Was geschah diesen Monat?

Ereignisse aus Astronomie und Raumfahrt im Monat März

1.3. 1966

Vor 51 Jahren:

Erste Landesonde über Venus abgesetzt

Venera 3, gestartet am 16. November 1965, hatte bei ihrem Vorbeiflug an der Venus am 1. März 1966 keinen Kontakt mehr zur Bodenstation. Ursache war eine Überhitzung der Sonde. Und doch klinkte die Sonde automatisch ihre Landesonde aus, die aber in der Atmosphäre der Venus teilweise verglühte und hart auf der Oberfläche aufschlug. Sie war damit das erste vom Menschen erzeugte Objekt, das auf der Oberfläche der Venus landete. Die Gesamtmasse der Sonde betrug 960 kg.

Quelle: Wikipedia


1.3. 2002

Vor 15 Jahren:

Envisat startet in Umlaufbahn um die Erde

Envisat (Environmental Satellite) ist ein etwa acht Tonnen schwerer Umweltsatellit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), der 2002 gestartet wurde und bis 2012 arbeitete. Seine wichtigsten Aufgaben waren die ständige Überwachung des Klimas, des Ozeans, der Landfläche bzw. allgemein des Ökosystems der Erde. Mit Gesamtkosten von 2,3 Milliarden Euro war er der bisher teuerste Satellit der ESA und der größte jemals geflogene Erdbeobachtungssatellit.

Quelle: Wikipedia


1.3. 2009

Vor 8 Jahren:

Chang'e-1 schlägt auf Mond auf

Chang'e-1 war die erste Raumsonde der China National Space Administration (CNSA) und die erste von mindestens drei geplanten Missionen im Mondprogramm der Volksrepublik China. Die Sonde wurde am 24. Oktober 2007 gestartet, erreichte am 5. November 2007 eine Umlaufbahn um den Mond und schlug am 1. März 2009 gezielt auf dem Mond auf. Mit ihr wurden Technologien für zukünftige Missionen getestet sowie die Beschaffenheit der Mondoberfläche und des Gesteins studiert

Quelle: Wikipedia


2.3. 2004

Vor 13 Jahren:

Raumsonde Rosetta startet zum Kometen 67P

Rosetta ist eine Raumsonde der ESA, die am 2. März 2004 mit einer Ariane 5 G+ gestartet und auf den Weg zum Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko geschickt wurde. Sie ist der erste Kometen-Orbiter und wird im Jahr 2014 in eine Umlaufbahn um diesen kleinen Himmelskörper einschwenken und ihn erforschen, nachdem auf dem Flug dorthin in den Jahren 2008 bzw. 2010 die Asteroiden Šteins und Lutetia passiert wurden.

Quelle: Wikipedia


3.3. 1969

Vor 48 Jahren:

Start von Apollo 9

Apollo 9 war eine Raumfahrtmission im Rahmen des Apollo-Programms. Ihr Ziel war ein Testflug der Mondlandefähre unter realen Bedingungen in der Erdumlaufbahn, in der das Rendezvous- und Andockmanöver geprobt wurde.

Die Saturn V startete am 3. März 1969 um 16:00 UTC vom Kennedy Space Center, Florida. Um die Kommunikation zu vereinfachen, erhielten Kommandokapsel und Fähre erstmals eigene Rufnamen: Gumdrop für das Kommandomodul und Spider für die Mondlandefähre.

Zehn Tage nach dem Start, am 13. März, um 17:00 UTC wasserte Apollo 9 sicher im Atlantik und wurde von der USS Guadalcanal geborgen. Die Kommandokapsel war bis zu dessen Schließung im April 2004 im Michigan Space and Science Center, Jackson, MI ausgestellt und befindet sich heute im San Diego Air & Space Museum in San Diego, CA.

Quelle: Wikipedia


3.3. 1972

Vor 45 Jahren:

Pioneer 10 gestartet

Pioneer 10 ist eine Raumsonde der NASA, die der Erforschung des Jupiter sowie des interplanetaren Mediums und des Asteroidengürtels diente. Sie wurde am 3. März 1972 vom Launch Complex 36 auf Cape Canaveral mit einer Atlas-Centaur-Rakete gestartet.

Neben zahlreichen wissenschaftlichen Erkenntnissen über Jupiter, den Asteroidengürtel und den interplanetaren Weltraum war die Pioneer-10-Mission auch ein wichtiger Schritt im Bereich der Raumsondenkonstruktion und Missionsplanung. Die Sonde erwies sich als sehr robust und sendete das letzte Mal im Januar 2003 Daten zur Erde. Mit einer Missionsdauer von knapp 31 Jahren übertraf sie ihre geplante Lebensdauer von 21 Monaten um mehr als das Siebzehnfache.

Quelle: Wikipedia


3.3. 1975

Vor 42 Jahren:

Dritte und letzte Begegnung Mariner 10 - Merkur

Mariner 10, die letzte der Mariner-Serie, war wieder eine Vorbeiflugsonde – allerdings mit sehr komplexen Bahnmanövern. Sie sollte erstmals den sonnen­nächsten Planeten Merkur besuchen. Als erste Raumsonde überhaupt nutzte sie einen Planeten, in diesem Fall die Venus, für ein Swing-by-Manöver.

Nach dem Start am 3. November 1973 passierte die Sonde am 5. Februar 1974 die Venus, von der sie 4165 Bilder übertrug. Merkur wurde erstmals am 29. März 1974 in einer Entfernung von 705 km passiert, wobei 2450 Bilder übermittelt wurden. Damit war erstmals eine Raumsonde bei diesem Planeten angekommen.

