Was geschah diesen Monat?

Ereignisse aus Astronomie und Raumfahrt im Monat Januar

1.1. 1801

Vor 216 Jahren:

Entdeckung des Asteroiden Ceres

Schon Johannes Kepler vermutete in der „Lücke“ zwischen den Umlaufbahnen von Mars und Jupiter einen Planeten, und die Entdeckung der Titius-Bode-Reihe um 1770 bestärkte derartige Vermutungen. Giuseppe Piazzi, der das Objekt zunächst für einen Kometen hielt, gelang seine Entdeckung allerdings zufällig während der Überprüfung eines Sternkataloges in der Neujahrsnacht 1801.

Quelle: Wikipedia


3.1. 1999

Vor 18 Jahren:

Mars Polar Lander startet zum Mars

Der Mars Polar Lander war eine Raumsonde der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA mit dem Zweck der Erforschung des Planeten Mars. Er sollte in der Nähe des Mars-Südpoles in der Planum Australe landen und dort umfangreiche Untersuchungen über die Zusammensetzung der Polkappen durchführen. Er ist wahrscheinlich beim Landevorgang zerschellt.

Am 3. Dezember 1999 begann die Sonde mit dem Abstieg. Rund 2 Minuten vor dem Eintritt in die Atmosphäre wurden die beiden mitgeführten Deep Space 2-Penetrator-Mikrosonden Amundsen und Scott vom Landemodul getrennt. Sie sollten sich mit knapp 700 km/h ungebremst ca. 60 cm tief in den Marsboden einbohren, um dort Bodenproben zu untersuchen. Mit den beiden Sonden wollte man auch überprüfen, ob diese Art der „billigen“ Landung erfolgreich sein kann.

Weder der Mars Polar Lander noch die beiden Mikrosonden konnten nach ihrer Landung kontaktiert werden. Am 17. Januar 2000 stellte man die Kommunikationsversuche ein.

Quelle: Wikipedia


3.1. 1999

Vor 18 Jahren:

Deep Space 2 startet zum Mars

Die gescheiterte New-Millennium-Program-Mission Deep Space 2 (auch DS2 oder Mars Microprobe Project) bestand aus zwei Penetrator-Sonden, die sich ungebremst in die Oberfläche des Planeten Mars bohren sollten.

Die beiden Sonden wurden am 3. Januar 1999 als Zusatznutzlast zusammen mit der Marssonde Mars Polar Lander mittels einer Delta 7425-Rakete von Cape Canaveral aus gestartet. Nach dem erfolgreichen Start wurden sie auf die Namen der Polarforscher Amundsen und Scott getauft.

Die jeweils nur 2,4 kg schweren Sonden wurden von der Hauptsonde Mars Polar Lander passiv mitgeführt. Erst zwei Minuten vor dem Eintritt in die Marsatmosphäre lösten sie sich von der Hauptsonde und traten jeweils von einem eigenen Hitzeschild geschützt in die Atmosphäre ein. Außer dem Hitzeschild kamen keine weiteren Maßnahmen zur Bremsung zur Anwendung, so dass sie mit ca. 700 km/h auf der Oberfläche aufschlugen. Der Hitzeschild wurde nicht abgeworfen, sondern zersprang beim Aufprall und gab so den Penetrator frei. Dabei erfuhren die Sonden Beschleunigungen von dem mehrtausendfachen der Erdbeschleunigung, die sich auf 30.000 g für den eindringenden Teil des Penetrators und 60.000 g für die auf der Oberfläche zurückbleibende Kommunikationseinheit beliefen. Der untere Teil des Penetrators sollte ca. 60 cm in den Boden eindringen, während die an der Oberfläche zurückbleibende Einheit für die Kommunikation mit dem Marsorbiter Mars Global Surveyor sorgen sollte. Beide Komponenten blieben über ein flexibles Kabel verbunden.

Nach dem Eintritt in die Marsatmosphäre über der Südpolarregion am 3. Dezember 1999 konnte keine Verbindung zu den Sonden hergestellt werden.

