Was geschah diesen Monat?

Ereignisse aus Astronomie und Raumfahrt im Monat April

1.4. 1893

Vor 124 Jahren:

Einführung einheitliche Zeit in Dtl.

Das Gesetz betreffend die Einführung einer einheitlichen Zeitbestimmung tritt in Kraft. Damit wird die „mittlere Sonnenzeit des fünfzehnten Längengrades östlich von Greenwich“ als einheitliche Uhrzeit in ganz Deutschland eingeführt. Zweck ist die genaue Regulierung des Fahrplanes der Eisenbahn.

Mit Inkrafttreten des Gesetzes betreffend die Einführung einer einheitlichen Zeitbestimmung wurde am 1. April 1893 die Mitteleuropäische Zeit als Einheitszeit für das gesamte Deutsche Reich festgelegt. Zuvor galt dort die Berliner Zeit.

Die Mitteleuropäische Zeit (MEZ, engl. Central European Time, CET) ist eine für Teile Europas – unter anderem für die deutschsprachigen Länder und Gebiete – und Teile Afrikas gesetzlich gültige Uhrzeit. Sie entspricht der mittleren Sonnenzeit auf dem Längengrad 15° Ost. Die Differenz der Mitteleuropäische Normalzeit (MEZ) zur Weltzeit UTC beträgt +1 Stunde, kurz UTC+1.

Quelle: Wikipedia


1.4. 1960

Vor 57 Jahren:

Erster Wettersatellit im All

Der erste amerikanische Wettersatellit Tiros 1 startet am 1. April und fotografiert an die 23.000 Bilder von der Erde.

Quelle: Wikipedia


2.4. 1845

Vor 172 Jahren:

Erstes Foto der Sonne

Armand Hippolyte Louis Fizeau und Jean Bernard Léon Foucault gelingt das erste Foto von unserer Sonne. Sie begründen damit die astronomische Fotografie. Außerdem untersuchten beide die Infrarotstrahlung der Sonne und die Interferenzerscheinungen des Lichts.

Quelle: Wikipedia


2.4. 1968

Vor 49 Jahren:

Erstaufführung von 2001: Odyssee im Weltraum

2001: Odyssee im Weltraum (Originaltitel: 2001: A Space Odyssey) ist ein Science-Fiction-Film aus dem Jahre 1968, der auf der Kurzgeschichte The Sentinel von Arthur C. Clarke basiert.

Inspiriert von einer Kurzgeschichte Clarkes, hat Kubrick ein unkonventionell erzähltes, auf Visualität beruhendes Poem geschrieben (auf 139-Minuten Film kommen nicht einmal 40 Minuten Dialog), das in einer eigene Bildsprache die Geschichte der Evolution erzählt. Der Evolution, die bereits geschehen ist und einer Evolution, die vielleicht noch kommen mag. Beginnt der Film im Zeitalter der Urmenschen, gelingt es Kubrick in nur einer Sequenz ins Zeitalter der Raumfahrt überzuleiten und vom Flug eines Raumschiffes namens Discovery im Jahre 2001 zu berichten, um mit der metaphysischen Geburt eines Sternenkindes zu enden.

Präzise ist die Geschichte konstruiert, die sich auf einer Subebene geschickt mit der Enthumanisierung des Menschen durch die voranschreitende Technologie auseinandersetzt, wofür in Kubricks Klassiker der Computer HAL 9000 steht, der von allen Figuren über die am weitesten entwickelte Persönlichkeit verfügt. Dinge wie diese sind es denn auch, die 2001 zu einem Film wie keinen anderen machen, auch wenn die Darstellung des ersten Jahres im neuen Millennium, wie wir heute wissen, denn doch etwas zu enthusiastisch ausgefallen ist. Seine spektakulären, präzise ausgearbeiteten Spezialeffekte haben darüber hinaus die Zeiten überstanden und bestehen selbst heute noch den Vergleich mit aktuellen Produktion. Ohne zu übertreiben kann man sagen, dass dies ein cineastischer Meilenstein war und ist: verwirrend, provokativ, perfekt. --Jeff Shannon

Quellen: Wikipedia und amazon


3.4. 1966

Vor 51 Jahren:

Erste Sonde in Mondumlaufbahn

Die sowjetische Mondsonde Luna 10 startete am 31. März 1966 und schwenkte als erste Raumsonde am 3. April in einen Mondorbit ein. Die Experimente an Bord vermaßen das Magnetfeld des Mondes und detektierten Mikrometeoriten und Teilchen. Aus den Veränderungen der Bahn konnte man erstmals auf Massekonzentrationen in der Mondkruste schließen.