Merkur lenkte die Sonde in eine 176-tägige Umlaufbahn um die Sonne um. Da Merkur selbst die Sonne in 88 Tagen umrundet, trafen sich Sonde und Merkur nach 176 Tagen wieder am gleichen Punkt der Merkur­umlaufbahn.

Die nächste Begegnung am 21. September 1974 fand in einer größeren Distanz von etwa 50.000 km statt. Die letzte Begegnung am 16. März 1975 führte dagegen bis auf 375 km an den Merkur heran, um das Magnetfeld besser studieren zu können. Am 24. März 1975 waren die Vorräte an Treibstoff erschöpft und die Sonde wurde abgeschaltet.

Quelle: Wikipedia


4.3. 1275

Vor 742 Jahren:

Chines. Astronomen berichten von Sonnenfinsternis


5.3. 1979

Vor 38 Jahren:

Voyager 1 kommt an Jupiter vorbei

Voyager 1 ist eine Raumsonde der NASA zur Erforschung des äußeren Planetensystems und des interstellaren Raums. Die Sonde flog zunächst die Planeten Jupiter und Saturn an und bewegt sich seitdem auf die äußere Grenze des Sonnensystems zu.

Die Mission der Voyager 1 gilt als einer der größten Erfolge der NASA und der Raumfahrt allgemein, da die Sonde ihre geplante Lebenserwartung bereits weit übertroffen hat und noch heute regelmäßig Daten zur Erde sendet. Außerdem ist sie das am weitesten von der Erde entfernte von Menschen gebaute Objekt überhaupt und wird diesen Status auf absehbare Zeit auch behalten. Die Entfernung von Voyager 1 zur Sonne beträgt (Stand Dezember 2012) etwa 123,5 Astronomische Einheiten (AE), das entspricht etwa 18,35 Milliarden Kilometern, einer Entfernung, für die Licht 17,1 Stunden benötigt. Jährlich nimmt sie um rund 3,6 AE zu (? 538.552.332 km), dies entspricht einer Geschwindigkeit von etwa 61.380 km/h. Von der Erde aus betrachtet befindet sich Voyager 1 im Sternbild Schlangenträger.

Quelle: Wikipedia


5.3. 1982

Vor 35 Jahren:

Venera 14 landet auf Venus

Venera 14 startete am 4. November 1981 und erreichte die Venus am 3. März 1982. Der Lander überlebte 57 Minuten auf der Oberfläche (Landeort 13,3° Süd und 310° Ost) bei einer Außentemperatur von 465 °C und einem Atmosphärendruck von 94 Bar und lieferte Daten und Bilder.

Quelle: Wikipedia


5.3. 2016

Vor 1 Jahr:

Asteroid 2013 TX68 passiert die Erde

Am 5. März 2016 passierte der kleine, etwa 30 Meter durchmessende Asteroid 2013 TX68 die Erde. Seine Bahn ist nicht präzise genug bekannt, um den geringsten Abstand des Brockens während seines Vorüberflugs zu berechnen - er liegt zwischen 14 Millionen und 17.000 Kilometern. Am 28. September 2017 besteht sogar noch die geringe Möglichkeit einer Kollision.

Quelle: astronews.com


6.3. 2015

Vor 2 Jahren:

Ankunft von Dawn bei Ceres

Die NASA-Raumsonde Dawn ist am 6. März 2015 erfolgreich in eine Umlaufbahn um den Zwergplaneten Ceres eingeschwenkt. Sie ist die erste Sonde, die einen Zwergplaneten umkreist und auch die erste Sonde, die zwei verschiedene Ziele besucht und aus einer Umlaufbahn erforscht hat.

Siebeneinhalb Jahre nach dem Start und nach fast fünf Milliarden geflogener Kilometer ist Dawn somit an ihrem zweiten Missionsziel angekommen. Ihr erstes Ziel, den Asteroiden Vesta, umkreiste sie von 2011 bis 2012 und lieferte Tausende Bilder.

Quelle: astronews.com


6.3. 2016

Vor 1 Jahr:

Feuerkugel in Bayern und Oberösterreich beobachtet

In Oberösterreich und Bayern beobachteten aufmerksame Bürger am 6. März 2016 ein auffälliges Lichtschauspiel am Abendhimmel – Medien berichteten von einer Feuerkugel, die von einem in der Erdatmosphäre teilweise verglühenden Meteoriten verursacht worden war. Inzwischen sind Bruchstücke dieses Meteoriten gefunden und von Wissenschaftlern vom Institut für Planetologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster untersucht und klassifiziert worden. Das Fazit der Wissenschaftler: Bei dem Stück handelt es sich um einen gewöhnlichen metallarmen Steinmeteoriten, der in Fachkreisen der LL Chondritenklasse zugeordnet wird.

Quelle: astronews.com


7.3. 2009

Vor 8 Jahren:

Weltraumteleskop Kepler startet ins All

Kepler ist ein Weltraumteleskop der NASA, das im März 2009 gestartet wurde, um nach extrasolaren Planeten zu suchen. Das Teleskop beobachtete einen festen Ausschnitt des Sternenhimmels mit ca. 190000 Sternen im Sternbild Schwan, um extrasolare Planeten zu entdecken.

Besondere Zielsetzung des Projekts war es, vergleichsweise kleine Planeten (wie unsere Erde oder kleiner) und damit auch potenziell bewohnbare („habitable“) extrasolare Planeten zu entdecken. Gleichzeitig lieferte es Basisdaten zu anderen veränderlichen Sternen, um daraus Rückschlüsse über die im Inneren ablaufenden Prozesse ziehen zu können.

