Was geschah diesen Monat?

Ereignisse aus Astronomie und Raumfahrt im Monat August

2.8. 1969

Vor 48 Jahren:

Mariner 7 erreicht Mars

Mariner 7 startete am 27. März 1969. Am 2. August 1969 fertigte die Sonde 93 Aufnahmen bei der Annäherung an, die zwei volle Rotationen des Planeten abdeckten. Bei der Passage gab es weitere 33 Bilder.

Mariner 6 und 7 passierten den Mars auf der Südhalbkugel und kartierten 20 Prozent der Oberfläche. Der Bodendruck und die Temperaturen konnten genauer bestimmt werden. Auf Aufnahmen von Mariner 7 konnte die Größe von Phobos, dem größeren der beiden Marsmonde, zu 22,4 × 17,6 km bestimmt werden.

Quelle: Wikipedia


3.8. 2004

Vor 13 Jahren:

MESSENGER startet zum Merkur

MESSENGER (englisch Mercury Surface, Space Environment, Geochemistry and Ranging; etwa ‚Merkur-Oberfläche, -Raumumgebung, -Geochemie und -Entfernungsmessung‘) ist eine NASA-Raumsonde des Discovery-Programms, die den sonnennächsten Planeten Merkur erforscht.

Die Primärmission der Sonde im Merkurorbit ist für ein Jahr ausgelegt. MESSENGER kann dabei erstmals den Planeten vollständig kartieren und widmet sich speziell der Untersuchung der geologischen und tektonischen Geschichte des Merkurs sowie seiner Zusammensetzung. Weiterhin soll die Sonde nach dem Ursprung des Magnetfeldes suchen, die Größe und den Zustand des Planetenkerns bestimmen, die Polarkappen des Planeten untersuchen sowie die Exosphäre und die Magnetosphäre erforschen.

Quelle: Wikipedia


4.8. 2007

Vor 10 Jahren:

Raumsonde Phoenix zu Mars gestartet

Phoenix war im Gegensatz zu den 2003 gestarteten Rovern Spirit und Opportunity eine stationäre Sonde. Sie landete in einer Region des Mars, wo nach den Daten von Mars Odyssey dicht unter der Oberfläche ab etwa zwei bis fünf Zentimeter Tiefe der Boden bis zu 80 Prozent aus Wassereis bestehen soll. Um das Eis zu studieren, konnte Phoenix mit einem Roboterarm in eine Tiefe von bis zu einem halben Meter in den Grund vordringen.

Mit den Messungen der Sonde wurden zwei Ziele verfolgt: Erstens zum Studium der geologischen Geschichte von Wassereis, um den Wechsel von dem ehemals warmen und feuchten zu dem heutigen kalten und eingefrorenen Mars zu verstehen. Zweites Ziel war die Suche nach Hinweisen auf mögliches ehemaliges Leben, das in der Eisschicht vorhanden sein könnte.

Für die Untersuchungen verfügte die Sonde mit dem Instrument TEGA über mehrere kleine Öfen, die von dem Roboterarm mit Proben gefüllt wurden. Nach der Aufheizung der Proben wurde der Anteil von Wasser und Kohlenstoff gemessen; außerdem suchte man nach Spuren von Mineralen, die in einem warmen und feuchten Klima entstanden sein könnten. Weiterhin wurde die Präsenz organischer Substanzen gemessen.

Quelle: Wikipedia


5.8. 2011

Vor 6 Jahren:

Raumsonde Juno zu Jupiter gestartet

Juno (auch Jupiter Polar Orbiter) ist eine Raumsonde der NASA, die den Riesenplaneten Jupiter aus einer polaren Umlaufbahn mindestens ein Jahr lang studieren soll und am 5. August 2011 gestartet ist.

Im Gegensatz zu früheren Raumsonden zum Planeten Jupiter besitzt Juno keine nukleare Energieversorgung, sondern generiert den benötigten Strom durch neue effizientere und strahlungsresistentere Solarzellen. Jedoch ist der Einsatz von Solarzellen nur möglich, weil sich Juno auf ihrer polaren Umlaufbahn meistens außerhalb der starken Strahlungsgürtel des Jupiters befindet.

Quelle: Wikipedia


6.8. 2012

Vor 5 Jahren:

Marsrover Curiosity landet auf dem Mars

Am 6. August 2012 traf MSL (Mars Science Laboratory) bei Mars ein und setzte ein neues Marsfahrzeug ab. Curiosity gelangte mit einem neuartigen Landesystem zur Marsoberfläche. Eine Abstiegsstufe ließ den Rover an acht Meter langen Seilen zum Boden hinab, damit das Fahrzeug möglichst sanft aufsetzen konnte.

