Was geschah diesen Monat?

Ereignisse aus Astronomie und Raumfahrt im Monat Juli

1.7. 2004

Vor 14 Jahren:

Ankunft von Cassini bei Saturn

Cassini-Huygens ist der Name einer Mission zweier Raumsonden zur Erforschung des Planeten Saturn und seiner Monde. Bei Cassini handelt es sich um einen Orbiter, der im Auftrag der NASA vom Jet Propulsion Laboratory gebaut wurde und die Objekte aus einer Umlaufbahn heraus untersucht.

Aufgrund der dichten und schwer zu durchdringenden Atmosphäre des Mondes Titan wurde Huygens (konstruiert von Aérospatiale im Auftrag der ESA) als Lander konzipiert, der von Cassini abgekoppelt wurde, auf dem Mond landete und diesen mittels direkter Messungen in der Atmosphäre und auf der Oberfläche erforschte.

Der Cassini-Orbiter hat mit seiner umfangreichen Ausstattung an wissenschaftlichen Instrumenten viele neue, teils revolutionäre Erkenntnisse in Bezug auf Saturn und seine Monde geliefert. Die Mission wurde daher mehrfach verlängert, aktuell ist ihr Ende für 2017 geplant.

Quelle: Wikipedia


1.7. 2013

Vor 5 Jahren:

Neuer Neptunmond entdeckt

Auf Bildern des Weltraumteleskops Hubble hat ein amerikanischer Astronom einen weiteren Mond des äußersten Planeten Neptun entdeckt. Es ist der 14. bekannte Trabant des Planeten. Der weniger als 20 Kilometer durchmessende Brocken ist der bislang kleinste Mond im Neptunsystem und wurde während der Untersuchung der Ringfragmente um den Planeten aufgespürt.

Quelle: astronews.com


2.7. 1985

Vor 33 Jahren:

Start der Kometensonde Giotto

Die erfolgreichste Mission zu Halley wurde von der europäischen Raumsonde Giotto abgeliefert.

Giotto (benannt nach einem Maler aus dem Mittelalter, der 1301 den Kometen Halley in einem berühmten Gemälde verewigte) startete am 2. Juli 1985 und näherte sich dem Kometen Halley am 14. März 1986 bis auf knapp 600 Kilometern. Trotz dieses Abstandes kam es zur Beschädigung einiger Instrumente, und die Sonde geriet ins Schlingern, konnte jedoch kurz darauf wieder stabilisiert werden. Die vorher gewonnenen Daten und Bilder waren glücklicherweise bereits live zur Erde gesandt worden, sodass Giotto trotz der Ausfälle eine große Datenmenge lieferte und neue Erkenntnisse über den Kometen erbrachte.

Da die Raumsonde Giotto bei Halley so erfolgreich war, wurde sie anschließend zum nächsten Kometen geschickt. 1992 kam sie in einem Abstand von knapp 200 km am Kometen Grigg-Skjellerup vorbei. Das war bis dahin der knappste Vorbeiflug an einem Kometen. Anschließend wurde die Sonde abgeschaltet. Die Erfahrungen, die die Wissenschaftler mit Giotto sammeln konnten, flossen später in weitere Kometenmissionen mit ein, beispielsweise bei Rosetta.


3.7. 1998

Vor 20 Jahren:

Start der japanischen Marssonde Nozomi

Nozomi war eine japanische Raumsonde, die 1998 zur Erforschung des Planeten Mars gestartet wurde. Das Scheitern der Mission wurde 2003 offiziell bekannt gegeben, da ein Schaltkreisdefekt im Bordcomputer nicht rechtzeitig behoben werden konnte. Die Sonde passierte am 14. Dezember 2003 den Mars und fliegt seitdem in einer entfernten Umlaufbahn um die Sonne.

Quelle: Wikipedia


4.7. 1997

Vor 21 Jahren:

Erster Rover auf dem Mars

Mars Pathfinder landet auf dem Roten Planeten. Zum ersten Mal fährt ein ferngesteuertes Roboterauto auf der Oberfläche eines anderen Planeten herum. Es heißt Sojourner.


4.7. 1998

Vor 20 Jahren:

Erste japanische Marssonde gestartet

Nozomi war eine japanische Raumsonde, die 1998 zur Erforschung des Planeten Mars gestartet wurde. Der Name Nozomi stammt aus dem Japanischen und bedeutet "Hoffnung".

Nozomi startete am 3. Juli 1998 auf einer M-V-Trägerrakete vom japanischen Raumfahrtzentrum Kagoshima. Da die Trägerrakete nicht über ausreichend Schub verfügte, um die Sonde auf einen direkten Kurs zum Mars zu bringen, vollführte die Sonde zwei Gravity-Assist-Manöver am Mond.

Die Raumsonde war vom Pech verfolgt. Beim 2. Swing-By-Manöver versagte ein Triebwerk, wodurch die Sonde den Einschuss in die Transferbahn zum Mars verfehlte. Im April 2002 wurde die Sonde durch eine Sonneneruption schwer beschädigt.

Die japanische Raumbehörde JAXA erklärte am 9. Dezember 2003 das Scheitern der Mission. Die Sonde passierte am 14. Dezember 2003 den Mars und fliegt seitdem in einer entfernten Umlaufbahn um die Sonne.

Quelle: Wikipedia


4.7. 2005

Vor 13 Jahren:

Erstes Bombardement eines Kometen

Die Kometensonde Deep Impact nimmt am 12. Januar Kurs auf den Kometen Tempel-1. Die Sonde erreicht am 4. Juli ihr Ziel und feuert ein kühlschrankgroßes Projektil auf den Kometen ab.


