Was geschah diesen Monat?

Ereignisse aus Astronomie und Raumfahrt im Monat November

1.11. 1963

Vor 55 Jahren:

Einweihung Arecibo Radio-Observatorium

Das Arecibo-Observatorium in Puerto Rico ist nach dem RATAN 600 das zweitgrößte Radioteleskop der Welt. Das im Namen enthaltene Verb „recibo“ bedeutet im Spanischen „ich empfange“. Der sphärische Reflektor des Radioteleskops ist nicht schwenkbar und hat einen Durchmesser von 304,8 m.

Das Teleskop steht allen Astronomen offen – rund 200 Forscher jährlich nutzen die Anlage. Die Beobachtungszeit wird von einem unabhängigen Gremium aus den weltweit eingehenden Anfragen vergeben.

Das Radioteleskop wurde u.a. zur Ausstrahlung der Arecibo-Botschaft eingesetzt. Dieses Radiosignal hat das Ziel, Informationen über die Menschheit an möglicherweise existierende extraterrestrische Zivilisationen zu übermitteln. Die Hauptinitiatoren dieses Projekts waren Frank Drake und Carl Sagan.

Zeitweise wird das Arecibo-Observatorium für die Suche nach außerirdischer Intelligenz (SETI) eingesetzt.

Quelle: Wikipedia


1.11. 1994

Vor 24 Jahren:

Raumsonde Wind startet

Wind ist eine US-amerikanische Raumsonde, gestartet im Jahr 1994. Ziel der Sonde war die Erforschung des hereinkommenden Sonnenwindes beim Kontakt mit der Schockfront der Erde.

Die Sonde startete am 1. November 1994 auf einer Delta-II-Trägerrakete. Wind verblieb zunächst in einer Umlaufbahn um die Erde mit einem Apogäum von 1,5 Millionen km. Im November 1996 erreichte die Sonde einen Orbit um den Lagrange-Punkt L 1.

Im März 1998 verließ Wind diese Position und schwenkte in eine als Blütenblatt-Orbit bezeichnete Umlaufbahn um die Erde nahe der Grenze des Erdschwerefelds ein und wird somit ein Erdsatellit. Die Sonde ist weiterhin aktiv.

Quelle: Wikipedia


2.11. 2000

Vor 18 Jahren:

1. Langzeitbesatzung der ISS

ISS-Expedition 1 ist die Missionsbezeichnung für die erste Langzeitbesatzung der Internationalen Raumstation (ISS). Die Mannschaft lebte und arbeitete vom 2. November 2000 bis zum 18. März 2001 an Bord der ISS. Ihre Hauptaufgabe war die Aktivierung der wichtigsten Systeme der Raumstation. Außerdem wurden neue Apparaturen eingebaut, Fehler beseitigt und erste wissenschaftliche Arbeiten ausgeführt.

Quelle: Wikipedia


2.11. 2006

Vor 12 Jahren:

Kommunikation mit Mars Global Surveyor reißt ab

Mars Global Surveyor (MGS) war eine Raumsonde der NASA zur Erforschung des Planeten Mars aus einer Umlaufbahn. Sie startete am 7. November 1996 an Bord einer Delta II-Trägerrakete und begann etwa im März 1999 mit der Erkundung des Roten Planeten. Am 2. November 2006 ging die Sonde aufgrund eines Fehlers des Bodenpersonals verloren.

Seit dem Erreichen der Marsumlaufbahn machte die Sonde Fotos der gesamten Oberfläche in sehr hoher Auflösung. Teilweise sind auf den Aufnahmen Details von weniger als zwei Metern Größe erkennbar. Diese Aufnahmen übertrafen damit deutlich die in den 1970er Jahren gemachten Fotos der Viking-Orbiter. Erst die Bilder der europäischen Sonde Mars Express übertrafen diese. Insgesamt hat MGS bis zum Oktober 2006 über 240.000 Aufnahmen zur Erde gesandt.

Eine wichtige Rolle spielte die Sonde außerdem nach der Landung der US-amerikanischen Mars-Lander Spirit und Opportunity am 4. und 25. Januar 2004. Obwohl beide Fahrzeuge auch direkt mit der Erde kommunizieren können, werden die größten Datenmengen von der Oberfläche über Orbiter im Marsorbit verschickt, um Energie zu sparen.

Quelle: Wikipedia


2.11. 2008

Vor 10 Jahren:

Letztes Funksignal des Marslanders Phoenix

Phoenix war im Gegensatz zu den 2003 gestarteten Rovern Spirit und Opportunity eine stationäre Sonde. Sie landete in einer Region des Mars, wo nach den Daten von Mars Odyssey dicht unter der Oberfläche ab etwa zwei bis fünf Zentimeter Tiefe der Boden bis zu 80 Prozent aus Wassereis bestehen soll. Um das Eis zu studieren, konnte Phoenix mit einem Roboterarm in eine Tiefe von bis zu einem halben Meter in den Grund vordringen.

Mit den Messungen der Sonde wurden zwei Ziele verfolgt: Erstens zum Studium der geologischen Geschichte von Wassereis, um den Wechsel von dem ehemals warmen und feuchten zu dem heutigen kalten und eingefrorenen Mars zu verstehen. Zweites Ziel war die Suche nach Hinweisen auf mögliches ehemaliges Leben, das in der Eisschicht vorhanden sein könnte.