Curiosity landete im 154 km großen Gale-Krater

Curiosity kann Gesteinsproben nehmen und im bordeigenen Laboratorium SAM (Sample Analysis of Mars) deren Zusammensetzung untersuchen. Hierbei hofft man auf Tonminerale und sulfatische Gesteine zu stoßen, die sich nur unter Einwirkung einer feuchten Umgebung bilden können.


6.8. 2014

Vor 3 Jahren:

Raumsonde Rosetta kommt bei Komet 67P an

Die europäische Sonde erreicht planmäßig am 6. August 2014 den Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko, in einer Entfernung von 405 Mio km von der Erde.

Die Reise dauerte zehn Jahre, fünf Monate und vier Tage, bei einer Reisestrecke von 6,4 Milliarden km. Dabei musste die Sonde mehrmals eng an diversen Planeten vorbeifliegen und per Swing-By-Manöver Schwung für die lange Reise holen.


7.8. 1959

Vor 58 Jahren:

Erstes Foto aus dem All von der Erde

Explorer 6 war ein US-amerikanischer Satellit, der am 7. August 1959 gestartet wurde. Der kleine, kugelige Satellit wurde im Rahmen des Explorer-Programms entworfen, um unter anderem den Geomagnetismus und die Ausbreitung von Radiowellen in der höheren Atmosphäre zu untersuchen. Mit einer an Bord befindlichen Kamera wurden außerdem erstmals Bilder der Erde aus dem All aufgenommen.

Quelle: Wikipedia


7.8. 1971

Vor 46 Jahren:

Rückkehr von Apollo 15

Apollo 15 war ein bemannter Mondflug im Rahmen des US-amerikanischen Apollo-Programms.

Am 7. August 1971 um 20:45 UTC wasserte Apollo 15 sicher im Pazifik, obwohl einer der drei Landefallschirme sich nicht öffnete, und wurde von der USS Okinawa geborgen. Die Mannschaft brachte bei dieser Mission 76,8 kg Mondgestein mit auf die Erde, darunter auch den Genesis-Stein.

Quelle: Wikipedia


7.8. 1976

Vor 41 Jahren:

Viking 2 schwenkt in Umlaufbahn um Mars ein

Viking 2 wurde am 9. September 1975 von Launch Complex 41 auf Cape Canaveral mit einer Titan 3E/Centau gestartet und erreichte ihre Umlaufbahn um den Mars am 7. August 1976. Die Landung erfolgte am 3. September 1976 in der Ebene Utopia Planitia. Der Kontakt zum Orbiter hielt bis zum 25. September 1978, zum Lander bis zum 11. April 1980. Der Lander wurde 2001 postum nach dem Gründer der NASA Academy in Gerald Soffen Memorial Station umbenannt.

Quelle: Wikipedia


8.8. 1989

Vor 28 Jahren:

Satellit Hipparcos ins All gestartet

Hipparcos (High Precision Parallax Collecting Satellite) ist ein Satellit für Zwecke der Astrometrie. Hipparcos war für die Astrometrie ein bedeutender Meilenstein: Die Örter, Parallaxen und Eigenbewegungen von 118.000 Sternen wurden mit einer zuvor unerreichten Präzision von etwa 0,001", also einer Millibogensekunde, gemessen; sie sind im Hipparcos-Katalog verzeichnet. Darüber hinaus vermaß ein zweites Instrument an Bord über eine Million Sterne mit immer noch beachtlichen ±0,02", die sich nun im Tycho-Katalog finden. Diese beiden Kataloge sind die beste Realisation des neuen Referenzkoordinatensystems am Himmel ICRF. Sie erlauben nun auch Hobbyastronomen, mit Teleskop und Digitalkamera genau und halbautomatisch jedes Himmelsobjekt einzumessen.

Quelle: Wikipedia


8.8. 2001

Vor 16 Jahren:

Raumsonde Genesis gestartet

Die Raumsonde Genesis (benannt nach dem ersten Buch der Bibel) ist eine NASA-Mission zur Erforschung des Sonnenwindes, die am 8. August 2001 mit einer Delta-II-Rakete von der Erde abhob. Sie erreichte ihre endgültige Position, den Lagrange-Punkt L1 des Sonne-Erde-Systems, im November 2001.

Nach dem Aussetzen der Kapsel mit den Proben wurde die Genesis-Muttersonde in eine der Erde vorauseilende Umlaufbahn um die Sonne gebracht.