Mitte Mai 2013 erklärte die NASA, dass Kepler infolge zweier defekter Reaktionsräder nicht mehr mit der bisherigen Präzision ausgerichtet werden kann. Am 15. August 2013 wurde die Hauptmission eingestellt, im Mai 2014 wurde bekanntgegeben, dass Kepler mit einer modifizierten Mission (K2 genannt) weiterhin nach Exoplaneten suchen wird.

Quelle: Wikipedia


9.3. 2008

Vor 9 Jahren:

Erster Start des europäischen ATV

Das europäische Automatische Transportvehikel ATV der ESA startet erstmals zur ISS und liefert Versorgungsgüter.

Das Automated Transfer Vehicle (ATV; englisch für automatisches Transferfahrzeug) ist ein unbemannter, nicht wiederverwendbarer Weltraumfrachter, der Nachschub wie Nahrung, Wasser, Ausrüstung, Stickstoff, Sauerstoff und Treibstoffe zur Internationalen Raumstation (ISS) transportieren kann. Nach dem Andocken wird er zusätzlich für Ausweichmanöver der Raumstation vor eventuell heranfliegenden Trümmern und für die Anhebung der Umlaufbahn, das so genannte „Reboost“, der ISS gebraucht.

Quelle: Wikipedia


9.3. 2011

Vor 6 Jahren:

Letzte Landung des Spaceshuttles Discovery

Die Raumfähre Discovery (englisch für Entdeckung) hatte ihren Jungfernflug im August/September 1984 (STS-41-D). Mit der Landung am 9. März 2011 beendete die Raumfähre ihre letzte Mission STS-133.

Am 24. Februar 2011 um 22:53 Uhr startete das Shuttle nach 28 Dienstjahren mit STS-133 zum letzten Mal. Am 26. Februar 2011, 20:14 Uhr, dockte sie an der ISS an und landete am 9. März 2011 um 17:57 Uhr zum letzten Mal auf der Landebahn des Kennedy Space Center in Florida. Die Discovery ist mit ca. 230 Millionen Kilometern die am weitesten gereiste Raumfähre der NASA-Shuttleflotte.

Seit dem 19. April 2012 steht die Discovery als Museumsstück im James S. McDonnell Space Hangar im Steven F. Udvar-Hazy Center des Smithsonian-Instituts in der Nähe vom Washington Dulles International Airport.

Quelle: Wikipedia


10.3. 1814

Vor 203 Jahren:

Fraunhofer entdeckt Linien im Sonnenspektrum

Die Fraunhoferlinien oder Fraunhofer'schen Linien sind Absorptionslinien im Spektrum der Sonne. Sie entstehen durch Resonanzabsorption der Gase in der Sonnen-Photosphäre. Die Fraunhoferlinien erlauben Rückschlüsse auf die chemische Zusammensetzung und Temperatur der Gasatmosphäre der Sonne und von Sternen.

Der englische Chemiker William Hyde Wollaston war 1802 der erste Beobachter von dunklen Linien im Sonnenspektrum. Diese wurden jedoch unabhängig von ihm 1814 vom Münchener Optiker Joseph von Fraunhofer neuentdeckt, welcher sie daraufhin systematisch studierte und durch sorgfältige Messungen deren Wellenlängen bestimmte. Insgesamt verzeichnete er über 570 Linien, wobei er die markanten unter ihnen mit den Buchstaben A bis K versah. Die weniger stark ausgeprägten Linien erhielten andere Buchstaben.

Quelle: Wikipedia


10.3. 2006

Vor 11 Jahren:

MRO erreicht den Mars

Der Mars Reconnaissance Orbiter (engl. für „Mars-Erkundungssatellit“), abgekürzt MRO, ist eine NASA-Raumsonde zur Erforschung des Planeten Mars, die am 12. August 2005 zum Roten Planeten aufgebrochen war und am 10. März 2006 ihr Ziel erreichte.

Das primäre Ziel der Sonde ist die Kartografierung der Mars-Oberfläche: Der Mars Reconnaissance Orbiter bringt die bisher hochauflösendste Kamera in eine Mars-Umlaufbahn. Sie erreicht eine verbesserte horizontale Bildauflösung von einem Meter pro Pixel, während frühere Aufnahmen noch mehrere Meter pro Pixel hatten. Wegen der Begrenzung der Datenmenge, die zur Erde übermittelt werden kann, können nur ausgewählte Teile des Planeten mit der höchsten Auflösung erfasst werden.

Quelle: Wikipedia


12.3. 1985

Vor 32 Jahren:

Start des Satelliten Geosat zur Erdbeobachtung

Geosat (Geodetic Satellite) war ein Erdbeobachtungssatellit der US Navy, der mit einem Radar-Altimeter ausgerüstet war und der Satellitengeodäsie und der Ozeantopographie diente.

Geosat bestimmte mittels des Radar-Altimeters den genauen Abstand zwischen der Meeresoberfläche und seinem genau bekannten Orbit. Ziel war es, die räumlichen und zeitlichen Änderungen des Meereshöhe zu bestimmen. Die Mission von Geosat war in zwei Phasen eingeteilt:

In den ersten 18 Monaten wurde als primäre Mission eine geheim gehaltene geodätische Vermessung der Ozeane betrieben. Dafür befand sich der Satellit in einem Orbit mit nicht wiederholendem Überflugszyklus. Die Daten dieser Vermessung ermöglichten ein genaueres Abbild der Erdgravitation und somit eine erhöhte Zielgenauigkeit von U-Boot-gestützten ballistischen Raketen.