4.7. 2012

Vor 6 Jahren:

Nachweis des Higgs-Boson

Das Higgs-Boson oder Higgs-Teilchen ist ein nach dem britischen Physiker Peter Higgs benanntes Elementarteilchen aus dem Standardmodell der Elementarteilchenphysik. Es ist elektrisch neutral, hat Spin 0 und zerfällt nach sehr kurzer Zeit.

Für den experimentellen Nachweis des Higgs-Bosons und die Bestimmung seiner Masse sind Teilchenbeschleuniger ausreichender Energie und Luminosität nötig, weswegen der Nachweis über mehrere Jahrzehnte hinweg nicht gelang. Erst im Juli 2012 hat das Beschleunigerzentrum CERN den Nachweis eines Teilchens am Large Hadron Collider bekanntgegeben, bei dem es sich um das Higgs-Boson handelt.

Quelle: Wikipedia


4.7. 2016

Vor 2 Jahren:

Ankunft von Juno im Jupitersystem

Die Raumsonde Juno schwenkte planmäßig am 4. Juli 2016 in eine Umlaufbahn um den Gasriesen Jupiter ein. Juno wurde am 5. August 2011 gestartet und soll den größten Planeten des Sonnensystems insgesamt 33 Mal auf einer polaren Umlaufbahn umrunden. Die Sonde wird sich dabei der Wolkendecke des Gasriesen alle zwei Wochen auf bis zu 5.000 Kilometer nähern. Dabei wird Juno auch durch die Wolkendecke blicken und die Polarlichter des Planeten studieren.

Von Juno erhoffen sich die Astronomen neue Informationen über Jupiter, insbesondere über seine Atmosphäre, seinen inneren Aufbau und sein Magnetfeld. Ein Ziel ist es beispielsweise herauszufinden, ob der Gasriese in seinem Zentrum tatsächlich über einen festen Kern verfügt. Dies würde dann auch wichtige Hinweise auf die Entstehungsgeschichte des Planeten liefern, was auch Einblicke in die Frühphase der Entstehung des Sonnensystems und der anderen Planeten erlauben würde.

Quelle: astronews.com


5.7. 1752

Vor 266 Jahren:

Erste Science-Fiction Erzählung: "Micromegas"

Micromégas ist eine 1752 erschienene philosophische Erzählung Voltaires, die rückblickend als eines der ersten Werke der Gattung Science-Fiction gilt.

Die Erzählung beschreibt den Besuch eines Wesens vom Stern Sirius namens Micromégas und seines Begleiters, des Sekretärs der Akademie des Planeten Saturn, auf der Erde. Sie entwickelt die philosophische Idee der Relativität und enthält eine Kritik am Erkenntnisanspruch der Religion.

Quelle: Wikipedia


8.7. 2003

Vor 15 Jahren:

Start des Marsrovers Opportunity

Opportunity (englisch für Gelegenheit) ist eine im Juli 2003 gestartete US-amerikanische Raumsonde zur geologischen Erforschung des Mars.

Die Sonde hieß ursprünglich mit vollem Namen Mars Exploration Rover B (MER-B) und wurde dann in Opportunity umbenannt. Sie landete am 25. Januar 2004 erfolgreich in einem kleinen Krater (in der Tiefebene Meridiani Planum), den die NASA später Eagle Crater taufte. Die Schwestersonde Spirit (MER-A) landete am 4. Januar 2004 im Gusev-Krater.

Die Missionsdauer sollte anfangs garantierte 90 Tage betragen, doch hat Opportunity sie längst weit übertroffen. Die Mission wurde bisher regelmäßig verlängert. Momentan (Stand: 16. Mai 2013) hat der Rover eine Gesamtstrecke von 35,76 km auf dem Mars zurückgelegt und befindet sich, nachdem er die Untersuchung des "Cape York" Segments des Kraters Endeavour, wo man sich Zugriff auf ältere Schichten der Marsoberfläche erhofft, abgeschlossen hat, auf dem Weg zum 2,2 km entfernten "Solander Point".

Quelle: Wikipedia


9.7. 1979

Vor 39 Jahren:

Voyager 2 kommt an Jupiter vorbei

Voyager 2 ist eine Raumsonde der NASA zur Erforschung des äußeren Planetensystems. Sie wurde am 20. August 1977 vom Launch Complex 41 auf Cape Canaveral mit einer Titan-IIIE-Centaur-Rakete gestartet. Sie hat eine identische Schwestersonde, Voyager 1.

Die Mission von Voyager 2 gilt als einer der größten Erfolge der NASA und der Raumfahrt allgemein, da die Sonde ihre geplante Lebenserwartung weit übertroffen hat und noch heute regelmäßig Daten zur Erde sendet. Außerdem ist sie das am zweit-weitesten (nach ihrer Schwestersonde) von der Erde entfernte von Menschen gebaute Objekt. Die Entfernung von Voyager 2 zur Sonne betrug im Dezember 2012 etwa 100,3 Astronomische Einheiten (AE), das entspricht etwa 15 Milliarden Kilometern.

Quelle: Wikipedia


9.7. 2011

Vor 7 Jahren:

Letzer Start eines Spaceshuttles

Am 9. Juli 2011 hob zum letzten Mal ein Spaceshuttle von der Erde ab. Damit geht eine mehr als 30 Jahre andauernde Ära zu Ende.

Das Spaceshuttle Atlantis absolvierte den letzten Flug und brachte Proviant, Material und Technik für Experimente zur ISS und brachte das Logistikmodul Raffaello zur Erde zurück. Am 21. Juli 2011 pünktlich um 11.57 MESZ setzte sie sicher auf der Landebahn 15 des Kennedy Space Centers in Florida (USA) auf.