Für die Untersuchungen verfügte die Sonde mit dem Instrument TEGA über mehrere kleine Öfen, die von dem Roboterarm mit Proben gefüllt wurden. Nach der Aufheizung der Proben wurde der Anteil von Wasser und Kohlenstoff gemessen; außerdem suchte man nach Spuren von Mineralen, die in einem warmen und feuchten Klima entstanden sein könnten. Weiterhin wurde die Präsenz organischer Substanzen gemessen.

Quelle: Wikipedia


2.11. 2012

Vor 6 Jahren:

Mysteriösen Radioblitz entdeckt

Astronomen haben mit dem weltgrößten Radioteleskop in Arecibo einen mysteriösen Radioblitz im Sternbild Fuhrmann registriert. Schnelle Radiostrahlungsausbrüche oder Radioblitze sind Kurzzeit-Phänomene von nur einigen Millisekunden Dauer.

Wie genau diese Radioblitze entstehen, stellt im Moment noch ein großes Rätsel für die Astrophysik dar. Die Vermutungen kreisen um eine Reihe von exotischen astrophysikalischen Phänomenen wie zum Beispiel verdampfende Schwarze Löcher, miteinander verschmelzende Neutronensterne oder Strahlungsausbrüche auf Magnetaren, also auf Neutronensternen mit extrem hohen Magnetfeldern.

Quelle: astronews.com


3.11. 1957

Vor 61 Jahren:

Erster Hund (Laika) im All

Die Hündin Laika schickte man 1957 an Bord des sowjetischen Raumflugkörpers Sputnik 2 ins All, um herauszufinden, ob ein Lebewesen Start, Landung und den Aufenthalt im All und in der Schwerelosigkeit überleben würde.


3.11. 1973

Vor 45 Jahren:

Start von Mariner 10 zum Merkur

Mariner 10, die letzte der Mariner-Serie, war wieder eine Vorbeiflugsonde – allerdings mit sehr komplexen Bahnmanövern. Sie sollte erstmals den sonnen­nächsten Planeten Merkur besuchen. Als erste Raumsonde überhaupt nutzte sie einen Planeten, in diesem Fall die Venus, für ein Swing-by-Manöver.

Nach dem Start am 3. November 1973 passierte die Sonde am 5. Februar 1974 die Venus, von der sie 4165 Bilder übertrug. Merkur wurde erstmals am 29. März 1974 in einer Entfernung von 705 km passiert, wobei 2450 Bilder übermittelt wurden. Damit war erstmals eine Raumsonde bei diesem Planeten angekommen.

Merkur lenkte die Sonde in eine 176-tägige Umlaufbahn um die Sonne um. Da Merkur selbst die Sonne in 88 Tagen umrundet, trafen sich Sonde und Merkur nach 176 Tagen wieder am gleichen Punkt der Merkur­umlaufbahn.

Die nächste Begegnung am 21. September 1974 fand in einer größeren Distanz von etwa 50.000 km statt. Die letzte Begegnung am 16. März 1975 führte dagegen bis auf 375 km an den Merkur heran, um das Magnetfeld besser studieren zu können. Am 24. März 1975 waren die Vorräte an Treibstoff erschöpft und die Sonde wurde abgeschaltet.

Quelle: Wikipedia


4.11. 1981

Vor 37 Jahren:

Venera 14 startet zu Venus

Venera 14 startete am 4. November 1981 und erreichte die Venus am 3. März 1982. Der Lander überlebte 57 Minuten auf der Oberfläche (Landeort 13,3° Süd und 310° Ost) bei einer Außentemperatur von 465 °C und einem Atmosphärendruck von 94 Bar und lieferte Daten und Bilder.

Quelle: Wikipedia


4.11. 2011

Vor 7 Jahren:

Ende Langzeit-Experiment Mars 500

520 Tage lang wurden 6 Crewmitglieder von der Außenwelt abgeschnitten, um den Flug zum Mars und zurück durchzuspielen und zu testen.

Während der Isolationszeit wurden ähnliche Arbeiten wie auf der Raumstation ISS durchgeführt. Dies sind vor allem: medizinische Untersuchungen, Körpertraining sowie Reparatur und Unterhalt der Station. Nebenbei fallen auch ganz normale Hausarbeiten und Körperpflege an.

Quelle: Wikipedia


5.11. 2012

Vor 6 Jahren:

Objekt am Rand des Sonnensystems entdeckt

Astronomen haben ein Objekt entdeckt, dessen Abstand von der Sonne größer ist als bei jedem anderen bislang bekannten Mitglied des Sonnensystems. Es könnte zu einer großen Zahl von Objekten gehören, die die innere Oortsche Wolke bilden.

Das Objekt mit der Bezeichnung 2012 VP113 hat eine sehr elliptische Bahn, auf der sich das Objekt der Sonne auf bis zu 80 Astronomische Einheiten annähert.