Am 8. September 2004 stürzte die Kapsel mit den Kollektoren in der Wüste von Salt Lake City auf den Boden, ohne dass sich die Fallschirme geöffnet hatten. Ein Hubschrauber hätte den Probenbehälter in der Luft auffangen und sicher auf die Erde bringen sollen.

Die Probenkapsel schlug nahe einem Stützpunkt der US-Armee (Utah Test and Training Range) auf, somit konnten Einsatzkräfte die Kapsel schnell untersuchen. Die Kollektoren, welche aufgefangenen Sonnenwind enthielten, sind mit großer Wahrscheinlichkeit zerstört bzw. durch die irdische Atmosphäre und Staub kontaminiert worden, da die hermetische Versiegelung der Kapsel nach dem Aufprall nicht mehr gegeben war.

Quelle: Wikipedia


8.8. 2013

Vor 4 Jahren:

Letzter Kontakt zu Deep Impact

Nach fast neun Jahren im All hat die NASA die Mission ihrer Sonde Deep Impact offiziell für beendet erklärt. Der letzte Kontakt mit de Sonde gelang am 8. August 2013.

Ihr eigentliches Missionsziel hatte Deep Impact bereits nach wenigen Monaten erreicht: Die im Januar 2005 gestartete Sonde schoss im Juli des gleichen Jahres ein Projektil auf den Kometen Tempel 1 und beobachtete die Folgen des Einschlags.

16 Tage nach der Kometenbegegnung wurde die Sonde dann auf einen neuen Kurs gelenkt, um weitere Kometen untersuchen zu können. So flog sie Anfang November 2010 an Hartley 2 vorüber und beteiligte sich im Januar 2012 aus der Ferne an einer Beobachtungskampagne des Kometen C/2009 P1 (Garradd). Zu Beginn des Jahres 2013 lieferte die Sonde schließlich noch Bilder des Kometen ISON.

Quelle: astronews.com


10.8. 1990

Vor 27 Jahren:

Magellan schwenkt in Umlaufbahn um Venus ein

Magellan war eine zwischen 1989 und 1994 aktive US-amerikanische Raumsonde, welche als Orbiter die Venus erforschte. Die Sonde startete am 4. Mai 1989 von Bord des Space Shuttles Atlantis mit Hilfe einer IUS-Raketenstufe und trat am 10. August 1990 in einen Orbit um die Venus ein.

Die Radarkartierung lief von 1990 bis 1992. Im Jahr 1993 testete man mit Magellan das so genannte Aerobraking-Manöver, die Abbremsung einer Sonde mittels Durchflug durch obere Atmosphärenschichten eines Planeten. Zudem wurden dadurch Schlussfolgerungen über die Dichte und die Zusammensetzung der Gashülle möglich. Magellan verglühte am 12. Oktober 1994 in der Venusatmosphäre.

Die Magellan-Sonde war ein dreiachsenstabilisierter Raumflugkörper. Sowohl die Hauptstruktur (Bus) als auch die Hauptantenne bestanden aus übrig gebliebenen Teilen des Voyager-Programms. Die Parabolantenne diente sowohl als Antenne für das SAR als auch als Kommunikationsantenne. Neben der Hauptantenne befand sich eine Hornantenne des Altimeters. Die Magellan-Sonde besaß acht kleine Triebwerke zur Korrektur der Umlaufbahn. Der Einschuss in die Venus-Umlaufbahn erfolgte durch einen abwerfbaren Star-48-Raketenmotor. Die Energieversorgung der Sonde erfolgt durch zwei schwenkbare Solarzellenausleger, die bereits vor dem Verlassen der Erdumlaufbahn entfaltet wurden.

Quelle: Wikipedia


11.8. 1877

Vor 140 Jahren:

Asaph Hall entdeckt den Marsmond Deimos

Deimos (von griech. „Schrecken“), auch Mars II genannt, ist neben Phobos einer der beiden natürlichen Satelliten des Planeten Mars. Benannt wurde er nach Deimos, dem Sohn und Begleiter des griechischen Kriegsgottes Ares (lateinisch Mars).

Er wurde im Jahr 1877 zusammen mit Phobos vom US-amerikanischen Astronomen Asaph Hall am US Naval Observatory in Washington D.C. entdeckt.

Deimos ist der kleinere und der entferntere der beiden Marsmonde, er läuft auf einer fast exakten Kreisbahn von 23.459 km Radius (entsprechend 20.063 km über dem Marsäquator) und benötigt für einen Marsumlauf 1 Tag, 6 Stunden und 18 Minuten. Wie der Erdmond hat Deimos eine gebundene Rotation, das heißt, er wendet dem Mars immer dieselbe Seite zu.