Am 3. April 1966 wurde bei der Eröffnung des 23. Kongresses der KPdSU eine aufgezeichnete Sendung von Luna 10 abgespielt: Ingenieure hatten die Sonde so programmiert, dass sie Die Internationale abspielte.

Quelle: Wikipedia


4.4. 1968

Vor 49 Jahren:

Start von Apollo 6

Das Apollo-Programm war ein Raumfahrt-Projekt der USA. Es brachte zum ersten und bislang einzigen Mal Menschen auf den Mond.

Apollo 6 war der letzte unbemannte Testflug einer Saturn-Rakete im Rahmen des Apollo-Programms. Zum zweiten Mal wurde die dreistufige Saturn V eingesetzt, die als Nutzlast nun sowohl das Apollo-Raumschiff als auch eine Mondlandefähre mit sich führte – die gleiche Konfiguration, wie sie auch für den Flug zum Mond vorgesehen war.

Der Start erfolgte am 4. April 1968 um 12:00 Uhr UTC vom Kennedy Space Center in Florida. Er verlief jedoch nicht reibungslos. Heftige Vibrationen belasteten die Konstruktion, während die erste Stufe brannte. Nach der Trennung traten dann Probleme mit der zweiten Stufe auf. Zwei der Triebwerke schalteten zu früh ab, worauf die Brenndauer der restlichen Triebwerke um 58 Sekunden verlängert werden musste. Durch die Vibrationen waren einige Versorgungsleitungen gerissen. Auch die dritte Stufe musste deshalb länger brennen. Anstatt in einer kreisförmigen Umlaufbahn von 160 km Höhe über der Erdoberfläche war Apollo 6 nun in einem elliptischen Orbit mit 167 km Perigäum und 367 km Apogäum.

Quelle: Wikipedia


4.4. 1983

Vor 34 Jahren:

Erster Flug des Spaceshuttle Challenger

Das Space Shuttle Challenger (englisch für Herausforderer) war die dritte Raumfähre der NASA nach dem weltraumuntauglichen Prototyp Enterprise und der ersten voll flugtauglichen Columbia. Im Oktober 1982 fertiggestellt, erfolgte der Jungfernflug im April 1983 (STS-6).

Die Challenger absolvierte neun vollständige Flüge mit insgesamt 987 Erdumkreisungen. Sie war insgesamt 69 Tage im Weltraum.

Am 28. Januar 1986, 73 Sekunden nach dem Start der Mission STS-51-L, brach die Raumfähre in etwa 15 Kilometer Höhe auseinander (Challenger-Katastrophe). Dabei starben alle sieben Astronauten. Als Grund wurde das Versagen eines oder mehrerer Dichtungsringe in einer der seitlichen Feststoffraketen ermittelt. Es war der bis dahin schwerste Unfall in der Raumfahrtgeschichte der USA.

Die aufgefundenen Wrackteile der Challenger sind in einem ehemaligen Raketensilo im Startkomplex 31 der Cape Canaveral Air Force Station eingelagert.

Quelle: Wikipedia


5.4. 1991

Vor 26 Jahren:

Weltraumteleskop Gammaastronomie gestartet

Der zunächst nur als Gamma Ray Observatory (GRO) bezeichnete Satellit wurde mit der STS-37-Mission des Space Shuttle Atlantis am 5. April 1991 gestartet. Mit über 15 Tonnen war es der schwerste wissenschaftliche Satellit, der bis dahin vom Space Shuttle in eine Erdumlaufbahn gebracht wurde. Nach einigen Monaten wurde er zu Ehren des Physikers und Nobelpreisträgers Arthur Holly Compton in Compton Gamma Ray Observatory umbenannt.

Die Instrumente von CGRO deckten mit 20 keV bis 30 GeV einen weiten Bereich des elektromagnetischen Spektrums ab, das ist geeignet für die Suche nach Gammablitzen.