Quelle: astronews.com


5.11. 2013

Vor 5 Jahren:

Start der ersten indischen Marssonde

Am 5. November 2013 schickte Indien die erste eigene Sonde zum Mars. Mangalyaan erreichte planmäßig am 24.9.2014 den roten Planeten und schwenkte in eine Umlaufbahn ein.

Der Mars Orbiter hat einige Messinstrumente an Bord, um die Zusammensetzung der Marsatmosphäre zu untersuchen. Darunter ist ein Methandetektor, der eventuelle Anzeichen primitiven Lebens erkunden soll. Methan in der Atmosphäre kann durch biologische Vorgänge entstehen, aber auch durch geologische Aktivitäten.

Die Mission ist ein großer Erfolg für die indische Raumfahrt. Indien ist damit das 4. Land, das aus eigener Kraft den Mars erreicht hat, nach den USA, Russland und der EU. Gleich der erste Versuch glückte, im Gegensatz zu den vielen gescheiterten Marsmissionen der letzten Jshrzehnte.


7.11. 1996

Vor 22 Jahren:

Mars Global Surveyor startet zum Mars

Mars Global Surveyor (MGS) war eine Raumsonde der NASA zur Erforschung des Planeten Mars aus einer Umlaufbahn. Sie startete am 7. November 1996 an Bord einer Delta II-Trägerrakete und begann etwa im März 1999 mit der Erkundung des Roten Planeten. Am 2. November 2006 ging die Sonde aufgrund eines Fehlers des Bodenpersonals verloren.

Seit dem Erreichen der Marsumlaufbahn machte die Sonde Fotos der gesamten Oberfläche in sehr hoher Auflösung. Teilweise sind auf den Aufnahmen Details von weniger als zwei Metern Größe erkennbar. Diese Aufnahmen übertrafen damit deutlich die in den 1970er Jahren gemachten Fotos der Viking-Orbiter. Erst die Bilder der europäischen Sonde Mars Express übertrafen diese. Insgesamt hat MGS bis zum Oktober 2006 über 240.000 Aufnahmen zur Erde gesandt.

Eine wichtige Rolle spielte die Sonde außerdem nach der Landung der US-amerikanischen Mars-Lander Spirit und Opportunity am 4. und 25. Januar 2004. Obwohl beide Fahrzeuge auch direkt mit der Erde kommunizieren können, werden die größten Datenmengen von der Oberfläche über Orbiter im Marsorbit verschickt, um Energie zu sparen.

Quelle: Wikipedia


8.11. 1969

Vor 49 Jahren:

Erster deutscher Satellit gestartet

Azur, auch GRS A (German Research Satellite) genannt, war der erste deutsche Satellit. Er diente als Einstieg in die Weltraumforschung und kostete die Bundesrepublik Deutschland rund 80 Millionen DM.

Azur wurde am 8. November 1969 um 1:52 UTC mit einer vierstufigen Scout-B-Trägerrakete von der Vandenberg Air Force Base in den USA gestartet. Die Umlaufbahn lag zwischen 380 km und 3150 km und war um 103° gegen den Äquator geneigt. Der Satellit stellte nach nur sieben Monaten am 29. Juni 1970 seine Funktion ein, obwohl die spezifizierte Lebensdauer ein Jahr betrug.

Die Steuerung des Satelliten übernahm am 15. November 1969 das neu errichtete Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen, das zur Deutschen Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt (heute Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt), gehört.

Quelle: Wikipedia


9.11. 2005

Vor 13 Jahren:

Start der Venussonde VEX

Venus Express (abgekürzt VEX) ist eine Raumsonde der ESA, die am 9. November 2005 mit einer Sojus-FG/Fregat-Rakete vom kasachischen Baikonur aus gestartet wurde. Sie trat nach 153 Tagen Reisezeit am 11. April 2006 in eine Umlaufbahn um den Planeten Venus ein. Die Raumsonde ist, nach etwa 20 erfolgreichen sowjetischen und US-amerikanischen Missionen seit den 1960er Jahren, die erste europäische Mission zur Venus.

Quelle: Wikipedia


10.11. 2005

Vor 13 Jahren:

Südafrikas Großes Teleskop geht in Betrieb

Das Southern African Large Telescope (SALT) ist ein großes optisches Teleskop in Südafrika. Das Observatorium befindet sich in der Karoo-Hochebene in 1.760 m Höhe, in den Roggeveldbergen nordöstlich der Stadt Sutherland.

SALT ist nach einem kostengünstigen Konstruktionsprinzip gebaut, bei dem der aus 91 einzelnen Segmenten bestehende Hauptspiegel von etwa 11m Durchmesser während der Beobachtung stillsteht. Stattdessen folgt ein kleinerer ‚Tracker‘ der Bewegung des Himmels. Die Lichtsammelkraft entspricht der eines konventionellen Teleskops von etwa 9 Meter Hauptspiegeldurchmesser. Im Mai 2005 wurde das letzte Spiegelsegment eingesetzt und im September erste Himmelsaufnahmen veröffentlicht. Die offizielle Eröffnung war am 10. November 2005.

Quelle: Wikipedia


10.11. 2014

Vor 4 Jahren:

Rückkehr A. Gerst von der ISS

Alexander Gerst startete am 28. Mai 2014 vom Weltraumbahnhof in Baikonur mit einer Sojus TM-A 13. Gut sechs Stunden später dockte das Raumschiff an der Raumstation an.