Nach dem Ende des amerikanischen Shuttle-Programms wird die Raumfähre als Museumsstück im Besucherzentrum des Kennedy Space Centers in Florida ausgestellt. Insgesamt hat die Atlantis in ihren 25 Dienstjahren mehr als 193 Millionen Kilometer zurückgelegt.

Quelle: Wikipedia


10.7. 1962

Vor 56 Jahren:

1. TV-Übertragung zwischen den USA und Europa

Am 10. Juli 1962 wurde der Satellit Telstar 1 von Cape Canaveral aus mit einer Rakete des Typs Delta DM-19 ins All geschossen. Noch im selben Monat wurde mit einer Rede des amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy die erste Live-Fernsehsendung zwischen den USA und Europa übertragen.

Da Telstar 1 keine geostationäre Umlaufbahn hatte, sondern auf einer stark elliptischen Bahn von 957 × 5600 Kilometer Höhe kreiste, konnte die Verbindung nicht länger als 20 Minuten aufrechterhalten werden. Erst nach einer zweieinhalbstündigen Erdumrundung war eine Sendung wieder möglich. Um eine kontinuierliche Übertragung zu gewährleisten, war eine Konstellation aus zahlreichen Telstar-Satelliten geplant. Dieser Plan wurde nicht verwirklicht, da geostationäre Kommunikationssatelliten als vorteilhafter angesehen wurden.

Quelle: Wikipedia


10.7. 2010

Vor 8 Jahren:

Rosetta kommt am Asteroiden Lutetia vorbei

Rosetta ist eine Raumsonde der ESA, die am 2. März 2004 mit einer Ariane 5 G+ gestartet und auf den Weg zum Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko geschickt wurde. Sie ist der erste Kometen-Orbiter und wird im Jahr 2014 in eine Umlaufbahn um diesen kleinen Himmelskörper einschwenken und ihn erforschen, nachdem auf dem Flug dorthin in den Jahren 2008 bzw. 2010 die Asteroiden Šteins und Lutetia passiert wurden.

Der rund 100 km große Asteroid Lutetia wurde während der zweiten Passage des Asteroidengürtels am 10. Juli 2010 in 3162 km Entfernung mit einer Relativgeschwindigkeit von 15 km/s passiert. Während des Vorbeiflugs befand sich Lutetia 455 Millionen km von der Erde sowie 407 Millionen km von der Sonne entfernt. Erste Auswertungen der Bilder in der Nacht vom 10. auf den 11. Juli 2010 ergaben, dass Lutetia geprägt ist von riesigen Kratern, Graten und Erdrutschen sowie mehrere hundert Meter großen Felsen, was auf eine recht bewegte Geschichte hindeutet.

Quelle: Wikipedia


11.7. 1979

Vor 39 Jahren:

Raumstation Skylab verglüht

Skylab war die erste und einzige US-amerikanische Weltraumstation. Der Start erfolgte am 14. Mai 1973. Die Raumstation erreichte zwar die geplante Umlaufbahn, war aber nicht funktionsfähig, da beim Start einige Teile abgerissen waren.

Die Raumstation erhielt dreimal Besuch von Astronauten, die dann auch jeweils mehrere Wochen dort verbrachten. Zu den Aufgaben der Besatzungen zählten zunächst die Reparatur der beschädigten Raumstation. Ferner wurden Erkenntnisse über die Auswirkungen des Langzeitaufenthalts in der Schwerelosigkeit gewonnen. Außerdem gehörten neben einigen Tierversuchen mit Fischen und Spinnen umfangreiche Sonnen- und Erdbeobachtungen sowie Aufnahmen des Kometen C/1973 E1 (Kohoutek) zum Programm.

Nach dem Besuch der dritten Mannschaft wurden die meisten Systeme der Raumstation abgeschaltet, und Skylab umkreiste die Erde mehrere Jahre, ohne beachtet zu werden. Am 11 Juli 1979 trat sie in die Atmosphäre ein und verglühte über Australien, wobei einige ihrer Teile den Erdboden erreichten und zur Untersuchung in die USA zurückgebracht wurden.

Quelle: Wikipedia


12.7. 2016

Vor 2 Jahren:

Bekanntgabe der Entdeckung des Objekts 2015 RR245 jenseits von Neptun

Ein internationales Astronomenteam hat mithilfe des Canada-France-Hawaii Telescope auf Hawaii ein neues Objekt jenseits von Neptun aufgespürt, das sich auf einer äußerst weiten Bahn um die Sonne bewegt. Der 2015 RR245 genannte Brocken dürfte einen Durchmesser von rund 700 Kilometern haben. Entdeckt wurde er im Rahmen des Outer Solar System Origins Survey.

2015 RR245 umrundet die Sonne in rund 700 Jahren. Es entfernt sich auf seiner vergleichsweise elliptischen Bahn mehr als 120 Astronomische Einheiten von der Sonne und nähert sich unserem Zentralstern auf bis zu fünf Milliarden Kilometer (entsprechend etwa 34 Astronomischen Einheiten) an. Den sonnennächsten Punkt der Bahn wird 2015 RR245 um das Jahr 2096 erreicht haben.

Quelle: astronews.com


14.7. 2015

Vor 3 Jahren:

Erste Raumsonde bei Pluto

New Horizons ist eine Raumsonde der NASA, die im Rahmen des New-Frontiers-Programmes den Zwergplaneten Pluto, seinen Mond Charon sowie nach Möglichkeit zwei weitere 2005 neu entdeckte kleinere Monde namens Nix und Hydra erforschen soll.