Quelle: Wikipedia


4.1. 1959

Vor 58 Jahren:

1. Mondsonde fliegt am Mond vorbei

Die erste Mondsonde der Geschichte, Lunik 1 , wird von der UdSSR gestartet und fliegt am 4. Januar nur knapp 6000 Kilometer entfernt am Mond vorbei. Die USA schickt die Sonde Pioneer 4 zum Mond, die am 5. März in einer Entfernung von 60.000 Kilometern an ihm vorbeikommt.

Quelle: Wikipedia


4.1. 2004

Vor 13 Jahren:

Spirit landet auf dem Mars

Am 4. Januar erreicht der Marsrover Spirit den Gusev-Krater. Die Missionsdauer sollte anfangs garantierte 90 Tage betragen, doch hatte Spirit diese weit übertroffen.

Insgesamt arbeitete Spirit 2210 Marstage (Sols) auf der Oberfläche und legte dabei 7730 m auf der Marsoberfläche zurück. Insgesamt wurden 156002 Aufnahmen mit den Kameras (Panorama und Navigationskameras) übermittelt, davon 6315 Aufnahmen mit der Mikroskopkamera. Es wurden 367 Messungen mit dem AXPS Röntgenspektrometer und 932 Messungen mit dem Mößbauer-Spektrometer durchgeführt.

Quelle: Wikipedia


5.1. 2012

Vor 5 Jahren:

Ende der Mission RXTE

Der Röntgensatellit RXTE (Rossi X-Ray Timing Explorer), nach dem italienischen Astrophysiker Bruno Rossi benannt, wurde am 30. Dezember 1995 auf eine 580 Kilometer hohe, fast kreisförmige Umlaufbahn mit 23° Inklination zum Äquator gebracht.

Der Satellit diente zur Beobachtung von schnellveränderlichen, hochenergetischen Röntgenquellen wie Schwarzen Löchern, Neutronensternen, Röntgen-Pulsaren und sonstigen Röntgenausbrüchen. Nach 16-jähriger Nutzung wurde er am 5. Januar 2012 von der NASA deaktiviert.

Quelle: Wikipedia


6.1. 1998

Vor 19 Jahren:

Lunar Prospector startet zum Mond

Lunar Prospector (etwa: „Monduntersucher“) war eine US-amerikanische Raumsonde, die von 1998 bis 1999 den Mond erforschte. Die Sonde startete am 6. Januar 1998 und erreichte am 11. Januar 1998 eine polare Umlaufbahn um den Mond. Die Mission endete durch Einschlag der Sonde auf den Mond am 31. Juli 1999.

Lunar Prospector gelang der relativ sichere Nachweis von Wassereis auf dem Mond durch Neutronenspektroskopie. Es handelt sich dabei um circa vier Milliarden Tonnen auf dem Mondnordpol und circa zwei Milliarden Tonnen auf dem Mondsüdpol. Das Eis liegt nicht frei, sondern ist mit dem Gestein vermischt. Allerdings konnte beim Einschlag von Lunar Prospector kein freigesetztes Eis beobachtet werden. Der Einschlag erfolgte in einem unbenannten Krater in der Nähe des lunaren Südpols. Für diesen Zielkrater wurde Shoemakers Name vorgeschlagen.

Quelle: Wikipedia


7.1. 1610

Vor 407 Jahren:

Galilei entdeckt drei Jupitermonde

Als einer der ersten Menschen nutzte Galilei ein Fernrohr zur Himmelsbeobachtung. Dies bedeutete eine Revolution in der Astronomie, denn bis dahin waren die Menschen auf Beobachtungen mit dem bloßen Auge angewiesen. Er entdeckte die vier größten Monde des Jupiter, die heute als die Galileischen Monde bezeichnet werden.

Quelle: Wikipedia


8.1. 1985

Vor 32 Jahren:

Erste japanische Raumsonde Sakigake

Sakigake, vor dem Start MS-T5 genannt, war die erste Raumsonde Japans. Die 140 kg schwere Sonde war mit drei Instrumenten ausgerüstet, einem Magnetometer sowie zwei Geräten zur Messung von Plasmawellen und des Sonnenwindes. Sie sollte den Kometen Halley erforschen.