In der zweiten Phase, die von September 1986 bis Januar 1990 andauerte, wurden der Wissenschaft zugängliche geodätische Daten gewonnen. Dafür wurde der Orbit so geändert, dass sich der Überflug über eine bestimmte Stelle alle 17 Tage wiederholte. Aufgrund des Orbits wurde die Missionsphase als ERM (Exact Repeating Mission) bezeichnet

Im Januar 1990 endete die Betriebsfähigkeit mit dem Versagen beider Datenrekorder. Bis zum Jahre 1995 wurden in mehreren Schritten alle bis dato geheimen Vermessungsdaten freigegeben.

Quelle: Wikipedia


13.3. 1781

Vor 236 Jahren:

Entdeckung des Planeten Uranus

Sir Friedrich Wilhelm Herschel entdeckte den Planeten zufällig am 13. März 1781 zwischen zehn und elf Uhr abends mit einem selbst gebauten 6-Zoll-Spiegelteleskop, als er von seinem Garten in der englischen Stadt Bath aus eine Himmelsdurchmusterung durchführte, um mit einer stärkeren Vergrößerung versuchsweise Fixsternparallaxen zu messen.

Er hielt den sich an der Grenze zwischen den Sternbildern Stier und Zwillinge bewegenden Himmelskörper jedoch zunächst für einen Kometen, da kaum jemand daran gedacht hatte, dass es mehr als die bis dahin sechs altbekannten Planeten geben könnte. Uranus war der erste, der nicht schon in der Antike bekannt war.

Quelle: Wikipedia


13.3. 1969

Vor 48 Jahren:

Landung von Apollo 9

Apollo 9 war eine Raumfahrtmission im Rahmen des Apollo-Programms. Ihr Ziel war ein Testflug der Mondlandefähre unter realen Bedingungen in der Erdumlaufbahn, in der das Rendezvous- und Andockmanöver geprobt wurde.

Die Saturn V startete am 3. März 1969 um 16:00 UTC vom Kennedy Space Center, Florida. Um die Kommunikation zu vereinfachen, erhielten Kommandokapsel und Fähre erstmals eigene Rufnamen: Gumdrop für das Kommandomodul und Spider für die Mondlandefähre.

Zehn Tage nach dem Start, am 13. März, um 17:00 UTC wasserte Apollo 9 sicher im Atlantik und wurde von der USS Guadalcanal geborgen. Die Kommandokapsel war bis zu dessen Schließung im April 2004 im Michigan Space and Science Center, Jackson, MI ausgestellt und befindet sich heute im San Diego Air & Space Museum in San Diego, CA.

Quelle: Wikipedia


14.3. 1986

Vor 31 Jahren:

Komet Halley von Raumsonden beobachtet

Der Komet Halley wird gleich von 5 Raumsonden besucht, die erfolgreichste hierbei ist die europäische Sonde Giotto.


14.3. 1986

Vor 31 Jahren:

Raumsonde Giotto erreicht Kometen Halley

Die erfolgreichste Mission zu Halley wurde von der europäischen Raumsonde Giotto abgeliefert.

Giotto (benannt nach einem Maler aus dem Mittelalter, der 1301 den Kometen Halley in einem berühmten Gemälde verewigte) startete am 2. Juli 1985 und näherte sich dem Kometen Halley am 14. März 1986 bis auf knapp 600 Kilometern. Trotz dieses Abstandes kam es zur Beschädigung einiger Instrumente, und die Sonde geriet ins Schlingern, konnte jedoch kurz darauf wieder stabilisiert werden. Die vorher gewonnenen Daten und Bilder waren glücklicherweise bereits live zur Erde gesandt worden, sodass Giotto trotz der Ausfälle eine große Datenmenge lieferte und neue Erkenntnisse über den Kometen erbrachte.

Da die Raumsonde Giotto bei Halley so erfolgreich war, wurde sie anschließend zum nächsten Kometen geschickt. 1992 kam sie in einem Abstand von knapp 200 km am Kometen Grigg-Skjellerup vorbei. Das war bis dahin der knappste Vorbeiflug an einem Kometen. Anschließend wurde die Sonde abgeschaltet. Die Erfahrungen, die die Wissenschaftler mit Giotto sammeln konnten, flossen später in weitere Kometenmissionen mit ein, beispielsweise bei Rosetta.


14.3. 2016

Vor 1 Jahr:

Start der europäischen Marsmission ExoMars

Am 14. März 2016 um 10.31 Uhr MEZ ist die ExoMars 2016-Mission der europäischen Weltraumagentur ESA und der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos vom russischen Kosmodrom Baikonur zu unserem Nachbarplaneten Mars aufgebrochen. An Bord der Proton-Rakete waren der Trace Gas Orbiter (TGO) und der Landedemonstrator Schiaparelli (Entry, descent and landing Demonstrator Module EDM) untergebracht, die sich knapp elf Stunden nach dem Start von der Rakete getrennt und Kurs in Richtung Mars eingeschlagen haben.

Quelle: astronews.com


15.3. 2015

Vor 2 Jahren:

Meteorit über Süddeutschland und Schweiz gesichtet

Ein Lichtschweif hat Süddeutschland am 15. März 2015 kurz vor 21 Uhr in Aufregung versetzt. Die Leuchtspur begann in der Nähe von Stuttgart, etwa 20 Kilometer vor Zürich verglühte der Himmelskörper in einer Höhe von 50 bis 100 Kilometern. Bei der Explosion hätten die Menschen dort einen Knall gehört.

Mit einem Durchmesser zwischen 30 Zentimetern und maximal einem Meter war der Himmelskörper nach Angaben der ESA von ungewöhnlicher Größe.