Quelle: Wikipedia


11.8. 1999

Vor 18 Jahren:

Totale Sonnenfinsternis in Deutschland

Am 11. August 1999 fand eine totale Sonnenfinsternis über Mitteleuropa statt.

Im deutschsprachigen Raum bewegte sich der Kernschatten um die Mittagszeit über die Großstädte Saarbrücken, Kaiserslautern, Karlsruhe, Pforzheim, Heilbronn, Stuttgart, Reutlingen, Ulm, Augsburg, Ingolstadt, München, Salzburg und, am äußersten nördlichen und südlichen Rand der Totalitätszone, Linz und Graz. In weiten Teilen dieses Gebietes bestand zur jeweiligen Totalitätszeit relativ dichte Bewölkung, sodass dort eine Beobachtung der eigentlichen Verdeckung für viele als schwer möglich bis unmöglich erschien.

Die nächste totale Sonnenfinsternis, bei der der Kernschatten über Deutschland, Österreich und die Schweiz hinwegzieht, wird am 3. September 2081 stattfinden.

Quelle: Wikipedia


12.8. 2005

Vor 12 Jahren:

Mars Reconnaissance Orbiter gestartet

Der Mars Reconnaissance Orbiter (engl. für „Mars-Erkundungssatellit“), abgekürzt MRO, ist eine NASA-Raumsonde zur Erforschung des Planeten Mars, die am 12. August 2005 zum Roten Planeten aufgebrochen war und am 10. März 2006 ihr Ziel erreichte.

Das primäre Ziel der Sonde ist die Kartografierung der Mars-Oberfläche: Der Mars Reconnaissance Orbiter bringt die bisher hochauflösendste Kamera in eine Mars-Umlaufbahn. Sie erreicht eine verbesserte horizontale Bildauflösung von einem Meter pro Pixel, während frühere Aufnahmen noch mehrere Meter pro Pixel hatten. Wegen der Begrenzung der Datenmenge, die zur Erde übermittelt werden kann, können nur ausgewählte Teile des Planeten mit der höchsten Auflösung erfasst werden.

Quelle: Wikipedia


12.8. 2014

Vor 3 Jahren:

Letztes Andocken eines ATV an der ISS

Mit dem ATV-5 George Lemaître dockte am 12. August 2014 zum letzten Mal ein europäischer Raumfrachter an die Internationale Raumstation ISS an. Auf dem Weg dorthin wurden auch Technologien getestet, die bei künftigen Raumfahrtmissionen zum Einsatz kommen könnten.

Im Inneren des 20-Tonners warten unter anderem dichtgepackt Experimente, Nahrung, Kaffee und Kleidung für die Astronauten, Treibstoff, Atemluft und Trinkwasser sowie eine Ersatz-Pumpe für das Wasseraufbereitungssystem des Forschungslabors Columbus. Insgesamt transportierte das ATV mehr als 6,6 Tonnen Fracht ins All.

Mit dem ATV-Programm starteten seit 2008 insgesamt fünf Transporter ins All, die für Nachschub auf der ISS sorgten und bei ihrer Rückkehr in die Erdatmosphäre den Müll der Raumstation entsorgen.

Quelle: astronews.com


15.8. 1977

Vor 40 Jahren:

WOW-Signal bei SETI empfangen

Der Astrophysiker Jerry R. Ehman empfängt im Rahmen eines SETI-Projekts am Big Ear-Radioteleskop der Ohio State University das so genannte Wow!-Signal.

Das Wow!-Signal war ein Schmalband-Radiosignal aus Richtung des Sternbildes Schütze. Die Ursache des Signals ist bisher nicht eindeutig geklärt.

Verblüfft, wie schmalbandig das Signal war, und wie sehr das Intensitäts-Profil dem glich, das ein lokalisiertes Signal in der verwendeten Antenne erzeugen würde, umrandete J.R. Ehman auf dem Computer-Ausdruck den Zeichencode „6EQUJ5“ der Intensitätsvariation mit dem Stift und schrieb den Kommentar „Wow!“ (toll!) an den Seitenrand. Dieser Kommentar wurde zum Namen des Signals.

Das Signal wurde 72 Sekunden lang gemessen und wiederholte sich offenbar nicht; alle späteren Nachforschungen – durch Ehman selbst und durch andere – konnten es nicht mehr ausfindig machen. Die Natur des Signals bleibt deshalb ungeklärt.