Quelle: Wikipedia


9.1. 2014

Vor 3 Jahren:

Erster regulärer Start eines Cygnus-Raumfrachters

Am 9. Januar 2014 startete die erste reguläre Versorgungsmission zur ISS, die die Firma Orbital Science mit einem Cygnus-Raumfrachter für die amerikanische Raumfahrtbehörde durchführt. Eine Trägerrakete vom Typ Antares brachte Cygnus in den Erdorbit.

Mit SpaceX und Orbital Science versorgen nun zwei Unternehmen mit konkurrierenden Trägerraketen und Raumschiffen die Raumstation im Auftrag der NASA. Die Raumfahrtbehörde selbst hat sich nach Einstellung der Shuttle-Flüge aus diesem Geschäft zurückgezogen.

Quelle: astronews.com


10.1. 1969

Vor 48 Jahren:

Venera 6 startet zur Venus

Venera 6 startete am 10. Januar 1969 und setzte die Landesonde am 17. Mai 1969 aus. Kontakt mit dem Lander bestand 51 Minuten lang bis in 10 Kilometer Höhe.

Zusammen mit Venera 5 gelang zum ersten Mal ein Doppelstart der Sowjetunion zur Venus. Die beiden Sonden waren ähnlich der erfolgreichen "Venera 4", hatten aber auf einen etwas höheren Außendruck von 25 Bar ausgelegte Landekapseln. Doch auch dies war nicht ausreichend, so dass die beiden Sonden den Venusboden nicht intakt erreichten.

Verbessert hatte man das Fallschirmsystem, so dass die Sonden nun schneller durch die Atmosphäre gelangten; außerdem wurde die Batteriekapazität erhöht. Trotzdem gelten beide Sonden als Erfolg, denn sie lieferten wie geplant – während des Abstiegs an einem Fallschirm hängend – Daten über die Atmosphäre. Die Masse der Sonden betrug jeweils 1.130 kg, wobei 405 kg auf den Lander entfielen.

Quelle: Wikipedia


11.1. 1998

Vor 19 Jahren:

Lunar Prospector erreicht den Mond

Lunar Prospector (etwa: „Monduntersucher“) war eine US-amerikanische Raumsonde, die von 1998 bis 1999 den Mond erforschte. Die Sonde startete am 6. Januar 1998 und erreichte am 11. Januar 1998 eine polare Umlaufbahn um den Mond. Die Mission endete durch Einschlag der Sonde auf den Mond am 31. Juli 1999.

Lunar Prospector gelang der relativ sichere Nachweis von Wassereis auf dem Mond durch Neutronenspektroskopie. Es handelt sich dabei um circa vier Milliarden Tonnen auf dem Mondnordpol und circa zwei Milliarden Tonnen auf dem Mondsüdpol. Das Eis liegt nicht frei, sondern ist mit dem Gestein vermischt. Allerdings konnte beim Einschlag von Lunar Prospector kein freigesetztes Eis beobachtet werden. Der Einschlag erfolgte in einem unbenannten Krater in der Nähe des lunaren Südpols. Für diesen Zielkrater wurde Shoemakers Name vorgeschlagen.

Quelle: Wikipedia


12.1. 2005

Vor 12 Jahren:

Raumsonde Deep Impact gestartet

Deep Impact (dt. ‚heftiger Einschlag‘, aber auch ‚starker Eindruck‘) ist eine NASA-Mission des Discovery-Programms zum Kometen Tempel 1.

Das Hauptmissionsziel von Deep Impact war die Erforschung des Inneren des Kometen Tempel 1. Dazu wurde ein 372 kg schweres Projektil (Impaktor) in die Flugbahn des Kometen gebracht, das auf dem Kometen einschlug und dort einen Krater hinterließ. Anschließend wurde das herausgeschleuderte Material mit den Instrumenten der Sonde sowie mit weiteren Teleskopen auf der Erde und im Weltraum untersucht.

Erstmals bestand so die Möglichkeit, den Blick auf das Innere eines Kometen freizugeben und das sich im Kometen befindliche Urmaterial des Sonnensystems freizusetzen. Dieses Material stammt noch aus der Zeit der Entstehung des Sonnensystems und bildet die Kerne von Kometen. Wissenschaftler hoffen, durch diese neue Sicht nicht nur die Kometen besser verstehen, sondern auch die Rolle der Kometen in der frühen Geschichte des Sonnensystems besser nachvollziehen zu können.