Neben der alltäglichen wissenschaftlichen Arbeit (er führte rund 100 wissenschaftliche Experimente durch) erledigte der jüngste und insgesamt elfte deutsche Astronaut Wartungsarbeiten und nahm Versorgungsfahrzeuge in Empfang, darunter den letzten europäischen Frachter ATV-5 Georges Lemaitre.

Außerdem faszinierte Alexander Gerst Menschen weltweit mit seinen persönlichen Eindrücken, Fotos und Videos aus dem All, die er regelmäßig in den sozialen Medien geteilt hat.

Alexander Gerst kehrte nach fünfeinhalb Monaten im All wieder auf die Erde zurück: der 38 Jahre alte Geophysiker und Flugingenieur landete am 10. November 2014 nach dreieinhalb Stunden Flugzeit an Bord eines russischen Sojus-Raumschiffs um 4.58 Uhr MEZ in der kasachischen Steppe, rund 100 Kilometer von der Stadt Arkalik entfernt.

Quelle: astronews.com und Wikipedia


11.11. 1966

Vor 52 Jahren:

Start von Gemini 12

Gemini 12 (GT-12) war der letzte Weltraumflug im Rahmen des US-amerikanischen Gemini-Programms. Die Mission startete am 11. November 1966. Nach 59 Erdumkreisungen, zahlreichen Manövern und Außenbordeinsätzen wurden die Bremsraketen gezündet. Genmini 12 wasserte am 15.11.1966 im Atlantik.

Trotz kleinerer Pannen war Gemini 12 ein erfolgreicher Abschluss des Gemini-Programms. Wieder war es gelungen, zwei Raumfahrzeuge im Orbit mehrfach zu koppeln. Die drei EVAs von Aldrin brachten wertvolle Erkenntnisse für Arbeiten im Weltraum.

Nachdem dieser letzte Geminiflug abgeschlossen war, konnte die NASA alle Kräfte der bemannten Raumfahrt auf das Apollo-Programm bündeln, dessen Ziel die Mondlandung war. Schon seit mehreren Monaten bereiteten sich Gus Grissom, Edward White und Roger Chaffee darauf vor, das erste bemannte Apollo-Raumschiff in den Weltraum zu fliegen.

Quelle: Wikipedia


11.11. 1980

Vor 38 Jahren:

Voyager 1 kommt an Saturn vorbei

Voyager 1 ist eine Raumsonde der NASA zur Erforschung des äußeren Planetensystems und des interstellaren Raums. Die Sonde flog zunächst die Planeten Jupiter und Saturn an und bewegt sich seitdem auf die äußere Grenze des Sonnensystems zu.

Die Mission der Voyager 1 gilt als einer der größten Erfolge der NASA und der Raumfahrt allgemein, da die Sonde ihre geplante Lebenserwartung bereits weit übertroffen hat und noch heute regelmäßig Daten zur Erde sendet. Außerdem ist sie das am weitesten von der Erde entfernte von Menschen gebaute Objekt überhaupt und wird diesen Status auf absehbare Zeit auch behalten. Die Entfernung von Voyager 1 zur Sonne beträgt (Stand Dezember 2012) etwa 123,5 Astronomische Einheiten (AE), das entspricht etwa 18,35 Milliarden Kilometern, einer Entfernung, für die Licht 17,1 Stunden benötigt. Jährlich nimmt sie um rund 3,6 AE zu (? 538.552.332 km), dies entspricht einer Geschwindigkeit von etwa 61.380 km/h. Von der Erde aus betrachtet befindet sich Voyager 1 im Sternbild Schlangenträger.

Quelle: Wikipedia


12.11. 2014

Vor 4 Jahren:

Philae landet auf Komet 67P/Ch-G

Philae, das Landegerät der Raumsonde Rosetta, landete am 12. November 2014 auf der Oberfläche des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko.

Das Abtrennen des Landers geschah am 12. November 2014 um 08:35 Uhr UTC in einer Entfernung von 22,5 km zum Kometenkern. Nach der Abtrennung näherte sich der Lander mit etwa 1 m/s dem Kometen und berührte etwa sieben Stunden später, um 15:34:06 Uhr UTC, erstmals seine Oberfläche.

Der Lander setzte zweimal auf, bevor er beim dritten Bodenkontakt außerhalb der Zielregion zum Stillstand kam. Leider wird der Standort kaum von der Sonne beschienen, sodass Philae Schwierigkeiten hat, die Akkus aufzuladen. So blieben zunächst nur 56 Stunden Experimentierzeit, in der die Instrumente mit Energie aus der mitgeführten Batterie versorgt wurden.

Quellen: astronews.com und Wikipedia


14.11. 1680

Vor 338 Jahren:

Entdeckung des Großen Kometen C/1680 V1

C/1680 V1 wurde am 14.11.1680 zufällig von dem deutschen Hobby-Astronomen Gottfried Kirch bei teleskopischen Beobachtungen bemerkt. Es war der erste Komet überhaupt, der nicht mit bloßem Auge, sondern mit optischen Hilfsmitteln entdeckt wurde.

