Heute

.. vor 240 Jahren (am 30.04.1777)

wurde Johann Carl Friedrich Gauß geboren

Gauß war ein deutscher Mathematiker, Astronom, Geodät und Physiker mit einem breit gefächerten Feld an Interessen.

1807 wurde er zum Universitätsprofessor und Sternwartendirektor in Göttingen berufen und später auch mit der Landesvermessung des Königreichs Hannover betraut. Neben der Zahlen- und der Potentialtheorie erforschte er unter anderem das Erdmagnetfeld.

Gauß schaffte es, die Bahn des gerade entdeckten Kleinplaneten Ceres mit Hilfe einer neuen indirekten Methode der Bahnbestimmung und seiner Ausgleichsrechnungen auf Basis der Methode der kleinsten Quadrate so zu berechnen, dass Franz Xaver von Zach ihn am 7. Dezember 1801 und – bestätigt – am 31. Dezember 1801 wiederfinden konnte.

Quelle: Wikipedia


.. vor 244 Jahren (am 30.04.1773)

wurde Johann Karl Burckhardt geboren

Johann Karl Burckhardt war ein deutscher Astronom.

Burckhardt studierte an der Universität Leipzig Mathematik und Astronomie und kam später zu Zach an die Sternwarte Gotha, wo er als Adjunkt praktischen Unterricht in der Beobachtung des Himmels nahm. Zach empfahl ihn 1797 an Lalande in Paris, wo sich Burckhardt insbesondere mit der Berechnung der Bahnen von Kometen beschäftigte.

Nach dem Tode Lalandes im Jahr 1807 wurde Burckhardt Astronom an der Sternwarte der Militärschule von Paris. Seine 1812 herausgegebenen Mondtafeln galten lange als die besten seiner Zeit. Der Mondkrater Burckhardt ist nach ihm benannt.

Quelle: Wikipedia


.. vor 2 Jahren (am 30.04.2015):

Ende der Merkurmission Messenger

Die Merkursonde Messenger stürzte am 30. April 2015 planmäßig auf den Merkur. Nach 10 Jahren und neun Monaten Missionsdauer war der mitgeführte Treibstoff endgültig aufgebraucht.

Messenger startete am 3. August 2004 und schwenkte nach mehr als 6 Jahren Reisezeit und etlichen komplizierten Bahnmanövern um den sonnennächsten und zugleich kleinsten Planeten des Sonnensystems ein. Die Sonde umrundete Merkur insgesamt 4104mal und fotografierte und vermaß den Planeten ausgiebig. Erstmals erhielten wir so ein vollständiges Bild von Merkur, denn rund 50% der Merkuroberfläche waren bis dahin noch unbekannt.

Quelle: http://messenger.jhuapl.edu/


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