Heute

.. vor 298 Jahren (am 20.08.1719)

wurde Christian Mayer geboren

Christian Mayer war ein Jesuit, Experimentalphysiker, Astronom, Geodät, Kartograph und Meteorologe.

Bei einem Aufenthalt in Paris, zwecks Studium der Wasserversorgung, lernte er die dortigen Astronomen Nicolas Louis de Lacaille, Joseph-Jérôme de Lalande, César François Cassini de Thury und Pierre Bouguer kennen und erlernte den Gebrauch von astronomischen und geodätischen Geräten. Er beobachtete die Wiederkehr eines Kometen (1759) mit seinen Geräten und den Venus-Transit (1761) im Schwetzinger Schlossgarten sowie in den Jahren 1765 und 1778 eine partielle Sonnenfinsternis.

Im Jahre 1763 wurde Mayer von Karl Theodor zum kurfürstlichen Hofastronomen ernannt. 1769 wurde Mayer zur Beobachtung des Venustransits nach Sankt Petersburg eingeladen. Er initiierte 1771 den Bau der Mannheimer Sternwarte, deren Gründungsdirektor er wurde.

In den Jahren 1776 und 1777 entdeckten Mayer und sein Mitarbeiter Johann Metzger über hundert Doppelsterne. Mayer erkannte, dass es sich um zusammengehörende Sternsysteme, Fixsterntrabanten, handelt, die um einen gemeinsamen Schwerpunkt kreisen. Dies war eine der ersten und wichtigen Erkenntnisse der Stellarastronomie.

Der Mondkrater C. Mayer ist nach ihm benannt.

Quelle: Wikipedia


.. vor 150 Jahren (am 20.08.1867)

wurde Richard Schorr geboren

Richard Reinhard Emil Schorr war ein deutscher Astronom und Entdecker von Asteroiden.

Schorr studierte an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie an der Technischen Universität München und erhielt anschließend im Jahr 1889 eine Anstellung als Assistent in der Redaktion der Astronomischen Nachrichten in Kiel. Nach zwei Jahren wechselte er als Assistent zunächst an die Volkssternwarte Karlsruhe, etwas später dann an das Astronomische Rechen-Institut in Berlin, das noch Teil der Berliner Sternwarte war.

Offiziell wurde Richard Schorr 1902 zum Direktor der Sternwarte Hamburg-Bergedorf ernannt, wo er unter anderem zwei Asteroiden entdeckte. 1919 wurde er als ordentlicher Professor an die Universität Hamburg berufen. Schorrs astronomisches Interesse galt hauptsächlich der Astrometrie. Er initiierte mehrere große Sternkatalogprogramme an der Hamburger Sternwarte.

In Anerkennung seiner Arbeit wurde nach ihm der Asteroid Schorria benannt. Seine Ehefrau war Namensgeberin für den Asteroiden Amanda. Auch der Mondkrater Schorr ist nach ihm benannt.

Quelle: Wikipedia


.. vor 16 Jahren (am 20.08.2001)

starb Fred Hoyle

Fred Hoyle war ein britischer Astronom und Mathematiker, der sich zudem auch schriftstellerisch betätigte.

Internationale Bekanntheit erlangte er nicht zuletzt aufgrund seines wissenschaftlichen Nonkonformismus und durch seine provokativ-außenseiterischen Thesen, mit denen er anerkannte Lehrmeinungen und Erkenntnisstände der Astronomie und der Physik (Energieerhaltungssatz) infrage stellte.

Während er keine Einwände gegen die Entdeckung der Expansion des Universums durch Edwin Hubble hatte, widersprach er allerdings dessen Interpretation: Er selbst sprach sich dafür aus, dass sich das Universum in einem Zustand der Gleichförmigkeit befinde, in dem die kontinuierliche Erzeugung von Materie die Expansion des Weltalls vorantreibe, als Gegensatz zu einem Universum, das einen explosiven Beginn durch einen Urknall mit folgender Expansion hatte.