Im Laufe der kommenden zwei Wochen wurde das Objekt am Morgenhimmel allmählich heller und ent­wickelte einen eindrucksvollen Schweif, dessen Länge Ende November über 30 Grad betrug. Komet Kirch erreichte seinen geringsten Erdabstand am 01.12.1680 mit 0.42 AE. Als er am 18.12.1680 in weniger als 1 Million Kilometer Entfernung von der Sonne sein Perihel durchlief, konnte dies am Taghimmel beobachtet werden.

C/1680 V1 entwickelte sich nach dem Perihel zu einer der imposantesten Kometenerscheinungen der letzten 1000 Jahre. Binnen weniger Tage steig er am Abendhimmel steil nach Norden. Um die Weihnachtszeit 1680 erreichte sein Schweif eine Länge von 90°, überspannte also den halben Himmel. Am 05.01.1681 näherte er sich der Erde noch einmal bis auf 0.49 AE an.

Bis weit in den Januar hinein stand er als auffälliges Objekt am Himmel und entfaltete auf die Öffentlichkeit eine ungeheure Wirkung. Eine Flut von Traktaten und Einblattdrucken erschienen, zumeist beflügelt von der grassierende Kometenfurcht.

Quelle: kometen.info


14.11. 1969

Vor 49 Jahren:

Start von Apollo 12 zum Mond

Apollo 12 war die zweite bemannte Mondlandung im Apollo-Programm. Als Kommandant war Charles Conrad nominiert, Pilot der Kommandokapsel wurde Richard Gordon, Weltraumneuling Alan Bean wurde Pilot der Mondfähre. Apollo 12 startete am 14. November 1969 um 16:22 UTC während eines Gewitters.

Erstmals wurde auch eine Farb-TV-Kamera mitgeführt, die allerdings beim Aufstellen von Bean direkt in die Sonne gerichtet wurde. Dies führte zur sofortigen Zerstörung der Bildaufnahmeröhre der Kamera und machte TV-Übertragungen vom Beginn der Mission an unmöglich.

Conrad und Bean stellten das neue Experiment-Modul ALSEP in etwa 200 Meter Entfernung auf. Das Seismometer war so empfindlich, dass es bereits die Schritterschütterungen der zurücklaufenden Astronauten registrierte und zur Erde funkte. Daneben gehörten ein Magnetometer sowie das schon bei Apollo 11 mitgeführte Sonnenwindexperiment zum Umfang.

Quelle: Wikipedia


14.11. 1971

Vor 47 Jahren:

Mariner 9 schwenkt als 1. Sonde in Marsorbit ein

Mariner 9 startete am 30. Mai 1971. Am 14. November 1971 war Mariner 9 die erste irdische Sonde überhaupt, die in eine Umlaufbahn um einen anderen Planeten einschwenkte.

Zu diesem Zeitpunkt tobte auf dem Mars der größte Staubsturm seit 1953, sodass die ersten Fotos nur die Gipfel einiger hoher Vulkane zeigten. Zu Beginn des Jahres 1972 klärte sich die Atmosphäre auf, und Mariner 9 begann den Mars zu kartieren. Es wurden Oberflächentemperaturen und die Zusammensetzung der Atmosphäre bestimmt.

Jeden Tag machte die Sonde über 21 Stunden Aufnahmen (max. 36 Stück) auf den Bandrekorder und übertrug diese während der restlichen drei Stunden zur Erde. Nach 349 Tagen im Orbit war am 27. Oktober 1972 das Druckgas erschöpft und die Sonde wurde abgeschaltet. Sie hatte bis dahin 7329 Bilder zur Erde übermittelt.

Quelle: Wikipedia


15.11. 1988

Vor 30 Jahren:

Buran umkreist die Erde

Der wiederverwertbare sowjetische Raumgleiter Buran 1.01 startet zum ersten und bislang einzigen Mal vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan und beendet seine Mission nach zwei Erdumkreisungen planmäßig.

Buran 1.01 war die einzige für einen Orbitalflug eingesetzte Raumfähre (GRAU-Index 11F35 K1) aus dem gleichnamigen sowjetischen Raumfährenprojekt des Buran-Programms. Die Raumfähre ähnelte dem US-amerikanischen Space Shuttle, aber sie hatte z. B. keine eigenen Triebwerke wie das Space Shuttle (SSME). Um letztendlich einen Orbit zu erreichen, wurden am Ende des Starts ähnlich wie bei dem US-Shuttle die OMS-Triebwerke eingesetzt.

Quelle: Wikipedia


16.11. 1965

Vor 53 Jahren:

Start der Venussonde Venera 3

Venera 3, gestartet am 16. November 1965, hatte bei ihrem Vorbeiflug an der Venus am 1. März 1966 aus dem gleichen Grund keinen Kontakt mehr zur Bodenstation. Ursache war eine Überhitzung der Sonde. Und doch klinkte die Sonde automatisch ihre Landesonde aus, die aber in der Atmosphäre der Venus teilweise verglühte und hart auf der Oberfläche aufschlug. Sie war damit das erste vom Menschen erzeugte Objekt, das auf der Oberfläche der Venus landete. Die Gesamtmasse der Sonde betrug 960 kg.