Quelle: Wikipedia


17.8. 1970

Vor 47 Jahren:

Raumsonde Venera 7 startet zur Venus

Venera 7 begann den Flug zur Venus am 17. August 1970. Die Landesonde von Venera 7 führte am 15. Dezember 1970 die erste erfolgreiche Landung auf der Venus aus.

Der Abstieg zur Oberfläche dauerte 35 Minuten, wobei Daten über die Atmosphäre übertragen wurden. Nach der Landung konnten 23 Minuten lang Daten von der Oberfläche empfangen werden.

Es war die erste erfolgreiche Landung auf einem fremden Planeten überhaupt. Die Gesamtmasse der Sonde betrug 1.180 kg. Ein schwaches Signal konnte 23 Minuten lang von der Oberfläche empfangen werden, dann verstummte die Landekapsel. Die instrumentelle Ausrüstung, die bei Venera 4 bis Venera 6 noch zahlreiche Experimente zur Untersuchung der Atmosphäre beinhaltete, musste nun auf ein Thermometer und ein Barometer beschränkt werden, da die verstärkte Abschirmung der Landekapsel sehr viel Gewicht erforderte.

Quelle: Wikipedia


17.8. 1996

Vor 21 Jahren:

Erste französische Astronautin im All

Mit der Mission Sojus TM-24 startet die erste französische Raumfahrerin Claudie André-Deshays zur russischen Raumstation Mir.

Im Dezember 1994 wurde sie als Besatzung für die französisch-russische Weltraummission Mir-Cassiopée nominiert. Ab Januar 1995 trainierte sie hierfür zusammen mit ihrem Ersatzmann Léopold Eyharts im russischen Kosmonauten-Ausbildungszentrum Swjosdny Gorodok, dem sogenannten „Sternenstädtchen“. Mit dem Start wurde Claudie André-Deshays zum siebten französischen Raumfahrer. Gleichzeitig war sie die erste Französin im All.

Das Raumschiff Sojus TM-24 brachte André-Deshays, Korsun und Kaleri zur Raumstation Mir, die zu dieser Zeit mit den Russen Juri Onufrijenko und Juri Ussatschow, sowie mit der US-Amerikanerin Shannon Lucid besetzt war. Während ihres zweiwöchigen Aufenthalts führte André-Deshays eine Vielzahl von biologischen und technischen Experimenten durch, bevor sie zusammen mit Onufrijenko und Ussatschow in Sojus TM-23 zur Erde zurückkehrte.

Quelle: Wikipedia


18.8. 1877

Vor 140 Jahren:

Marsmond Phobos entdeckt

1877 stand der Mars ungewöhnlich günstig für die beobachtenden Astronomen, die weltweit ihr Augenmerk auf den roten Planeten richteten. Dies führte einerseits zur Entdeckung der „Marskanäle“ durch Giovanni Schiaparelli und andererseits zur Entdeckung der beiden Marsmonde Phobos und Deimos durch Asaph Hall.

Mit einer großen Bahnhalbachse von lediglich 9378 Kilometern bewegt sich Phobos weniger als 6000 km von der Marsoberfläche entfernt um den Planeten und benötigt für einen Umlauf nur 7 Stunden, 39 Minuten und 12 Sekunden.

Quelle: Wikipedia


18.8. 1976

Vor 41 Jahren:

Mondlandung von Luna 24

Die sowjetische Raumsonde Luna 24 landet auf dem Mond und kehrt am 22. August mit 170 g Mondgestein wieder zurück.

Quelle: Wikipedia


18.8. 1985

Vor 32 Jahren:

Start der Kometensonde Suisei

Suisei (dt. Komet) war eine japanische Raumsonde, die 1986 den Kometen Halley erforschte. Sie war etwa 130 kg schwer (wissenschaftliche Nutzlast 10 kg) und verfügte über Solarzellen zur Energieversorgung, ein Drallrad zur Stabilisation (2000/min) und verschiedene wissenschaftliche Messgeräte.

Die höchste Annäherung an Halley hatte die Sonde am 8. März 1986 mit 151.000 km Abstand. Suisei übermittelte die gewünschten Daten und wurde nur leicht beschädigt.

Quelle: Wikipedia


19.8. 1960

Vor 57 Jahren:

2 Hunde mit Sputnik 5 im All

Sputnik 5 (auch Korabl-Sputnik 2, bzw. Weltraumschiff 2) startete am 19. August 1960 und trug unter anderem zwei Hunde in den Weltraum: Strelka (russisch für „kleiner Pfeil“) und Belka (russisch für „Eichhörnchen“).