New Horizons ist die erste Raumsonde überhaupt, die es Astronomen ermöglicht hat, Pluto aus der Nähe zu erforschen. Die Sonde flog am 14. Juli 2015 in 12.500 km Entfernung an Pluto und in 28.800 km Entfernung an Charon vorbei und lieferte die besten Plutofotos aller Zeiten.

New Horizons konnte nicht in eine Umlaufbahn um Pluto einschwenken, sondern fliegt weiter in den Kuipergürtel hinein. Dabei werden weitere Entdeckungen von derzeit noch unbekannten Himmelskörpern erwartet.

Quelle: Wikipedia


15.7. 1965

Vor 53 Jahren:

Erste Raumsonde bei Mars

Mariner 4 startete am 28. November 1964 und flog als erste irdische Raumsonde überhaupt am 15. Juli 1965 am Mars in einer Entfernung von 9.844 Kilometern vorbei.

Die Sonde nahm innerhalb von 22 Minuten 22 Bilder auf, die während der nächsten Tage zur Erde gesandt wurden. Sie zeigten einen sehr mondähnlichen Mars, deckten aber nur 1 % der Oberfläche ab. Mariner 3 und 4 setzten erstmals eine TV-Kamera ein, jedoch war ihre Bildqualität sehr bescheiden. Ein Bild umfasste nur 200 Zeilen mit 200 Punkten. Die Bilder wurden beim Vorbeiflug auf einem Bandrekorder gespeichert, der 22 Bilder aufnehmen konnte. Die Übertragung zur Erde dauerte pro Bild über 8 Stunden.

Weiterhin wurde festgestellt, dass der Mars kein oder nur ein sehr schwaches Magnetfeld besitzt. Die Atmosphäre weist einen Bodendruck von maximal 30 mbar auf und besteht zu 80–100 % aus Kohlendioxid und maximal 16 % Stickstoff oder 8 % Argon. Bis zum 20. Dezember 1967 war eine Kommunikation mit der Sonde möglich.

Mit dieser Mission gelang es erstmals, einen fremden Planeten aus nächster Nähe zu fotografieren, auch wenn die Qualität der Bilder aus heutiger Sicht ziemlich schlecht war.

Quelle: Wikipedia


16.7. 1969

Vor 49 Jahren:

Start von Apollo 11

Apollo 11 war eine Raumfahrtmission im Rahmen des Apollo-Programms der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA und der erste bemannte Flug zum Mond, der eine Landung und eine sichere Rückkehr auf die Erde zum Ziel hatte.

Die Mission verlief erfolgreich und erfüllte die Ankündigung des ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy aus dem Jahre 1961, noch vor dem Ende des Jahrzehnts einen Menschen zum Mond und wieder sicher zurück zur Erde zu bringen.

Die drei Astronauten Neil Armstrong, Edwin „Buzz“ Aldrin und Michael Collins starteten am 16. Juli 1969 mit einer Saturn-V-Rakete vom Kennedy Space Center in Florida und erreichten am 19. Juli eine Mondumlaufbahn. Am nächsten Tag landeten Armstrong und Aldrin in der Mondfähre Eagle, während Collins im Mondorbit zurückblieb. Wenige Stunden später betrat Armstrong als erster Mensch den Mond, danach folgte ihm Aldrin. Nach einem knapp 22-stündigen Aufenthalt verließen die Astronauten die Mondoberfläche wieder und kehrten zusammen mit Collins zur Erde zurück, wo sie am 24. Juli im Pazifik wasserten.

Weltweit verfolgten rund 600 Millionen Menschen die erfolgreiche Durchführung des Flugs bei der Fernsehübertragung der Mondlandung 1969.

Quelle: Wikipedia


16.7. 1994

Vor 24 Jahren:

Komet schlägt auf Jupiter ein

Zwischen dem 16. Juli und dem 22. Juli 1994 schlugen die Bruchstücke des Kometen Shoemaker-Levy 9 in Jupiters südlicher Hemisphäre mit einer Geschwindigkeit von 60 km/s ein.

Dabei wurde eine Energie von 50 Millionen Hiroshima-Bomben freigesetzt. Dies war das erste Mal, dass die Kollision zweier Körper des Sonnensystems und die Auswirkungen eines solchen Impakts direkt beobachtet werden konnten.

Obwohl die Einschlagstelle aus Sicht der Erde knapp hinter dem „Rand“ Jupiters lag und somit nicht direkt einsehbar war, konnten die Astronomen sogenannte „Plumes“ (heiße Gasblasen, ähnlich einem „Atompilz“) über den Rand Jupiters aufsteigen sehen. Aufgrund der raschen Rotation von Jupiter wurden die Einschlagstellen nur wenige Minuten nach den Impakten von der Erde aus sichtbar. Es zeigte sich, dass sie dunkle Flecken mit Durchmessern bis zu 12.000 km in der Atmosphäre Jupiters hinterlassen hatten, die über Monate hinweg sichtbar blieben.

Quelle: Wikipedia


16.7. 2011

Vor 7 Jahren:

Erste Raumsonde bei Vesta

Die Raumsonde Dawn schwenkte am 16. Juli 2011 um Vesta im Asteroidengürtel ein und umkreiste sie ein Jahr lang, bis zum 5. September 2012. Die Sonde näherte sich bis auf 200 Kilometer dem unregelmäßig geformten Asteroiden, um die Oberfläche zu kartieren.