Quelle: Wikipedia


13.1. 1610

Vor 407 Jahren:

Galilei entdeckt 4. Jupitermond Ganymed

Als einer der ersten Menschen nutzte Galilei ein Fernrohr zur Himmelsbeobachtung. Dies bedeutete eine Revolution in der Astronomie, denn bis dahin waren die Menschen auf Beobachtungen mit dem bloßen Auge angewiesen. Er entdeckte die vier größten Monde des Jupiter, die heute als die Galileischen Monde bezeichnet werden.

Quelle: Wikipedia


14.1. 2005

Vor 12 Jahren:

Erste Landung auf Saturnmond Titan

Lange Zeit war es unmöglich herauszufinden, wie denn nun Titans Oberfläche aussehen mag. Der größte Mond des Saturn ist von einer dicken Wolkenschicht umgeben (ähnlich wie auch Venus), die keinen Blick hinunter erlaubt.

Am 14. Januar 2005 war es soweit - unsere Neugier sollte endlich befriedigt werden! Die Raumsonde Cassini-Huygens kam im Saturnsystem an und ließ den Lander Huygens durch die Wolken hinab auf die Oberfläche des Titan schweben. Während des Abstiegs am Fallschirm wurde fleißig alles gemessen und fotografiert. Aus den vielen Daten ergaben sich zahlreiche neue Erkenntnisse und Einblicke in diese einzigartige Welt.


15.1. 1976

Vor 41 Jahren:

Start der Sonnensonde Helios 2

Die Helios-Raumsonden waren ein Gemeinschaftsprojekt der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika zur Erforschung der Sonne. Es wurden zwei Raumsonden gestartet. Ende 1974 startete die erste und Anfang 1976 die zweite.

Helios 2 startete unter seinem Projektnamen Helios B am 15. Januar 1976 ebenfalls auf einer Titan-Centaur-Rakete von derselben Rampe. Sie kam bis auf 43,5 Millionen Kilometer (0,29 AE) an die Sonne heran. Die Mission von Helios 2 endete bereits im Dezember 1981.

Quelle: Wikipedia


15.1. 2006

Vor 11 Jahren:

Erstmals Kometenstaub zur Erde gebracht

Am 15. Januar bringt die Sonde Stardust eine Kapsel mit Kometenstaub zur Erde zurück.

Schon nach einer visuellen Sichtung des Aerogels war klar, dass die Mission erfolgreich war. Es waren im ganzen 45 Einschläge mit bloßem Auge sichtbar. Insgesamt fand man über 150 Partikel, die größer als 10 Mikrometer waren.

Quelle: Wikipedia


15.1. 2015

Vor 2 Jahren:

Marslander Beagle 2 nach elf Jahren wiedergefunden

Seit Ende 2003 rätselten Astronomen und Raumfahrtexperten in Großbritannien über das Schicksal ihres Marslanders Beagle 2, der an Bord der ESA-Sonde Mars Express zum Roten Planeten gereist ist und eigentlich Weihnachten 2003 dort landen sollte.

Mehr als elf Jahre später entdeckten Wissenschaftler auf Bildern der NASA-Sonde Mars Reconnaissance Orbiter Beagle 2. Offensichtlich scheint der Lander nicht etwa abgestürzt zu sein, sondern steht - ungefähr im vorhergesagten Bereich - auf der Marsoberfläche. Lediglich die Inbetriebnahme hat offenbar nicht so geklappt wie vorgesehen. Die Aufnahmen zeigen, dass sich die Solarpaneele nicht alle entfaltet haben.

Quelle: astronews.com


16.1. 1969

Vor 48 Jahren:

Erstes Andockmanöver zwischen zwei Raumschiffen

Den beiden sowjetischen Raumschiffen Sojus 4 und Sojus 5 gelingt das erste Andockmanöver im Weltraum. Die beiden Bordingenieure Jewgeni Wassiljewitsch Chrunow und Alexej Stanislawowitsch Jelissejew unternehmen einen Weltraumausstieg und steigen von Sojus 5 nach Sojus 4 um.