Weitere Passagiere waren 40 Mäuse, 2 Ratten und Pflanzen. Nach 18 Erdumkreisungen in einer Bahnhöhe von 306 bis 330 Kilometer und bei einer Erdumkreisung in 90,7 Minuten, landeten am 20. August 1960 beide Hunde sicher wieder auf der Erde. Dies war der zweite Flug des Prototyps der Wostok und ein entscheidender Schritt für die Technik der weichen Landung.

Quelle: Wikipedia


20.8. 1975

Vor 42 Jahren:

Raumsonde Viking 1 startet zum Mars

Viking 1 wurde am 20. August 1975 von Launch Complex 41 auf Cape Canaveral mit einer Titan 3E/Centaur gestartet. Eine Umlaufbahn um den Mars erreichte die Sonde am 19. Juni 1976. Die Tochtersonde landete am 20. Juli 1976 in der Landschaft Chryse Planitia. Zu dem Orbiter wurde bis zum 7. August 1980 Kontakt gehalten, mit dem Lander sogar bis zum 11. November 1982. Der Lander wurde am 7. Januar 1982 in Thomas A. Mutch Memorial Station umbenannt, nach einem der am Projekt beteiligten Wissenschaftler.

Quelle: Wikipedia


20.8. 1977

Vor 40 Jahren:

Voyager 2 gestartet

Voyager 2 ist eine Raumsonde der NASA zur Erforschung des äußeren Planetensystems. Sie wurde am 20. August 1977 vom Launch Complex 41 auf Cape Canaveral mit einer Titan-IIIE-Centaur-Rakete gestartet. Sie hat eine identische Schwestersonde, Voyager 1.

Die Mission von Voyager 2 gilt als einer der größten Erfolge der NASA und der Raumfahrt allgemein, da die Sonde ihre geplante Lebenserwartung weit übertroffen hat und noch heute regelmäßig Daten zur Erde sendet. Außerdem ist sie das am zweit-weitesten (nach ihrer Schwestersonde) von der Erde entfernte von Menschen gebaute Objekt. Die Entfernung von Voyager 2 zur Sonne betrug im Dezember 2012 etwa 100,3 Astronomische Einheiten (AE), das entspricht etwa 15 Milliarden Kilometern.

Quelle: Wikipedia


21.8. 1993

Vor 24 Jahren:

Kein Kontakt mehr zu Mars Observer

Mars Observer war eine NASA-Raumsonde zum Mars, die 1992 gestartet wurde. 1993 ging der Kontakt 4 Tage vor dem Einschwenken in den Mars-Orbit verloren und konnte nie wieder hergestellt werden. Die genaue Ursache ist bis heute unbekannt.

Mars Observer startete am 25. September 1992 an Bord einer Trägerrakete vom Typ Titan III/Commercial von Launch Complex 40 auf Cape Canaveral zum Mars. Schon während des Flugs traten Fehlfunktionen auf, so verlor die Sonde mehrmals die Orientierung aufgrund verschmutzter und defekter Navigationssensoren. Am 26. Juli 1993 machte die Kamera MOC die zwei einzigen Bilder vom Mars, die je von Mars Observer zur Erde gesendet wurden.

Als man schließlich am 21. August 1993, drei Tage vor der Ankunft, mit den Vorbereitungen zum Einschwenken in den Mars-Orbit begann, meldete sich Mars Observer nicht mehr. Alle Versuche der Kontaktaufnahme blieben ergebnislos, so dass die Sonde schließlich am 22. September 1993 offiziell als verloren erklärt wurde.

Quelle: Wikipedia


22.8. 2014

Vor 3 Jahren:

Galileo-Satelliten auf falschem Orbit

Zunächst sah alles nach einem perfekten Start der Aufbauphase des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo aus: Am 22. August 2014 starteten die ersten beiden Galileo-Satelliten für den Regelbetrieb an Bord einer Sojus-Rakete in einen Erdorbit. Doch bald schon wurde klar: Die Satelliten sind offenbar nicht auf dem Orbit, auf dem sie sein sollten. Sie befinden sich in einem erheblich zu niedrigen Orbit mit hoher Exzentrizität und zu niedriger Inklination.

Arianespace hat die genauen Bahndaten veröffentlicht. Die Satelliten befinden sich in einem elliptischen Orbit mit einer großen Halbachse von 26.200 Kilometern und einer Inklination von 49,8 Grad. Vorgesehen war ein kreisförmiger Orbit mit einer Inklination von 55 Grad und einer Halbachse von 29.900 Kilometern. Ob die Satelliten noch für die vorgesehenen Zwecke genutzt werden können, steht noch nicht fest, erscheint aber zunehmend unwahrscheinlich.