Anschließend flog die Sonde weiter, zum nächsten Ziel im Asteroidengürtel. Dawn wird voraussichtlich im Februar 2015 den Asteroiden Ceres erreichen. Auch diesmal ist es der erste Besuch dieses Himmelskörpers durch ein irdisches Objekt.


17.7. 1264

Vor 754 Jahren:

Erste Sichtung des Großen Kometen C/1264 N1

C/1264 N1 wurde am 17.07.1264 erstmals in Frankreich in der Abenddämmerung gesichtet, wenige Tage später dann auch anderswo in Europa und in Japan. Nach seiner Perihelpassage, die vermutlich am 20.07.1264 in 0.82 AE Sonnenentfernung erfolgte, zog er sich vom Abendhimmel zurück, um ab dem 25. Juli in der Morgendämmerung wieder aufzutauchen. Als C/1264 N1 (wahrscheinlich) am 29.07.1264 in nur 0.18 AE Entfernung an der Erde vorbeizog, präsentierte er sich mit einem 100 Grad langen und offenbar aufgefächertem Schweif.

Nach chinesischen Angaben war er 4 Monate mit bloßem Auge sichtbar, also bis in den November 1264 hinein. Dabei änderte er offenbar sein Aussehen. Koreanische Beobachter notierten, dass die zuvor gesichteten Schweifstrahlen sich im August wieder zu einem Schweif vereinigten.

Quelle: kometen.info


17.7. 1850

Vor 168 Jahren:

Erstes Foto eines Sterns (Wega)

Wega war der erste Stern (abgesehen von der Sonne), von dem eine fotografische Abbildung erstellt wurde. 1850 fertigten William Cranch Bond und John Adams Whipple am großen Fernrohr des Harvard-College-Observatoriums eine Daguerreotypie der Wega an. Sie gehörte ebenfalls zu den ersten Sternen, deren Abstände mit Hilfe des Parallaxenverfahrens bestimmt wurden und dessen Spektrum ebenfalls abgelichtet wurde.

Quelle: Wikipedia


17.7. 1975

Vor 43 Jahren:

Erstes Raumfahrtprojekt USA / Sowjetunion

Das Apollo-Sojus-Test-Projekt (ASTP) war die erste US-amerikanisch-sowjetische Kooperation in der Weltraumfahrt.

Ein Apollo- und ein Sojus-Raumschiff koppelten am 17. Juli 1975 in der Erdumlaufbahn aneinander an, so dass die Raumfahrer von einem Raumschiff ins andere umsteigen konnten. Die Mission stellte eine Zäsur in die bis dahin streng getrennten und im Wettbewerb stehenden Weltraumprogramme der Supermächte dar. Die Raketentechnik war eine maßgebliche Basis des Wettrüstens geworden, und so war die friedliche Zusammenarbeit im Weltraum ein politischer Publizitätserfolg und ein pazifistisches Signal.

Quelle: Wikipedia


17.7. 2006

Vor 12 Jahren:

Start des Wettersatelliten MetOp-A

MetOp (Meteorological Operational Satellite) heißt eine Serie von drei europäischen Wettersatelliten mit erdnaher polarer Umlaufbahn.

Durch höhere Auflösung der Bilder, bessere Beobachtung der Polar- und Nordatlantikregion und durch Messung der Temperatur- und Feuchtigkeitsverteilung in bislang unerreichter Genauigkeit trägt MetOp dazu bei, das zuverlässige Vorhersageintervall von drei auf fünf Tage zu verlängern.

Quelle: Wikipedia


18.7. 1966

Vor 52 Jahren:

Start von Gemini 10

Gemini 10 (GT-10) war ein bemannter Weltraumflug im Rahmen des amerikanischen Gemini-Programms.

Bisher war es bei den Gemini-Flügen nur ein einziges Mal gelungen, das Raumschiff an einen Zielsatelliten zu koppeln, jedoch kam es bei Gemini 8 zu großen Schwierigkeiten; bei Gemini 9 war die Kopplung ganz unmöglich gewesen. Deshalb wurde bei Gemini 10 großer Wert auf die Kopplung mit dem Agena-Satelliten gelegt.

Es war das erste Mal in der Geschichte der bemannten Raumfahrt, dass ein Raumschiff nicht nur an einen anderen Flugkörper ankoppelte, sondern auch noch dessen Antrieb nutzte. Bei dieser Bahnänderung flogen die Astronauten mit dem Rücken zur Flugrichtung und wurden durch die Beschleunigung nach vorne in die Gurte gedrückt.

Mit 763 km wurde der Höhenrekord, der bis dahin von der Besatzung von Woschod 2 mit 475 km gehalten wurde, bei weitem überboten. Am 21. Juli erfolgte die Landung, Gemini wasserte im West-Atlantik.

Quelle: Wikipedia


20.7. 1969

Vor 49 Jahren:

Erster Mensch betritt Mond (Apollo 11)

Apollo 11 war eine Raumfahrtmission im Rahmen des Apollo-Programms der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA und der erste bemannte Flug zum Mond, der eine Landung und eine sichere Rückkehr auf die Erde zum Ziel hatte.

Die Mission verlief erfolgreich und erfüllte die Ankündigung des ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy aus dem Jahre 1961, noch vor dem Ende des Jahrzehnts einen Menschen zum Mond und wieder sicher zurück zur Erde zu bringen.

Die drei Astronauten Neil Armstrong, Edwin „Buzz“ Aldrin und Michael Collins starteten am 16. Juli 1969 mit einer Saturn-V-Rakete vom Kennedy Space Center in Florida und erreichten am 19. Juli eine Mondumlaufbahn. Am nächsten Tag landeten Armstrong und Aldrin in der Mondfähre Eagle, während Collins im Mondorbit zurückblieb. Wenige Stunden später betrat Armstrong als erster Mensch den Mond, danach folgte ihm Aldrin. Nach einem knapp 22-stündigen Aufenthalt verließen die Astronauten die Mondoberfläche wieder und kehrten zusammen mit Collins zur Erde zurück, wo sie am 24. Juli im Pazifik wasserten.