Quelle: swr.de


16.3. 1926

Vor 91 Jahren:

1. erfolgreicher Start von Flüssigkeitsrakete

Der US-amerikanische Raketenpionier Robert Goddard führt mit Unterstützung der Smithsonian Institution den ersten erfolgreichen Start einer Flüssigkeitsrakete durch (2,5 s Flugdauer, 14 m Höhe, 50 m Flugweite). Im Oktober 1930 erreichte eine Rakete Goddards bereits 800 km/h und 610 m Höhe.

Frühe theoretische Ansätze über die Verwendung von Flüssigkeitraketen wurden 1903 vom russischen Raumfahrtpionier und -vordenker Konstantin Eduardowitsch Ziolkowski unter dem Titel "Erforschung des Weltraums mittels Reaktionsapparaten" in der russischen Zeitschrift "Wissenschaftliche Rundschau" veröffentlicht.

Flüssigkeitsraketentriebwerke sind Reaktionsantriebe, die heute vor allem in der Raumfahrt eingesetzt werden.

Quelle: Wikipedia


16.3. 1966

Vor 51 Jahren:

Erstes Kopplungsmanöver im Weltall

Die beiden amerikanischen Astronauten Neil Armstrong und David Scott schaffen mit Gemini 8 das erste Kopplungsmanöver im Weltall, indem sie an eine vorher von einer Atlas-Rakete ins All gebrachte Agena-Stufe andocken.

Die Triebwerke der Agena konnten dabei sowohl von der Bodenstation als auch vom Gemini-Raumschiff aus fernbedient werden, und es war geplant, die mechanische Belastung des Gespanns zu testen. Nach einer Änderung der Lage konnte jedoch die Gemini-Agena-Kombination nicht mehr stabilisiert werden, sie begann immer schneller zu rotieren. Die Astronauten vermuteten das Problem bei der Agena und lösten sich vom Satelliten, nachdem sie dessen Kontrolle wieder an die Bodenstation übergeben hatten.

Als Ursache wurde eine Düse des Orbitallageregelungssystems identifiziert: diese hatte sich verklemmt und fortwährend gefeuert. Durch diese Manöver hatte Gemini 8 nun so viel Treibstoff verbraucht, dass an eine Fortsetzung der Mission nicht zu denken war. Bei der nächsten Gelegenheit wurde die Rückkehr zur Erde eingeleitet. Da es über dem Atlantischen Ozean bereits Nacht war, ging die Landekapsel im Pazifik nieder. Dieser Raumflug hatte nur knapp 11 Stunden gedauert.

Einerseits war dies die erste gelungene Kopplung zweier Raumfahrzeuge (das erste Mal, dass die Amerikaner gegenüber der Sowjetunion einen Vorsprung hatten), andererseits auch der erste Weltraumflug, der wegen einer Notsituation abgebrochen werden musste.

Quelle: Wikipedia


17.3. 1899

Vor 118 Jahren:

Saturns 9. Mond Phoebe wird entdeckt

Der Astronom William Henry Pickering entdeckt bei der Auswertung von am 16. August 1898 aufgenommenen Fotoplatten den Mond Phoebe, den neunten Begleiter des Planeten Saturn.

Es war der erste Mond, der auf fotografischem Wege entdeckt wurde. Seine genaue Umlaufbahn konnte erst 1905 von Frank Elmore Ross bestimmt werden. Über 100 Jahre lang galt Phoebe als der äußerste Mond des Saturn, bis im Jahre 2000 mehrere kleine Trabanten entdeckt wurden, die noch weiter entfernt sind.

Benannt wurde der Mond nach der Titanin Phoibe aus der griechischen Mythologie.

Quelle: Wikipedia


17.3. 1958

Vor 59 Jahren:

Erster mit Solarzellen betriebener Satellit startet

Der kleine, kugelförmige Satellit Vanguard 1, der bei einem Durchmesser von 16,5 cm eine Masse von etwa 1,47 kg hat, wurde auch scherzhaft Grapefruit genannt. Er war der zweite erfolgreich in den Orbit gebrachte Satellit der USA nach Explorer 1 und der erste Satellit, der mit Solarzellen ausgestattet wurde. Dank dieser Energiequelle konnte man sieben Jahre lang, bis 1964, über die von ihm gesendeten Signale seine Flugbahn verfolgen und daraus Erkenntnisse über die Erdform ableiten. Heute ist Vanguard das älteste künstliche Objekt in der Erdumlaufbahn.

Quelle: Wikipedia


17.3. 2013

Vor 4 Jahren:

Lichtblitz auf dem Mond beobachtet

Schon seit mehreren Jahren überwachen Astronomen der NASA den Mond, um Hinweise auf Einschläge von Meteoroiden auf dem Erdtrabanten zu entdecken. Unzählige Lichtblitze, die durch lunare Meteorschauer verursacht wurden, haben die Forscher seitdem registriert. Am 17. März beobachteten sie einen Lichtblitz, der alle bisherigen Einschläge in den Schatten stellte.

Das Objekt mit der Größe eines kleinen Felsbrockens ist auf der Mondoberfläche im Mare Imbrium eingeschlagen. Die Explosion führte zu einem Lichtblitz, der knapp eine Sekunde andauerte und sogar mit bloßem Auge gesehen werden konnte.