Quelle: astronews.com


24.8. 1989

Vor 28 Jahren:

Erste Sonde bei Neptun

Die Raumsonde Voyager 2 erreicht am 24. August den Planeten Neptun und passiert diesen in einer Entfernung von nur 5000 Kilometern. Sie entdeckt 6 neue Neptunmonde.


24.8. 2006

Vor 11 Jahren:

Pluto kein Planet mehr

Pluto wird der Status als Planet aberkannt. Von nun an wird er als Zwergplanet bezeichnet.

Bis zur Neudefinition des Begriffs „Planet“ am 24. August 2006 durch die Internationale Astronomische Union (IAU) galt er als der neunte und äußerste Planet unseres Sonnensystems. In Folge wurde Pluto von der IAU mit der Kleinplanetennummer 134340 versehen, so dass seine vollständige offizielle Bezeichnung nunmehr (134340) Pluto ist. Ferner wurden nach Pluto die neu definierten Klassen der Plutoiden und der Plutinos benannt.

Quelle: Wikipedia


25.8. 1981

Vor 36 Jahren:

Voyager 2 bei Saturn

Voyager 2 ist eine Raumsonde der NASA zur Erforschung des äußeren Planetensystems. Sie wurde am 20. August 1977 vom Launch Complex 41 auf Cape Canaveral mit einer Titan-IIIE-Centaur-Rakete gestartet. Sie hat eine identische Schwestersonde, Voyager 1.

Die Mission von Voyager 2 gilt als einer der größten Erfolge der NASA und der Raumfahrt allgemein, da die Sonde ihre geplante Lebenserwartung weit übertroffen hat und noch heute regelmäßig Daten zur Erde sendet. Außerdem ist sie das am zweit-weitesten (nach ihrer Schwestersonde) von der Erde entfernte von Menschen gebaute Objekt. Die Entfernung von Voyager 2 zur Sonne betrug im Dezember 2012 etwa 100,3 Astronomische Einheiten (AE), das entspricht etwa 15 Milliarden Kilometern.

Quelle: Wikipedia


25.8. 2003

Vor 14 Jahren:

Spitzer-Weltraumteleskop gestartet

Das Spitzer-Weltraumteleskop (engl. Spitzer Space Telescope, SST) ist ein nach dem Astrophysiker Lyman Spitzer benanntes Infrarotteleskop.

Um störende Wärmeeinstrahlung auf die Infrarot-Detektoren zu verhindern, werden das Teleskop und die Instrumente mit einem Helium-Kryostaten auf eine Temperatur möglichst nahe dem absoluten Nullpunkt gekühlt.

Um die störende Wärmeeinstrahlung von der Erde zu vermeiden, bewegt sich das Teleskop nicht in einer Erdumlaufbahn, sondern in einem heliozentrischen, der Erdbahn folgenden Orbit, es ist also kein Erdsatellit. Das Solarzellen-Array und Hitzeschilde schirmen das Teleskop vor Wärmestrahlung der Sonne und den wärmeren Teilen der Raumsonde ab.

In dem vom Spitzer-Teleskop untersuchten Infrarotbereich werden u. a. astrophysikalische Erkenntnisse zu protoplanetaren Scheiben und Vorgängen bei der Entstehung von Planetensystemen gewonnen. Auch das Verständnis von Braunen Zwergen, Infrarotgalaxien, aktiven galaktischen Kernen sowie der Vorgänge im frühen Universum soll von der Mission profitieren.

Quelle: Wikipedia


26.8. 1978

Vor 39 Jahren:

Erster Deutscher im All

Sigmund Jähn ist der erste Deutsche im All. Der Physiker und Diplom-Militärwissenschaftler fliegt am 26. August 1978 als Bürger der DDR in der sowjetischen Sojus 31 zusammen mit Waleri Fjodorowitsch Bykowski zur sowjetischen Orbitalstation Saljut 6. In der einen Woche im All umrundet er 125 Mal die Erde und führt zahlreiche wissenschaftliche Experimente durch.


27.8. 1962

Vor 55 Jahren:

Mariner 2 startet zur Venus

Mariner 2 startete am 27. August 1962 und entdeckte bereits auf dem Weg zur Venus den von Ludwig Biermann in den 1950er Jahren postulierten Sonnenwind.

Sehr bald gab es Probleme mit der Sonde: Nach einer Kurskorrektur am 4. September 1962 stieg der Druck im Stickstofftank an, und es entwich Treibstoff. Eine weitere Kurskorrektur war nicht mehr möglich. Ende Oktober ließ die Leistung eines der beiden Solarpanels nach, welches am 15. November 1962 ganz ausfiel. Da die Sonde sich der Sonne näherte, reichte jedoch der Strom des zweiten Panels, um die Sonde zu betreiben.