Weltweit verfolgten rund 600 Millionen Menschen die erfolgreiche Durchführung des Flugs bei der Fernsehübertragung der Mondlandung 1969.

Quelle: Wikipedia


20.7. 1976

Vor 42 Jahren:

Tochtersonde von Viking 1 landet auf dem Mars

Viking 1 wurde am 20. August 1975 von Launch Complex 41 auf Cape Canaveral mit einer Titan 3E/Centaur gestartet. Eine Umlaufbahn um den Mars erreichte die Sonde am 19. Juni 1976. Die Tochtersonde landete am 20. Juli 1976 in der Landschaft Chryse Planitia. Zu dem Orbiter wurde bis zum 7. August 1980 Kontakt gehalten, mit dem Lander sogar bis zum 11. November 1982. Der Lander wurde am 7. Januar 1982 in Thomas A. Mutch Memorial Station umbenannt, nach einem der am Projekt beteiligten Wissenschaftler.

Quelle: Wikipedia


21.7. 2011

Vor 7 Jahren:

Letzte Landung eines Spaceshuttles

Am 21. Juli 2011 landete zum letzten Mal ein Spaceshuttle. Damit geht eine mehr als 30 Jahre andauernde Ära zu Ende.

Das Spaceshuttle Atlantis absolvierte den letzten Flug und brachte Proviant, Material und Technik für Experimente zur ISS und brachte das Logistikmodul Raffaello zur Erde zurück. Am 21. Juli 2011 pünktlich um 11.57 MESZ setzte sie sicher auf der Landebahn 15 des Kennedy Space Centers in Florida (USA) auf.

Nach dem Ende des amerikanischen Shuttle-Programms wird die Raumfähre als Museumsstück im Besucherzentrum des Kennedy Space Centers in Florida ausgestellt. Insgesamt hat die Atlantis in ihren 25 Dienstjahren mehr als 193 Millionen Kilometer zurückgelegt.

Quelle: Wikipedia


22.7. 1962

Vor 56 Jahren:

Fehlstart der Venussonde Mariner 1

Die Sonde Mariner 1 wurde von JPL für die NASA gebaut, um damit den Planeten Venus zu erforschen. Die Sonde sollte nahe an Venus vorbeifliegen und Daten zur Erde funken. Doch dazu kam es nie.

Aufgrund eines Softwarefehlers kam es bereits beim Start am 22. Juli 1962 zu einer Fehlfunktion, sodass die Sonde, die sich noch in Erdnähe befand, gesprengt werden musste. Die baugleiche Schwestersonde Mariner 2 hingegen startete einen Monat später ohne Probleme. Allerdings gab es dann unterwegs zahlreiche Schwierigkeiten, und die Sonde erreichte Venus nur mit sehr viel Glück.

Quelle: Wikipedia


23.7. 1985

Vor 33 Jahren:

Erster Vietnamese im Weltall

Zusammen mit Wiktor Wassiljewitsch Gorbatko als Kommandant startet auch der erste Raumfahrer aus Vietnam zur Raumstation Saljut 6 in den Weltraum. Der Vietnamese Pham Tuân ist Bordingenieur bei der sowjetischen Sojus 37-Mission.

Dafür erhielt er den sowjetischen Leninorden sowie die Auszeichnung Held der Sowjetunion. Nach seiner Landung am 31. Juli 1980 mit Sojus 36 schied er aus dem Kosmonautenkorps aus.

Quelle: Wikipedia


23.7. 1995

Vor 23 Jahren:

Entdeckung des Kometen Hale-Bopp

Die US-amerikanischen Astronomen Alan Hale und Thomas Bopp entdecken unabhängig voneinander den Kometen C/1995 O1, der den Namen Hale-Bopp erhält.

Hale-Bopp durchlief sein Perihel (größte Annäherung an die Sonne, Abstand 0,914 AE, also noch innerhalb der Erdbahn) am 1. April 1997. Er war dabei sehr hell und wurde als Der Große Komet von 1997 bezeichnet. Wahrscheinlich ist er der am meisten beobachtete Komet des 20. Jahrhunderts und einer der hellsten für mehrere Jahrzehnte. Der Komet konnte über einen Zeitraum von 18 Monaten freiäugig gesehen werden – doppelt so lange wie der bisherige Rekordhalter, der große Komet von 1811.

Quelle: Wikipedia


23.7. 1999

Vor 19 Jahren:

Röntgenteleskop Chandra gestartet

Das Röntgenobservatorium wurde in der Entwicklungs- und Bauphase AXAF (Advanced X-ray Astrophysics Facility) genannt, aber noch vor dem Start in Chandra umbenannt. Chandra ist der größte Satellit, der mit einem Space Shuttle in eine Umlaufbahn befördert wurde. Seine Lebensdauer wurde zunächst auf 10 Jahre geschätzt, mittlerweile hofft man, er könne bis zu 30 Jahre funktionstüchtig bleiben.

Im Mai 2007 haben Astronomen mit dem Röntgenteleskops Chandra die bislang energiereichste Supernova-Explosion beobachtet. Die Forscher spekulieren, dass es sich bei dieser Sternenexplosion um einen lange gesuchten neuen Supernova-Typ handeln könnte, der im jungen Universum relativ häufig war.