Quelle: Wikipedia


16.1. 2003

Vor 14 Jahren:

Letzter Start des Spaceshuttle Columbia

Das Space Shuttle Columbia startet zu seiner letzten Mission ins All. Bei der Landung 16 Tage später verglüht die Raumfähre in der Atmosphäre, die sieben Astronauten an Bord sterben.

Quelle: Wikipedia


17.1. 2016

Vor 1 Jahr:

Start des Meeresaltimetrie-Satelliten Jason-3

Mit Jason-3 soll der Fortbestand der einzigartigen Klimadatenaufzeichnungen des mittleren Meeresspiegels sichergestellt werden, die mit Topex-Poseidon im Jahr 1992 ihren Anfang nahmen und dann von Jason-1 und Jason-2 fortgesetzt wurden. Weiterhin werden die Jason-3-Messungen der Meereswellen und der Oberflächentopographie der Ozeane wichtige Daten für numerische Vorhersagen des Seegangs und der Meeresströmungen sowie für andere Anwendungen in den Bereichen Meteorologie und operationelle Ozeanographie liefern. Die Messungen von Jason-3 werden zudem in numerische Vorhersagemodelle eingespeist, die Atmosphären- und Ozeandaten für jahreszeitliche Vorhersagen verknüpfen.

Quelle: astronews.com


19.1. 2006

Vor 11 Jahren:

Start der Plutosonde New Horizons

New Horizons ist eine Raumsonde der NASA, die im Rahmen des New-Frontiers-Programmes den Zwergplaneten Pluto, seinen Mond Charon sowie nach Möglichkeit zwei weitere 2005 neu entdeckte kleinere Monde namens Nix und Hydra erforschen soll.

New Horizons ist die erste Raumsonde überhaupt, die es Astronomen ermöglicht hat, Pluto aus der Nähe zu erforschen. Die Sonde flog am 14. Juli 2015 in 12.500 km Entfernung an Pluto und in 28.800 km Entfernung an Charon vorbei und lieferte die besten Plutofotos aller Zeiten.

New Horizons konnte nicht in eine Umlaufbahn um Pluto einschwenken, sondern fliegt weiter in den Kuipergürtel hinein. Dabei werden weitere Entdeckungen von derzeit noch unbekannten Himmelskörpern erwartet.

Quelle: Wikipedia


22.1. 2003

Vor 14 Jahren:

Letztes Signal von Pioneer 10

Das letzte identifizierbare Signal empfing man am 22. Januar 2003, beim nächsten geplanten Kontakt am 7. Februar blieb Pioneer 10 stumm und beendete so in einer Entfernung von ca. 81 AE (?12 Mrd. Kilometer) ihre fast 31-jährige Mission, obwohl sie nur für 21 Monate ausgelegt war. Wenn sie ihren aktuellen Kurs beibehält, wird die Sonde in etwa 2 Millionen Jahren im Sonnensystem von Aldebaran eintreffen.

Quelle: Wikipedia


22.1. 2016

Vor 1 Jahr:

LISA Pathfinder erreicht Lagrangepunkt L1

Die Sonde LISA Pathfinder war am 3. Dezember 2015 ins All gestartet und hatte ihr Ziel – den Lagrange-Punkt L1 rund 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt in Richtung Sonne – am 22. Januar 2016 erreicht.

Am 16. Februar 2016 wurden die beiden Testmassen von LISA Pathfinder – zwei identische 46 mm große Würfel aus einer Gold-Platin-Legierung – von ihren Haltemechanismen freigegeben und schweben nun frei innerhalb des Satelliten. Ein Laserinterferometer vermisst den Abstand zwischen den Massen mit höchster Präzision.

LISA Pathfinder ist Wegbereiter für eLISA, ein großes Weltraumobservatorium, das eines der am schwersten fassbaren astronomischen Phänomene direkt beobachten soll - Gravitationswellen. eLISA wird voraussichtlich 2030 starten.

Quelle: astronews.com


24.1. 1986

Vor 31 Jahren:

Erste Sonde bei Uranus

Die Raumsonde Voyager 2 kommt an Uranus vorbei und schickt Bilder von ihm zur Erde. Sie entdeckt 10 neue Uranusmonde und ein Ringsystem.