Weitere Defekte folgten, konnten jedoch von der Erde aus behoben werden. Als die Sonde am 14. Dezember 1962 die Venus in einer Distanz von 34.773 km passierte, gab es keine Probleme, und alle Messinstrumente lieferten Daten. Am 3. Januar 1963 fiel Mariner 2 endgültig aus.

Die Sonde bestimmte die Temperatur der Venus zu 425 Grad Celsius, konnte keinen Wasserdampf in der Atmosphäre nachweisen und bestimmte die obere Höhe der Wolkenschicht zu etwa 55–80 km.

Quelle: Wikipedia


28.8. 1789

Vor 228 Jahren:

Herschel entdeckt Saturnmond Enceladus

Enceladus ist der 6. entdeckte Saturnmond und der 12. entdeckte Mond im gesamten Sonnensystem.

Benannt wurde der Mond nach dem Giganten Enkelados aus der griechischen Mythologie. Enceladus umkreist Saturn auf einer prograden, fast perfekt kreisförmigen Umlaufbahn in einem mittleren Abstand von 237.948 km. Enceladus umläuft Saturn in 1 Tag, 8 Stunden, 53 Minuten und 6,82 Sekunden.

Er zeigt kryovulkanische Aktivitäten, deren sehr hohe Fontänen aus Wassereispartikeln auf der südlichen Hemisphäre eine dünne Atmosphäre erzeugen. Diese Fontänen speisen wahrscheinlich den E-Ring des Saturns. Im Bereich der vulkanischen Aktivität wird auch flüssiges Wasser vermutet, sodass Enceladus als einer der möglichen Orte im Sonnensystem mit günstigen Bedingungen für die Entstehung von Leben gilt.

Quelle: Wikipedia


28.8. 1993

Vor 24 Jahren:

Galileo kommt am Asteroiden Ida vorbei

Auf dem Weg zum Jupiter passierte Galileo die Asteroiden Gaspra 1991 in nur 1.600 km Entfernung sowie Ida im Jahr 1993, wobei detaillierte Aufnahmen der Himmelskörper entstanden. Bei Letzterem wurde erstmals ein Asteroidenmond entdeckt. Der 1–2 km große Brocken wurde Dactyl genannt.

Quelle: Wikipedia


28.8. 2015

Vor 2 Jahren:

Beginn der 365-tägigen HI SEAS Mars-Simulation

Das Projekt "Hawaii Space Exploration Analog and Simulation" (HI-SEAS) wird von der Weltraumagentur Nasa und der Universität Hawaii betrieben. Am Fuße des Vulkans Mauna Loa auf Hawaii befindet sich die originalgetreue Nachbildung einer Raumstation. Dort werden drei Männer und drei Frauen in einer Art Wohngemeinschaft leben und wissenschaftliche Untersuchungen anstellen.

In der Simulation wollen die Wissenschaftler herausfinden, wie sich die Gruppendynamik in einer Isolation entwickelt - und wie sie sich steuern lässt. Dazu wird die Crew permanent von Kameras überwacht. Eine Art Big Brother für die Wissenschaft. Mit dabei ist unter anderem die Deutsche Christiane Heinicke.

In der Simulationsraumstation auf Hawaii gab es bereits drei kürzere Missionen. Diese Mission ist mit 365 Tagen die bisher längste.

Quelle: spiegel.de


30.8. 1984

Vor 33 Jahren:

Erster Einsatz des Spaceshuttles Discovery

Die Raumfähre Discovery (englisch für Entdeckung) hatte ihren Jungfernflug im August/September 1984 (STS-41-D). Mit der Landung am 9. März 2011 beendete die Raumfähre ihre letzte Mission STS-133.

Am 24. Februar 2011 um 22:53 Uhr startete das Shuttle nach 28 Dienstjahren mit STS-133 zum letzten Mal. Am 26. Februar 2011, 20:14 Uhr, dockte sie an der ISS an und landete am 9. März 2011 um 17:57 Uhr zum letzten Mal auf der Landebahn des Kennedy Space Center in Florida. Die Discovery ist mit ca. 230 Millionen Kilometern die am weitesten gereiste Raumfähre der NASA-Shuttleflotte.

Seit dem 19. April 2012 steht die Discovery als Museumsstück im James S. McDonnell Space Hangar im Steven F. Udvar-Hazy Center des Smithsonian-Instituts in der Nähe vom Washington Dulles International Airport.

Quelle: Wikipedia


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