Die Vorbeiflugsonde trug verschiedene Spektrometer und ein Kamerasystem mit, welches Aufnahmen beim Vorbeiflug machen sollte. Der Lander sollte längere Zeit auf der Oberfläche verweilen und war dazu mit Solarzellen ausgerüstet. Er verfügte über meteorologische Sensoren und Instrumente zur Untersuchung der Atmosphäre.

Quelle: Wikipedia


16.11. 1974

Vor 44 Jahren:

Arecibo-Botschaft ins All gesendet

Die Arecibo-Botschaft ist eine Botschaft von der Erde an mögliche Außerirdische in Form eines Radiowellen-Signals. Sie wurde einmalig am 16. November 1974 um 1:00 Uhr AST (Atlantic Standard Time) ausgehend vom Arecibo-Observatorium gesendet, dem weltweit zweitgrößten Radioteleskop in der Nähe von Arecibo, Puerto Rico. Als Hauptautor der Botschaft gilt der Astronom und Astrophysiker Frank Drake.

Ziel des Signals ist der Kugelsternhaufen M13 im Sternbild Herkules. Dieser ist etwa 25.000 Lichtjahre von der Erde entfernt und besteht aus mehr als 300.000 Einzelsternen. Er war mit dem Teleskop erreichbar und wurde ausgewählt, da hier viele Sterne auf relativ engem Raum versammelt sind. Deswegen wurde hier eine höhere Chance gesehen, auf eine bewohnte Welt zu treffen.

Die Botschaft enthält binär codierte Informationen (1.679 Bit) über die Biologie des Menschen sowie über die menschliche Population und die Herkunft des Signals.

Quelle: Wikipedia


17.11. 1970

Vor 48 Jahren:

Lunochod 1 als erstes Mondfahrzeug im Einsatz

Mit Lunochod (russisch für Mondgänger) wird der Typ von sowjetischen Mondmobilen bezeichnet, die im Rahmen des Luna-Programms den Mond erforschten. Es waren die ersten ferngesteuerten Fahrzeuge auf einem anderen Himmelskörper. Maßgeblich an der Konstruktion der Rover war der russische Ingenieur Alexander Kemurdschian beteiligt.

Zur Erleichterung der Fahrmanöver waren die Lunochods mit einem Kreiselsystem, einem Bodenfühler und einem Neigungsmesser ausgestattet.

Bei Lunochod 2 (1973) kam eine dritte Frontkamera zur Verbesserung der Manövrierfähigkeit hinzu. Lunochod 2 hält mit einer zurückgelegten Strecke von 42 km den Rekord für die zurückgelegte Strecke eines extraterrestrischen Fahrzeugs.

Quelle: Wikipedia


18.11. 1989

Vor 29 Jahren:

Satellit COBE ins All gestartet

COBE diente zur Erforschung der kosmischen Hintergrundstrahlung, von der eine 360°-Karte angefertigt wurde. Dazu umkreiste COBE die Erde in ca. 900 km Höhe auf einer polaren Umlaufbahn. Die Raumsonde WMAP ist der Nachfolger des Satelliten, sie dient seit 2001 der Erforschung dieser Strahlung.

Quelle: Wikipedia


18.11. 2013

Vor 5 Jahren:

Marssonde MAVEN gestartet

Die rund elf Meter lange und inklusive Treibstoff mehr als 2500 Kilogramm schwere Sonde, die von der US-Raumfahrtbehörde NASA entwickelt wurde, soll um den Roten Planeten kreisen und dessen Atmosphäre untersuchen. Nach zehn Monaten Flugzeit soll "Maven" im September 2014 am Mars ankommen und dann eine einjährige Forschungsmission beginnen.

Quelle: Tagesschau.de


19.11. 1969

Vor 49 Jahren:

2. Mondlandung (Apollo 12)

Apollo 12 war die zweite bemannte Mondlandung im Apollo-Programm.

Als Kommandant war Charles Conrad nominiert, Pilot der Kommandokapsel wurde Richard Gordon, Weltraumneuling Alan Bean wurde Pilot der Mondfähre. Apollo 12 startete am 14. November 1969 um 16:22 UTC während eines Gewitters.

Erstmals wurde auch eine Farb-TV-Kamera mitgeführt, die allerdings beim Aufstellen von Bean direkt in die Sonne gerichtet wurde. Dies führte zur sofortigen Zerstörung der Bildaufnahmeröhre der Kamera und machte TV-Übertragungen vom Beginn der Mission an unmöglich.

Conrad und Bean stellten das neue Experiment-Modul ALSEP in etwa 200 Meter Entfernung auf. Das Seismometer war so empfindlich, dass es bereits die Schritterschütterungen der zurücklaufenden Astronauten registrierte und zur Erde funkte. Daneben gehörten ein Magnetometer sowie das schon bei Apollo 11 mitgeführte Sonnenwindexperiment zum Umfang.