Quelle: Wikipedia


24.7. 1969

Vor 49 Jahren:

Rückkehr von Apollo 11

Apollo 11 war eine Raumfahrtmission im Rahmen des Apollo-Programms der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA und der erste bemannte Flug zum Mond, der eine Landung und eine sichere Rückkehr auf die Erde zum Ziel hatte. Die Mission verlief erfolgreich und erfüllte die Ankündigung des ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy aus dem Jahre 1961, noch vor dem Ende des Jahrzehnts einen Menschen zum Mond und wieder sicher zurück zur Erde zu bringen.

Die drei Astronauten Neil Armstrong, Edwin „Buzz“ Aldrin und Michael Collins starteten am 16. Juli 1969 mit einer Saturn-V-Rakete vom Kennedy Space Center in Florida und erreichten am 19. Juli eine Mondumlaufbahn. Am nächsten Tag landeten Armstrong und Aldrin in der Mondfähre Eagle, während Collins im Mondorbit zurückblieb. Wenige Stunden später betrat Armstrong als erster Mensch den Mond, danach folgte ihm Aldrin. Nach einem knapp 22-stündigen Aufenthalt verließen die Astronauten die Mondoberfläche wieder und kehrten zusammen mit Collins zur Erde zurück, wo sie am 24. Juli im Pazifik wasserten.

Weltweit verfolgten rund 600 Millionen Menschen die erfolgreiche Durchführung des Flugs bei der Fernsehübertragung der Mondlandung 1969.

Quelle: Wikipedia


25.7. 1976

Vor 42 Jahren:

Marsgesicht entdeckt

Am 25. Juli 1976 fotografierte der Orbiter der Raumsonde Viking I aus 1873 km Höhe eine mindestens drei Millionen Jahre alte Formation, die an ein menschliches Gesicht erinnert. Sie stellt eine Erhebung mit einer Länge von 3 Kilometern und einer Breite von 1,5 Kilometern dar.

Sechs Tage später wurden die Aufnahmen, neben anderen Bildern, der Öffentlichkeit vorgestellt und machten Schlagzeilen. Die Anomalie erhielt durch die Presse aufgrund ihrer Form den Namen „Marsgesicht“ (engl. „Face on Mars“).

Quelle: Wikipedia


25.7. 2013

Vor 5 Jahren:

Start des Satelliten Alphasat

Alphasat, Europas größter und modernster Kommunikationssatellit, startete am 25. Juli 2013 an Bord einer Trägerrakete vom Typ Ariane 5 ins All.

In einer Höhe von knapp 36.000 Kilometern über der Erde soll der Satellit mit einer Masse von 6,6 Tonnen in den nächsten 15 Jahren die Breitbandkommunikation im Mobilfunk revolutionieren.

Quelle: astronews.com


26.7. 1971

Vor 47 Jahren:

Start von Apollo 15

Apollo 15 war ein bemannter Mondflug im Rahmen des US-amerikanischen Apollo-Programms. Die Besatzung bestand aus den Astronauten David Scott, Alfred Worden und James Irwin.

Die Saturn V mit der Nummer AS-510 startete am 26. Juli 1971, 13:34 UTC vom Kennedy Space Center, Florida und erreichte nach 12 Minuten die Erdumlaufbahn. Während des Aufstiegs kam es unmittelbar nach der ersten Stufentrennung zum Ausfall der Systeme der ausgebrannten S-IC. Nach zwei Erdumkreisungen wurde die dritte Stufe ein zweites Mal gezündet und brachte Apollo 15 doch noch auf den Weg zum Mond.

Quelle: Wikipedia


29.7. 1264

Vor 754 Jahren:

Größte Erdannäherung des Kometen C/1264 N1

C/1264 N1 wurde am 17.07.1264 erstmals in Frankreich in der Abenddämmerung gesichtet, wenige Tage später dann auch anderswo in Europa und in Japan. Nach seiner Perihelpassage, die vermutlich am 20.07.1264 in 0.82 AE Sonnenentfernung erfolgte, zog er sich vom Abendhimmel zurück, um ab dem 25. Juli in der Morgendämmerung wieder aufzutauchen. Als C/1264 N1 (wahrscheinlich) am 29.07.1264 in nur 0.18 AE Entfernung an der Erde vorbeizog, präsentierte er sich mit einem 100 Grad langen und offenbar aufgefächertem Schweif.

Nach chinesischen Angaben war er 4 Monate mit bloßem Auge sichtbar, also bis in den November 1264 hinein. Dabei änderte er offenbar sein Aussehen. Koreanische Beobachter notierten, dass die zuvor gesichteten Schweifstrahlen sich im August wieder zu einem Schweif vereinigten.

Quelle: kometen.info


29.7. 1958

Vor 60 Jahren:

Gründung der NASA

Die National Aeronautics and Space Administration (kurz NASA], deutsch meist, zu dt. Nationale Luft- und Raumfahrtbehörde) ist die zivile US-Bundesbehörde für Luft- und Raumfahrt. NASA wurde am 29. Juli 1958 gegründet. Der Hauptsitz der NASA befindet sich in Washington, D.C.

Quelle: Wikipedia


29.7. 1999

Vor 19 Jahren:

Deep Space 1 beim Asteroiden Braille

Deep Space 1 (oder kurz DS1) war eine US-amerikanische Raumsonde, die im Jahre 1998 zur Erforschung eines Asteroiden sowie eines Kometen gestartet wurde. DS1 war die erste Mission im Rahmen des „New Millennium Programs“ zur Erforschung neuer Technologien.

