einer BBC-Radiosendung 1949, um die Urknalltheorie von Abbé Georges Lemaître – ohne, wie oft behauptet wurde, erkennbaren spöttischen Unterton – auf eine griffige Formel zu bringen.

Spätestens in den 1990er Jahren begann Hoyle, die Erd-, Menschheits und Zivilisationsgeschichte unter katastrophistischen Gesichtspunkten zu betrachten. Impaktereignisse und ihre Folgen sollen weit größeren Einfluss auf die Menschheitsgeschichte ausgeübt haben als bisher angenommen.

In seinem 1993 erstveröffentlichten Buch "The Origin of the Universe and the Origin of Religion" baute Hoyle dieses Modell weiter aus und entwickelte ein periodisches Szenario rezenter Impakte, wobei er solche Einschläge im Abstand von ca. 1600 Jahren vermutete und mit prähistorischen sowie geschichtlichen Ereignissen in Verbindung brachte.

In seinen späteren Jahren entwickelte er zusammen mit Chandra Wickramasinghe auch die Theorie, der zufolge das Leben im All entstanden und mittels Panspermie im Universum verbreitet worden sei, ferner, dass die Evolution auf der Erde durch einen steten Zufluss von Viren vorangetrieben werde, die von Kometen zu uns transportiert würden.

Quelle: Wikipedia


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