Quelle: astronews.com


17.3. 2013

Vor 4 Jahren:

Meteorit schlägt auf Mond ein

Am 17. März 2013 beobachteten Forscher der US-Raumfahrtbehörde NASA einen Einschlag im Mare Imbrium, der die Helligkeit eines 4 mag hellen Sterns erreichte. Er ereignete sich auf der unbeleuchteten Seite des Erdtrabanten und hätte sich mit dem bloßen Auge beobachten lassen – allerdings nicht von Mitteleuropa aus, denn der Einschlag erfolgte um 04:50:55 Uhr MEZ, als sich der zunehmende Mond unter dem Horizont befand.

Die NASA schätzte den Meteoriden auf einen Durchmesser zwischen 30 und 40 Zentimeter bei einem Gewicht von ca. 40kg. Er traf die Mondoberfläche mit einer Geschwindigkeit von 25 Kilometern pro Sekunde und setzte bei seinem Aufschlag eine Energie vergleichbar der Explosion von fünf Tonnen des Sprengstoff TNT frei.

In der gleichen Nacht registrierten Weitwinkelkameras zur Himmelsüberwachung der NASA und der University of Western Ontario eine ungewöhnliche Häufung von hellen Meteoren, die tief in die Erdatmosphäre eindrangen. Bei Rückberechnung ihrer Bahnen zeigte sich, dass praktisch alle von ihnen auf identischen Wegen aus dem Asteroidengürtel auf die Erde trafen. Offenbar wurden Erde und Mond gleichzeitig von Meteoroiden getroffen, die wohl Teil einer Trümmerwolke waren, die sich erst vor Kurzem gebildet hatte.

Quelle: spektrum.de


18.3. 1965

Vor 52 Jahren:

Erster Weltraumspaziergang

Der Russe Alexander Leonov steigt erstmals aus einem Raumschiff aus und begibt sich in die Kälte des Weltraums. Woschod 2 startete am 18. März 1965 mit Leonow und seinem Kommandanten Pawel Beljajew an Bord.

In der Erdumlaufbahn verließ Leonow als erster Mensch sein Raumschiff und schwebte frei im Weltraum. Mit dem Raumschiff war er nur durch eine 4,5 m lange Sicherheitsleine verbunden und schwebte etwa 12 Minuten im Weltraum.

Quelle: Wikipedia


18.3. 2011

Vor 6 Jahren:

MESSENGER schwenkt in Umlaufbahn um Merkur

MESSENGER (englisch Mercury Surface, Space Environment, Geochemistry and Ranging; etwa ‚Merkur-Oberfläche, -Raumumgebung, -Geochemie und -Entfernungsmessung‘) ist eine NASA-Raumsonde des Discovery-Programms, die den sonnennächsten Planeten Merkur erforscht.

Die Primärmission der Sonde im Merkurorbit ist für ein Jahr ausgelegt. MESSENGER kann dabei erstmals den Planeten vollständig kartieren und widmet sich speziell der Untersuchung der geologischen und tektonischen Geschichte des Merkurs sowie seiner Zusammensetzung. Weiterhin soll die Sonde nach dem Ursprung des Magnetfeldes suchen, die Größe und den Zustand des Planetenkerns bestimmen, die Polarkappen des Planeten untersuchen sowie die Exosphäre und die Magnetosphäre erforschen.

Quelle: Wikipedia


20.3. 1916

Vor 101 Jahren:

Allg. Relativitätstheorie veröffentlicht

Albert Einstein veröffentlicht in der Fachzeitschrift 'Annalen der Physik' den Artikel "Die Grundlage der Allgemeinen Relativitätstheorie". Darin führt er die Gravitation auf ein geometrisches Phänomen in einer gekrümmten 4-dimensionalen Raumzeit zurück.

Die allgemeine Relativitätstheorie (kurz ART) beschreibt die Wechselwirkung zwischen Materie (einschließlich Feldern) einerseits und Raum und Zeit andererseits. Sie erweitert die spezielle Relativitätstheorie und geht für hinreichend kleine Gebiete der Raumzeit in diese über. Außerdem kann sie als eine Erweiterung des newtonschen Gravitationsgesetzes verstanden werden, weil sie dieses im Grenzfall von hinreichend kleinen Massendichten und Geschwindigkeiten liefert.

Die allgemeine Relativitätstheorie wurde vielfach experimentell bestätigt, so dass sie als Gravitationstheorie allgemein anerkannt ist. Insbesondere hat sie sich bisher in der von Einstein formulierten Form gegen alle später vorgeschlagenen Alternativen durchsetzen können. Offene Fragen betreffen vor allem die Beziehung zur Quantenmechanik.

Quelle: Wikipedia


20.3. 2015

Vor 2 Jahren:

Sonnenfinsternis in Europa

Am 20. März 2015 fand in den Vormittagsstunden eine Sonnenfinsternis statt. Im Nordatlantik, in Spitzbergen und auf den Färöer Inseln war sie eine totale, in Deutschland eine partielle Finsternis.

Bei herrlichstem Wetter verfolgten Millionen Menschen dieses Himmelsereignis mit. Die Sonne wurde in Deutschland je nach Standort zu 65 bis 80% vom Mond verdunkelt. Zum Maximum blieb von der Sonne nur eine schmale Sichel übrig.


21.3. 1684

Vor 333 Jahren:

Saturnmonde Tethys und Dione entdeckt

Der Astronom Giovanni Domenico Cassini entdeckt zwei Monde des Planeten Saturn, Tethys und Dione. Damit sind die beiden der 4. und 5. entdeckte Saturnmond und der 8. bzw. 9. entdeckte Mond im gesamten Sonnensystem.

Dione hat einen Durchmesser von 1120 km. Sie besteht zum großen Teil aus Eis und besitzt wahrscheinlich einen Kern aus Silikatgestein. Möglicherweise fand auf Dione Eisvulkanismus statt. Durch Gravitationskräfte von Saturn und Monden, die ihr nahe kamen, wurde sie innerlich 'durchgeknetet' und so erwärmt.