Deep Space 1 startete am 24. Oktober 1998 auf einer Delta-II-Trägerrakete. Den Asteroiden (9969) Braille passierte die Sonde am 29. Juli 1999 in nur 26 km Abstand. Es konnten zahlreiche Daten, aber aufgrund einer falschen Ausrichtung der Kamera nur wenige Bilder aus großer Entfernung gewonnen werden.

Da noch Reaktionsmasse im Ionenantrieb vorhanden war, flog die Sonde am 22. September 2001 am Kometen 19P/Borrelly in etwa 2200 km Abstand vorbei. Diesmal konnten nicht nur Daten, sondern auch zahlreiche Bilder gewonnen werden. Am 18. Dezember 2001 wurde Deep Space 1 abgeschaltet.

Quelle: Wikipedia


30.7. 1971

Vor 47 Jahren:

4. Mondlandung (Apollo 15)

Apollo 15 war ein bemannter Mondflug im Rahmen des US-amerikanischen Apollo-Programms.

Die Besatzung bestand aus den Astronauten David Scott, Alfred Worden und James Irwin.

Als Landegebiet wurde die Hadley-Rille im Apenninen-Gebirge des Mondes ausgewählt. Die Landung erfolgte am 30. Juli um 22:16:29 UTC mit einer relativ hohen Sinkgeschwindigkeit von 2,0 m/s. Es war die härteste Landung des gesamten Programmes, hingegen gestaltete sich der Anflug trotz des bergigen Terrains einfacher als erwartet.

Als die Crew das Mondauto montierte, musste Scott feststellen, dass die Vorderlenkung defekt war. Da das Fahrzeug aber auch über eine Hinterlenkung verfügte, konnte es doch noch verwendet werden. Sie fuhren zu der Krümmung der Hadley-Rille, dem so genannten Ellbogen. An dieser rund 1 km breiten und bis zu 300 m tiefen Schlucht vulkanischen Ursprungs wurden die Messgeräte des ALSEP (Apollo Lunar Surface Experiments Package) aufgestellt. Die Fahrt dorthin war ausgesprochen unruhig, so dass bei einem Sechstel der Erdanziehungskraft das Fahrzeug heftige Sprünge zeigte, und teilweise nur ein Rad auf dem Boden war.

Quelle: Wikipedia


30.7. 2014

Vor 4 Jahren:

Letzter Start eines ATV

Mit dem ATV-5 George Lemaître startete am 30. Juli 2014 zum letzten Mal ein europäischer Raumfrachter. Er dockte am 12. August an die Internationale Raumstation ISS an. Auf dem Weg dorthin wurden auch Technologien getestet, die bei künftigen Raumfahrtmissionen zum Einsatz kommen könnten.

Im Inneren des 20-Tonners waren unter anderem Experimente, Nahrung, Kaffee und Kleidung für die Astronauten, Treibstoff, Atemluft und Trinkwasser sowie eine Ersatz-Pumpe für das Wasseraufbereitungssystem des Forschungslabors Columbus. Insgesamt transportierte das ATV mehr als 6,6 Tonnen Fracht ins All.

Mit dem ATV-Programm starteten seit 2008 insgesamt fünf Transporter ins All, die für Nachschub auf der ISS sorgten und bei ihrer Rückkehr in die Erdatmosphäre den Müll der Raumstation entsorgen.

Quelle: astronews.com


31.7. 1964

Vor 54 Jahren:

Ranger 7 zerschellt auf dem Mond

Ranger 7 startete am 28. Juli 1964 und schlug am 31. Juli 1964 im Mare Cognitum auf dem Mond auf. Dabei übermittelte die Sonde unmittelbar vor dem Aufschlag 4300 Bilder.

Quelle: Wikipedia


31.7. 1969

Vor 49 Jahren:

Mariner 6 fotografiert Mars aus der Nähe

Mariner 6 startete am 24. Februar 1969. Sie wurde auf eine sehr schnelle Bahn geschickt und passierte den Mars am 31. Juli 1969. Dadurch war die Vorbeiflugdistanz mit 3.430 Kilometern erheblich geringer als bei Mariner 4. Dies und weitere Verbesserungen von Sendern und Empfängern erlaubten es, ein Bild innerhalb weniger Minuten zu übertragen.

Die Sonde machte zunächst aus größerer Entfernung 50 Aufnahmen des Mars, die den ganzen Planeten zeigten, dann beim Vorbeiflug weitere 25 Aufnahmen mit der Weitwinkelkamera, die direkt übertragen wurden.

Quelle: Wikipedia


31.7. 1999

Vor 19 Jahren:

Lunar Prospector schlägt auf Mond auf

Lunar Prospector (etwa: „Monduntersucher“) war eine US-amerikanische Raumsonde, die von 1998 bis 1999 den Mond erforschte. Die Sonde startete am 6. Januar 1998 und erreichte am 11. Januar 1998 eine polare Umlaufbahn um den Mond. Die Mission endete durch Einschlag der Sonde auf den Mond am 31. Juli 1999.

Lunar Prospector gelang der relativ sichere Nachweis von Wassereis auf dem Mond durch Neutronenspektroskopie. Es handelt sich dabei um circa vier Milliarden Tonnen auf dem Mondnordpol und circa zwei Milliarden Tonnen auf dem Mondsüdpol. Das Eis liegt nicht frei, sondern ist mit dem Gestein vermischt. Allerdings konnte beim Einschlag von Lunar Prospector kein freigesetztes Eis beobachtet werden. Der Einschlag erfolgte in einem unbenannten Krater in der Nähe des lunaren Südpols. Für diesen Zielkrater wurde Shoemakers Name vorgeschlagen.

Quelle: Wikipedia


Drucken