24.1. 1990

Vor 27 Jahren:

Start der Mondsonde Hiten

Hiten war eine japanische Raumsonde, die zwischen 1990 und 1993 in der Nähe des Erdmondes aktiv war.

Der erste nahe Vorbeiflug am Mond fand am 19. März 1990 statt. Dabei wurde die 12 kg schwere Tochtersonde Hagoromo ausgesetzt. Hagoromo schlug eine Umlaufbahn um den Mond ein. Der Kontakt zu diesem Mondsatelliten ging allerdings noch am selben Tag verloren. Nach dem swing-by-Manöver an der Erde erreichte auch Hiten am 15. Februar 1992 eine Umlaufbahn um den Erdmond. Die Sonde schlug am 10. April 1993 auf den Mond auf.

Quelle: Wikipedia


25.1. 1994

Vor 23 Jahren:

Clementine startet zum Mond

Clementine war eine US-amerikanische Raumsonde, die 1994 den Erdmond erkundete. Die Sonde startete am 25. Januar 1994 mit einer Titan 23G.

Clementine war die erste Raumsonde, die von der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien gestartet wurde. Sie erreichte am 19. Februar eine polare Umlaufbahn um den Mond. Die Sonde kartierte bis Mai etwa 95 % der Mondoberfläche (insgesamt rd. 1,6 Millionen Einzelbilder).

Aufgrund einer Computerpanne kam es am 7. Mai unmittelbar vor dem Aufbruch zum Asteroiden Geographos zu einer fehlerhaften Triebwerkszündung, die die Sonde in eine Eigenrotation von 80 Umdrehungen pro Minute versetzte und alle Treibstoffreserven verbrauchte. Danach wurde die Sonde in eine Bahn um die Erde geführt, um einige Instrumente im Flug durch den Van-Allen-Gürtel zu untersuchen. Im Juni 1994 versagte die Sonde ihren Dienst.

Quelle: Wikipedia


25.1. 2004

Vor 13 Jahren:

Opportunity landet auf dem Mars

Am 25. Januar 2004 erreicht Marsrover Opportunity sein Ziel, das Meridiani Planum.

Die Missionsdauer sollte anfangs garantierte 90 Tage betragen, doch hat Opportunity sie längst weit übertroffen. Die Mission wurde bisher regelmäßig verlängert. Momentan (Stand: 18. September 2012) hat der Rover eine Gesamtstrecke von 35,05 km auf dem Mars zurückgelegt und führt, nach einer dreijährigen Reise, Untersuchungen an dem 22 km durchmessenden Krater Endeavour durch. Dort erhofft man sich Zugriff auf ältere Schichten der Marsoberfläche.

Quelle: Wikipedia


26.1. 2015

Vor 2 Jahren:

Naher Vorbeiflug von Asteroid 2004 BL86

Am frühen Abend des 26. Januar 2015 flog der Asteroid 2004 BL86 in einem Abstand von etwa 1,2 Millionen Kilometern an der Erde vorüber. Astronomen nutzten die Chance, um den etwa 325 Meter durchmessenden Brocken aus dieser relativen Nähe genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei stellten sie fest, dass 2004 BL86 einen kleinen Mond hat.

Quelle:astronews.com


28.1. 1986

Vor 31 Jahren:

Spaceshuttle Challenger explodiert

Am 28. Januar explodiert die Raumfähre Challenger kurz nach dem Start. Alle sieben Astronauten kommen dabei ums Leben. Die Shuttleflüge werden bis 1988 ausgesetzt.


29.1. 2016

Vor 1 Jahr:

Start des ersten Laserknotens von EDRS-A ins All

Es ist der Startschuss für Europas neue Datenautobahn im All: An Bord einer Proton-Rakete ist am 29. Januar 2016 mit EDRS-A der erste Laserknoten des Europäischen Datenrelais-Systems EDRS an Bord des Kommunikationssatelliten Eutelsat 9B vom Raumfahrtzentrum Baikonur in Kasachstan ins All aufgebrochen - auf dem Weg in den geostationären Orbit.