Tethys hat einen Durchmesser von 1060 km. Dieser Mond besteht fast vollständig aus Eis. Tethys' Oberfläche ist mit unzähligen Kratern und Rissen übersät. Der größte Krater auf Tethys, Odysseus, ist fast 400 Kilometer groß, im Verhältnis zur Größe von Tethis also geradezu riesig.

Quelle: Wikipedia


23.3. 1779

Vor 238 Jahren:

Entdeckung der Blackeye-Galaxie

Der britische Astronom Edward Pigott sieht als erster Mensch die Blackeye-Galaxie im Sternbild Haar der Berenike.

Messier 64 (auch als NGC 4826 und Blackeye-Galaxie bezeichnet) ist eine Spiralgalaxie mit der scheinbaren Helligkeit von 8,5 mag im Sternbild Coma Berenices. Sie besitzt eine große ovale Dunkelwolke nördlich des Kerns mit einer Ausdehnung von etwa 8000 Lichtjahren, die wahrscheinlich durch Verschmelzung mit einer kleinen, sehr staubreichen Galaxie entstanden ist. Die Galaxie ist etwa 24 Mio. Lichtjahre von uns entfernt.

Quelle: Wikipedia


23.3. 2001

Vor 16 Jahren:

Raumstation MIR verglüht

Nach über 15 Jahren in der Erdumlaufbahn wird die Raumstation Mir gezielt zum Absturz gebracht und verglüht über dem Pazifik.

Die Mir (russisch ‚Frieden‘ oder ‚Welt‘) war eine von der Sowjetunion erbaute, bemannte Raumstation, die von 1986 bis zu ihrem kontrollierten Absturz 2001 86.325 mal die Erde umkreiste. Nachdem die Mir in den ersten Jahren nur von der Sowjetunion und den mit ihr verbundenen Staaten genutzt wurde, betrieb sie die russische Raumfahrtagentur Roskosmos nach dem politischen Umbruch im Ostblock weiter und öffnete sie auch für westliche Staaten und ihre Raumfahrtagenturen.

Die Raumstation Mir war zu ihrer Zeit das größte künstliche Objekt im Erdorbit und gilt – mit dem Sputnik-Satelliten 1957 und Juri Gagarins Erstflug 1961 – als größter Erfolg der sowjetischen Raumfahrt.

Quelle: Wikipedia


25.3. 1655

Vor 362 Jahren:

Entdeckung von Saturnmond Titan

Der niederländische Astronom Christiaan Huygens entdeckt mit seinem selbstgebauten Teleskop den größten Mond des Saturn, Titan.

Titan ist der einzige bekannte Mond, der eine Atmosphäre besitzt. Das ist normalerweise ein Merkmal von Planeten. Alle anderen Monde haben nur eine sehr dünne oder gar keine Luftschicht. Es stellte sich sogar heraus, dass die Titanatmosphäre dicker und dichter ist als die der Erde!

Lange Zeit war es unmöglich herauszufinden, wie denn nun seine Oberfläche aussehen mag. Am 14. Januar 2005 schwebte die Sonde Huygens durch seine Wolken hinab auf die Oberfläche des Titan. Während des Abstiegs am Fallschirm wurde so viel wie möglich gemessen und fotografiert. Aus den vielen Daten ergaben sich zahlreiche neue Erkenntnisse und Einblicke in diese einzigartige Welt.

Quelle: Wikipedia


25.3. 1961

Vor 56 Jahren:

Start von Sputnik 10

Die Sowjetunion startet Sputnik 10 mit dem Hund Swesdotschka (Kleiner Stern) an Bord als letzten Test vor dem bemannten Raumflug Juri Gagarins im April 1961. Flug und Rückkehr der Landekapsel verlaufen erfolgreich.

Quelle: Wikipedia


25.3. 1996

Vor 21 Jahren:

Komet Hyakutake in Erdnähe

Hyakutake, der „Große Komet von 1996“, erreicht mit nur 0,109 Astronomischen Einheiten (rund 16 Mio km) seine größte Annäherung an die Erde. Um den 25. März 1996 war er eines der hellsten Objekte am Nachthimmel und sein Schweif erstreckte sich mit einer beeindruckenden Länge von 75° über den Himmel. Die Koma zeigte eine deutlich sichtbare blau-grüne Färbung.

Der Komet Hyakutake läuft auf einer extrem langgestreckten, elliptischen Umlaufbahn um die Sonne. Der sonnennächste Punkt der Bahn (Perihel), den der Komet am 1. Mai 1996 durchlaufen hat, liegt mit 0,230 AE noch innerhalb der Bahn des Planeten Merkur, während der sonnenfernste Punkt (Aphel) mit ungefähr 4700 AE beinahe 1/10 Lichtjahr von der Sonne entfernt ist.

Quelle: Wikipedia


25.3. 2014

Vor 3 Jahren:

Ringe um Asteroiden entdeckt

Mithilfe verschiedener Teleskope in Südamerika haben Astronomen jetzt den ersten Asteroiden entdeckt, der von zwei dichten und schmalen Ringen umgeben ist. Es ist das kleinste bislang bekannte Objekt mit einem Ringsystem. Wie die Ringe entstanden sind, ist den Astronomen noch ein Rätsel. Sie vermuten jedoch, dass sie die Überreste einer Kollision sind.

Entdeckt wurden die Ringe bei dem Asteroiden (10199) Chariklo, der zwischen Saturn und Uranus um die Sonne kreist.