Quelle: Wikipedia


20.11. 1998

Vor 20 Jahren:

Baubeginn ISS

Am 20. November 1998 wird das erste Bauteil der Internationalen Raumstation ISS, das von Russland gebaute Fracht- und Antriebsmodul Sarja, in die Umlaufbahn gebracht. Das zweite Modul, Unity (NASA) folgt am 4. Dezember. Stück für Stück soll die ISS wachsen.


20.11. 2004

Vor 14 Jahren:

Satellit Swift ins All gestartet

Swift, auch Explorer 84 oder Swift Gamma Ray Explorer, ist ein Forschungssatellit der NASA mit britischer und italienischer Beteiligung, der Gammablitze detektiert und untersucht. Ziel von Swift ist eine schnellstmögliche und genaue Lokalisierung kurzlebiger Gammablitze. Damit sollen weitere Beobachtungen noch während des Nachleuchtens des Gammablitzes auf das richtige Objekt gelenkt werden können. Das Burst Alert Telescope (BAT) detektiert Gammablitze im Photonen-Energiebereich 15 bis 150 keV) und hat ein weites Sichtfeld von ca. 2 Steradiant (etwa 90°). Ungefähr 100 Gammablitze sollen pro Jahr detektiert werden. Das Instrument kann die Position eines Gammablitzes am Himmel auf 1 bis 4 Bogenminuten genau bestimmen.

Quelle: Wikipedia


23.11. 1977

Vor 41 Jahren:

Wettersatellit Meteosat-1 gestartet

Meteosat, Kurzbezeichnung für englisch Meteorological satellite, ist der Name für geostationäre Wettersatelliten, die die europäische Organisation EUMETSAT betreibt und in enger Zusammenarbeit mit der ESA entwickelt.

Mit nur kurzen Unterbrechungen liefern die Meteosat-Satelliten für die um den Nullmeridian liegenden Regionen der Erde seit 1977 Wetterinformationen. Die verwendete geostationäre Position bei 0° geographischer Länge im Erdabstand von ca. 36.000 km über dem Äquator ist für die Wetterbeobachtung über Afrika, dem östlichen Atlantik und Südeuropa optimal.

Quelle: Wikipedia


24.11. 1969

Vor 49 Jahren:

Rückkehr von Apollo 12

Apollo 12 war die zweite bemannte Mondlandung im Apollo-Programm. Als Kommandant war Charles Conrad nominiert, Pilot der Kommandokapsel wurde Richard Gordon, Weltraumneuling Alan Bean wurde Pilot der Mondfähre. Apollo 12 startete am 14. November 1969 um 16:22 UTC während eines Gewitters.

Erstmals wurde auch eine Farb-TV-Kamera mitgeführt, die allerdings beim Aufstellen von Bean direkt in die Sonne gerichtet wurde. Dies führte zur sofortigen Zerstörung der Bildaufnahmeröhre der Kamera und machte TV-Übertragungen vom Beginn der Mission an unmöglich.

Conrad und Bean stellten das neue Experiment-Modul ALSEP in etwa 200 Meter Entfernung auf. Das Seismometer war so empfindlich, dass es bereits die Schritterschütterungen der zurücklaufenden Astronauten registrierte und zur Erde funkte. Daneben gehörten ein Magnetometer sowie das schon bei Apollo 11 mitgeführte Sonnenwindexperiment zum Umfang.

Quelle: Wikipedia


24.11. 1995

Vor 23 Jahren:

Letztes Signal von Pioneer 11

Am 23. Februar 1990 passierte Pioneer 11 als viertes irdisches Raumfahrzeug nach Pioneer 10, Voyager 1 und Voyager 2 die Neptunbahn und drang dann in den interstellaren Raum vor. Wegen Treibstoffmangels wurde die Mission zum 30. September 1995 eingestellt. Die NASA erhielt am 24. November 1995 eine letzte Telemetrie von Pioneer 11.

Quelle: Wikipedia


27.11. 1971

Vor 47 Jahren:

Erste Sonde im Marsorbit

Die sowjetische Raumsonde Mars 2 erreicht als erster irdischer Raumkörper einen Marsorbit. Aufgrund von Störungen konnte die Sonde aber keine Daten erfolgreich zur Erde übermitteln.

Mars 2 und Mars 3 waren identische Sonden des Lawotschkin-Konstruktionsbüros bei Moskau welche unter der Leitung des Chefkonstrukteurs Georgi Babakin entwickelt wurden. Aufgabe war es, einen etwa 450 kg schweren Lander auf dem Mars abzusetzen und dessen Daten zu übertragen. Danach sollten die beiden Orbiter den Mars aus der Umlaufbahn untersuchen.

Sie waren mit Infrarotradiometern zur Temperaturmessung, Infrarotphotometer zur Bestimmung der Kohlendioxid bzw. Wasserdampf-Absorption, Mikrowellenradiometern zur Temperaturmessung in 30 bis 50 cm Tiefe unter der Marsoberfläche, UV-Photometer zum Nachweis von verschiedenen Gasen in der Atmosphäre, Teilchenspektrometern und 2 Kameras ausgerüstet.

Außerdem hatten die Lander einen Rover vom Typ PROP-M an Bord, der sich selbsttätig vom Lander entfernen sollte.