Hoyle selbst prägte den Begriff des Big Bang (großer Knall) in einer BBC-Radiosendung 1949, um die Urknalltheorie von Abbé Georges Lemaître – ohne, wie oft behauptet wurde, erkennbaren spöttischen Unterton – auf eine griffige Formel zu bringen.

Spätestens in den 1990er Jahren begann Hoyle, die Erd-, Menschheits und Zivilisationsgeschichte unter katastrophistischen Gesichtspunkten zu betrachten. Impaktereignisse und ihre Folgen sollen weit größeren Einfluss auf die Menschheitsgeschichte ausgeübt haben als bisher angenommen.

In seinem 1993 erstveröffentlichten Buch "The Origin of the Universe and the Origin of Religion" baute Hoyle dieses Modell weiter aus und entwickelte ein periodisches Szenario rezenter Impakte, wobei er solche Einschläge im Abstand von ca. 1600 Jahren vermutete und mit prähistorischen sowie geschichtlichen Ereignissen in Verbindung brachte.

In seinen späteren Jahren entwickelte er zusammen mit Chandra Wickramasinghe auch die Theorie, der zufolge das Leben im All entstanden und mittels Panspermie im Universum verbreitet worden sei, ferner, dass die Evolution auf der Erde durch einen steten Zufluss von Viren vorangetrieben werde, die von Kometen zu uns transportiert würden.

Quelle: Wikipedia


.. vor 87 Jahren (am 20.08.1930)

starb Herbert Hall Turner

Herbert Hall Turner war ein britischer Astronom und Seismologe. Er prägte den Begriff "parsec".

Turner arbeitete neun Jahre als Hauptassistent am Royal Greenwich Observatory. 1893 übernahm er den Savilian Chair of Astronomy in Oxford. Im Jahr 1897 wurde er in die Royal Society gewählt.

1927 wurde er mit der Bruce Medal ausgezeichnet. Der Mondkrater Turner ist nach ihm benannt.

Quelle: Wikipedia


.. vor 40 Jahren (am 20.08.1977):

Voyager 2 gestartet

Voyager 2 ist eine Raumsonde der NASA zur Erforschung des äußeren Planetensystems. Sie wurde am 20. August 1977 vom Launch Complex 41 auf Cape Canaveral mit einer Titan-IIIE-Centaur-Rakete gestartet. Sie hat eine identische Schwestersonde, Voyager 1.

Die Mission von Voyager 2 gilt als einer der größten Erfolge der NASA und der Raumfahrt allgemein, da die Sonde ihre geplante Lebenserwartung weit übertroffen hat und noch heute regelmäßig Daten zur Erde sendet. Außerdem ist sie das am zweit-weitesten (nach ihrer Schwestersonde) von der Erde entfernte von Menschen gebaute Objekt. Die Entfernung von Voyager 2 zur Sonne betrug im Dezember 2012 etwa 100,3 Astronomische Einheiten (AE), das entspricht etwa 15 Milliarden Kilometern.

Quelle: Wikipedia


.. vor 42 Jahren (am 20.08.1975):

Raumsonde Viking 1 startet zum Mars

Viking 1 wurde am 20. August 1975 von Launch Complex 41 auf Cape Canaveral mit einer Titan 3E/Centaur gestartet. Eine Umlaufbahn um den Mars erreichte die Sonde am 19. Juni 1976. Die Tochtersonde landete am 20. Juli 1976 in der Landschaft Chryse Planitia. Zu dem Orbiter wurde bis zum 7. August 1980 Kontakt gehalten, mit dem Lander sogar bis zum 11. November 1982. Der Lander wurde am 7. Januar 1982 in Thomas A. Mutch Memorial Station umbenannt, nach einem der am Projekt beteiligten Wissenschaftler.

Quelle: Wikipedia


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