Quelle: astronews.com


27.3. 1969

Vor 48 Jahren:

Start von Mariner 7 Richtung Mars

Mariner 7 sollte den Mars passieren und mehr und besser aufgelöste Aufnahmen als Mariner 4 anfertigen. Mariner 7 war 412,8 kg schwer, davon entfielen 57,6 kg auf die Experimente. Erstmals gab es auch eine Programmsteuerung an Bord. Man verzichtete auf die Experimente zur Untersuchung des interplanetaren Raumes und gab der Sonde zwei Kameras, ein UV-Spektrometer und ein Infrarotradiometer, mit auf den Weg.

Mariner 7 startete am 27. März 1969. Am 2. August 1969 fertigte die Sonde 93 Aufnahmen bei der Annäherung an, die zwei volle Rotationen des Mars abdeckten. Bei der Passage gab es weitere 33 Bilder. Die Sonde passierte den Mars auf der Südhalbkugel und kartierte 20 Prozent der Oberfläche. Der Bodendruck und die Temperaturen konnten genauer bestimmt werden.

Auf Aufnahmen von Mariner 7 konnte die Größe von Phobos, dem größeren der beiden Marsmonde, zu 22,4 × 17,6 km bestimmt werden.

Quelle: Wikipedia


28.3. 1802

Vor 215 Jahren:

Entdeckung des Asteroiden Pallas

Pallas wurde am 28. März 1802 von Heinrich Wilhelm Olbers entdeckt und nach der griechischen Göttin Pallas Athene benannt. Die Entdeckung erfolgte zufällig, als Olbers die ein Jahr zuvor entdeckte und heute als Zwergplanet klassifizierte Ceres aufsuchen wollte.

Nach der Entdeckung von Ceres hatte Olbers, wie die anderen Astronomen seiner Zeit, nicht damit gerechnet, noch einen weiteren Planeten zwischen Mars und Jupiter zu finden, da man glaubte, den von der Titius-Bode-Reihe vorhergesagten Planeten in diesem Bereich des Sonnensystems gefunden zu haben.

Quelle: Wikipedia


29.3. 1807

Vor 210 Jahren:

Entdeckung des Asteroiden Vesta

Vesta wurde am 29. März 1807 von Heinrich Wilhelm Olbers in Bremen als vierter Asteroid entdeckt. Wie der 1801 entdeckte Zwergplanet Ceres und die 1802 sowie 1804 entdeckten Asteroiden Pallas und Juno wurde zunächst auch Vesta als Planet bezeichnet. Da bis zur Entdeckung von Astraea noch mehr als 38 Jahre vergehen sollten, änderte sich daran zunächst auch nichts.

Erst als nach etwa 1850 die Zahl der zwischen den Umlaufbahnen der Planeten Mars und Jupiter gefundenen Himmelskörper rasch anstieg, setzen sich für diese Objekte die Bezeichnungen „Kleine Planeten“, „Kleinplaneten“, „Planetoiden“ oder „Asteroiden“ durch.

Quelle: Wikipedia


29.3. 1974

Vor 43 Jahren:

Erste Sonde bei Merkur

Zum ersten Mal besuchte eine Sonde den Merkur. Mariner 10 flog im Abstand von 700 km an ihm vorbei und kartierte etwa 45 % der Merkuroberfläche. Die restliche Oberfläche blieb bis zum nächsten Besuch einer Raumsonde unbekannt. Erst 2011 traf eine zweite Sonde bei Merkur ein - Messenger.


31.3. 1966

Vor 51 Jahren:

Start des 1. Mondorbiters Luna 10

Die sowjetische Mondsonde Luna 10 startete am 31. März 1966 und schwenkte als erste Raumsonde am 3. April in einen Mondorbit ein. Die Experimente an Bord vermaßen das Magnetfeld des Mondes und detektierten Mikrometeoriten und Teilchen. Aus den Veränderungen der Bahn konnte man erstmals auf Massekonzentrationen in der Mondkruste schließen.

Am 3. April 1966 wurde bei der Eröffnung des 23. Kongresses der KPdSU eine aufgezeichnete Sendung von Luna 10 abgespielt: Ingenieure hatten die Sonde so programmiert, dass sie Die Internationale abspielte.

Quelle: Wikipedia


31.3. 1970

Vor 47 Jahren:

Explorer 1 verglüht in Erdatmosphäre

Explorer 1 startete am 1. Februar 1958 und war der erste künstliche Erdsatellit der USA (1958) und weltweit der dritte nach den beiden Satelliten Sputnik 1 und 2 der Sowjetunion.

Explorer 1 war deutlich kleiner und leichter als der sowjetische Sputnik, lieferte jedoch zahlreiche Messdaten über die Ionosphäre, die auf einen Strahlungsgürtel (später Van-Allen-Gürtel benannt) rings um die Erde schließen ließen.

Mit späteren Explorer-Starts wurde der Strahlungsgürtel – und ein außerhalb liegender zweiter – genauer erforscht und erwies sich als gefährlich für die bemannte Raumfahrt, deren Vorplanungen schon länger liefen.

Im Laufe der Zeit sank die Bahn langsam wegen der Bremswirkung der obersten Luftschichten (Exosphäre) – im Durchschnitt um 30 km pro Jahr. Daraus konnte – wie auch aus den ersten sowjetischen Satelliten – schon 1958/59 das Modell der hohen Erdatmosphäre verbessert werden. Die bis dato angenommene Luftdichte war um ein mehrfaches zu gering angesetzt worden. Nach 12 Jahren im All verglühte Explorer am 31. März 1970 in etwa 100 km Höhe.

Quelle: Wikipedia


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