Die finale Position des Satelliten liegt in 36.000 Kilometern Höhe über dem Äquator auf 9 Grad östlicher Länge - das entspricht in etwa dem Längengrad von Stuttgart.

Das European Data Relay Satellite System (EDRS) gilt als Meilenstein in der Telekommunikation. Als sogenannte Private-Public-Partnership (PPP) zwischen der europäischen Weltraumorganisation ESA und Airbus Defence and Space soll es Datenvolumen von bis zu 1,8 Gigabit pro Sekunde mit einem minimalen Zeitverzug vom All auf die Erde transportieren.

Quelle: astronews.com


30.1. 1996

Vor 21 Jahren:

Komet Hyakutake entdeckt

Der japanische Amateurastronom Yuji Hyakutake entdeckt seinen 2. Kometen im Sternbild Waage. Nur wenige Wochen zuvor fand er im gleichen Sternbild seinen ersten Kometen.

Der 2. Komet, offizielle Bezeichnung C/1996 B2, wird heute als Großer Komet 1996 bezeichnet, denn er entwickelte schon kurz nach seiner Entdeckung eine beachtliche Helligkeit und bot einen spektakulären Anblick am Nachthimmel.

Der Komet Hyakutake läuft auf einer extrem langgestreckten, elliptischen Umlaufbahn um die Sonne. Der sonnennächste Punkt der Bahn (Perihel), den der Komet am 1. Mai 1996 durchlaufen hat, liegt mit 0,230 AE noch innerhalb der Bahn des Planeten Merkur, während der sonnenfernste Punkt (Aphel) mit ungefähr 4700 AE beinahe 1/10 Lichtjahr von der Sonne entfernt ist. Seine Bahn ist rund 55° gegen die Ekliptik geneigt.

Bereits die ersten Bahnbestimmungen zeigten, dass der Komet sehr nahe an der Erde vorbeiziehen würde, in einer Entfernung von nur 0,109 Astronomischen Einheiten (rund 16 Mio km). Als er sich Sonne und Erde näherte, wurde er schnell heller und sein Schweif wurde länger. Bei seiner größten Annäherung an die Erde am 25. März 1996 war er eines der hellsten Objekte am Nachthimmel und sein Schweif erstreckte sich mit einer beeindruckenden Länge von 75° über den Himmel. Die Koma zeigte eine deutlich sichtbare blau-grüne Färbung.

Quelle: Wikipedia


31.1. 1862

Vor 155 Jahren:

Erster Weißer Zwerg entdeckt

Am 31. Januar 1862 entdeckte Alvan Graham Clark, ein amerikanischer Teleskopbauer und Astronom, Sirius B, den Begleiter des Sirius. Dies war der erste entdeckte Weiße Zwerg.

Sirius A ist mit -1,46mag der hellste Stern am Nachthimmel, die Helligkeit seines Begleiters Sirius B beträgt hingegen nur 8,5 mag. Sirius B ist der dem Sonnensystem nächstgelegene Weiße Zwerg. Er ist nur etwa so groß wie die Erde und wegen seiner Nähe einer der bestuntersuchten Weißen Zwerge überhaupt.

Er spielte bei der Entdeckung und Beschreibung Weißer Zwerge eine wichtige Rolle. Die Beobachtung wird dadurch erschwert, dass er durch die große Helligkeit von Sirius A überstrahlt wird. Sirius B hat 98 % der Masse der Sonne, aber nur 2,7 % ihrer Leuchtkraft.

Quelle: Wikipedia


31.1. 1971

Vor 46 Jahren:

Start von Apollo 14

Apollo 14 war ein bemannter Mondflug im Rahmen des US-amerikanischen Apollo-Programms. Am Starttag herrschte sehr schlechtes Wetter, und kurz vor dem Start wurde der Countdown unterbrochen, um eine Regen- und Gewitterfront vorüberziehen zu lassen.

Als Ziel war das Fra-Mauro-Hochland anvisiert, das eigentlich von Apollo 13 hätte besucht werden sollen. Teilnehmer des Mondfluges waren Stuart Roosa, Alan Shepard und Edgar Mitchell.

Quelle: Wikipedia


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