Nach dem Start am 19. Mai 1971 und 29. Mai 1971 gelangten beide Sonden problemlos zum Mars. Bei beiden Orbitern versagte jedoch das automatische Kontrollsystem, welches den Kurs berechnen sollte. Die Orbiter gelangten beide in unplanmäßige Orbits am 27. November 1971 und 2. Dezember 1971. Auch bei den Landern führte eine falsche Ausrichtung zum Verlust von Mars 2. Der Lander trat zu steil in die Atmosphäre ein. Eventuell ist er auch im Landegebiet in der Nähe von Hellespontus Montes (45° Süd, 313° West), das sich bei späteren Aufnahmen als sehr zerklüftet entpuppte, zerschellt.

Quelle: Wikipedia


28.11. 1964

Vor 54 Jahren:

Start der Marssonde Mariner 4

Mariner 4 startete am 28. November 1964 und flog als erste irdische Raumsonde überhaupt am 15. Juli 1965 am Mars in einer Entfernung von 9844 Kilometern vorbei. Die Sonde nahm innerhalb von 22 Minuten 22 Bilder auf, die während der nächsten Tage zur Erde gesandt wurden. Sie zeigten einen sehr mondähnlichen Mars, deckten aber nur 1 % der Oberfläche ab.

Weiterhin wurde festgestellt, dass der Mars kein oder nur ein sehr schwaches Magnetfeld besitzt. Die Atmosphäre weist einen Bodendruck von maximal 30 mbar auf und besteht zu 80 bis 100 % aus Kohlendioxid und maximal 16 % Stickstoff oder 8 % Argon. Bis zum 20. Dezember 1967 war eine Kommunikation mit der Sonde möglich.

Quelle: Wikipedia


28.11. 1983

Vor 35 Jahren:

Erster Raumflug des Deutschen Ulf Merbold

Als erster (West-)Deutscher startet Ulf Merbold mit der US-Raumfähre Columbia in den Weltraum. Mit an Bord ist das europäische Weltraumlabor Spacelab unter dem Gesamtkommando von John Young, der als erster Mensch einen sechsten Weltraumflug unternimmt.

Merbold war der erste Nicht-US-Bürger auf einer Raumfähre. 72 wissenschaftliche Experimente in acht Disziplinen standen auf dem Programm, von Biologie, über Plasmaphysik und Astronomie bis zu Materialwissenschaften. Die Mannschaft arbeitete im Zwei-Schicht-Betrieb, um eine besonders hohe Auslastung der Experimente zu erreichen.

Quelle: Wikipedia


28.11. 2013

Vor 5 Jahren:

Komet ISON zerbricht

Der Komet C/2012 S1 (ISON) hat seinen nahen Vorüberflug an der Sonne am 28. November 2013 nicht überstanden.

Auch wenn ISON die Hoffnungen auf einen Jahrhundertkometen nicht erfüllt hat, sind Wissenschaftler nicht unzufrieden: Seit seiner Entdeckung wurden mit unzähligen Teleskopen Beobachtungen von ISON gemacht, so dass es über die letzten Monate dieses Kometen mehr Daten gibt, als über jeden anderen bislang untersuchten Kometen. Mit der Auswertung des Materials werden Astronomen noch über Jahre beschäftigt sein.

Quelle: astronews.com


29.11. 1743

Vor 275 Jahren:

Entdeckung des hellsten Kometen im 18.Jhd

Die Entdeckung des weitaus hellsten Schweifsterns des 18. Jahrhunderts wird im Allgemeinen dem niederländischen Amateurastronomen Dirk Klinkenberg (1709-1799) zugeschrieben, der ihn am 09.12.1743 fand. Doch bereits 10 Tage vorher hatte ihn sein Landsmann Jan de Munck, auch er ein Amateur, gesehen.

Der Komet war in Folge von Vorwärtsstreuung des Sonnenlichts am Taghimmel neben der Sonne sichtbar und der Staubschweif war durch extrem ausgeprägte Striae gegliedert. Er war fast 5 Monate mit bloßem Auge sichtbar. Sein Schweif hatte bis zu 90° Länge.

Auf die Zeitgenossen muss die gewaltige Himmelserscheinung einen tiefen Eindruck gemacht haben, wovon eine Flut von Schriften zeugt, die z.T. noch dem bereits weitgehend überkommenen Aberglauben anhingen. Unter den Beobachtern war auch der 13jährige Charles Messier, den dieses Erlebnis veranlasste, sein Leben den Kometen zu widmen.

Quelle: kometen.info


29.11. 1961

Vor 57 Jahren:

Schimpanse Enos startet ins All

Im Rahmen der Mission Mercury-Atlas 5 wird mit dem Schimpansen Enos an Bord ein Orbitalflug der NASA mit einer Atlas-Rakete gestartet. Nach zweimaliger Umkreisung der Erde wassert die Mercury-Kapsel mitsamt Tier erfolgreich. Enos war bei guter Gesundheit.

Enos' Name kommt aus dem hebräischen und bedeutet Mensch. Enos selbst stammt aus Kamerun und wurde am 3. April 1960 von der US Air Force erworben. Zum Zeitpunkt des Startes wog er 17 kg und war fünf Jahre alt.

Quelle: Wikipedia


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