Quelle: Wikipedia


6.4. 1943

Vor 74 Jahren:

"Der kleine Prinz" erscheint

Der kleine Prinz (Originaltitel: Le petit prince) ist eine mit eigenen Illustrationen versehene Erzählung des französischen Autors Antoine de Saint-Exupéry und sein bekanntestes Werk.

Das Buch erschien zuerst 1943 in New York, wo Saint-Exupéry sich im Exil aufhielt. Der kleine Prinz gilt als literarische Umsetzung des moralischen Denkens und der Welterkenntnis seines Autors. Das Werk ist ein modernes Märchen und wird fast immer als Plädoyer für Freundschaft und Menschlichkeit interpretiert.

Quelle: Wikipedia


6.4. 1960

Vor 57 Jahren:

Sputnik 3 verglüht

Der russische Forschungssatellit Sputnik 3 trug zwölf wissenschaftliche Messinstrumente (Sensoren für Druck, Temperatur und Zusammensetzung der Atmosphäre, Strahlungsmessgeräte, Sensoren für elektrische und magnetische Felder) in den Weltraum, welche die obere Atmosphäre und die Strahlungsgürtel der Erde untersuchen sollten - was aber fehlschlug, da der Bandrekorder für die Messdaten versagte und nur wenige Daten der Sensoren direkt beim Überflug einer Bodenstation empfangen werden konnten.

Der Satellit war ein kegelförmiger Körper von 3,57 m Länge, 1,73 m Durchmesser und einer Masse von 1327 kg. Sputnik 3 verglühte am 6. April 1960. Die Bahnhöhe des Satelliten betrug zwischen 226 und 1881 Kilometer. Er umrundete in 106 Minuten einmal die Erde auf einer um 65,2° geneigten Bahn.

Quelle: Wikipedia


6.4. 1973

Vor 44 Jahren:

Pioneer 11 gestartet

Pioneer 11 ist eine US-amerikanische Raumsonde der Pioneer-Reihe, die am 6. April 1973 um 2:11 UTC von Launch Complex 36 auf Cape Canaveral an Bord einer Trägerrakete vom Typ Atlas-Centaur gestartet wurde. Die 259 kg schwere Sonde hatte die Aufgabe, die Planeten Jupiter und Saturn zu erforschen.

Am 23. Februar 1990 passierte Pioneer 11 als viertes irdisches Raumfahrzeug nach Pioneer 10, Voyager 1 und Voyager 2 die Neptunbahn und drang dann in den interstellaren Raum vor.

Quelle: Wikipedia


7.4. 2001

Vor 16 Jahren:

2001 Mars Odyssey zum Mars gestartet

2001 Mars Odyssey (oder kurz Mars Odyssey) ist eine Raumsonde der NASA, die seit dem 24. Oktober 2001 den Mars umkreist und ihn erforscht. Ihr Start erfolgte am 7. April 2001 an Bord einer Delta-II-Trägerrakete. Die ursprünglich geplante Missionsdauer hat der Orbiter trotz einiger Beschädigungen bei weitem übertroffen und wurde bereits viermal um zwei Jahre bis September 2012 verlängert. Im Falle einer weiteren Verlängerung der Mission soll der Orbiter auch als Relaisstation zur Datenübertragung zwischen dem am 6. August 2012 gelandeten Rover Curiosity und der Erde dienen.

Das erste Mal in der Geschichte der Marsforschung wird im Rahmen der Mission eine globale Karte der chemischen Elemente auf der Oberfläche erstellt. Ein Schwerpunkt der Mission liegt dabei auf der Fahndung nach Vorkommen von Wassereis. Zudem soll die Strahlungsbelastung in niedrigen Marsorbits untersucht werden, um die Risiken zukünftiger bemannter Marsmissionen besser zu erforschen.

Quelle: Wikipedia


8.4. 2008

Vor 9 Jahren:

Erste Astronautin aus Südkorea im All

Ein russisches Sojus-Raumschiff startete zur Mission Sojus TMA-12 in Richtung Internationale Raumstation ISS. An Bord befand sich neben Kommandant Sergei Alexandrowitsch Wolkow und Bordingenieur Oleg Dmitrijewitsch Kononenko auch die Forschungskosmonautin Yi So-yeon, die damit zur ersten Südkoreanerin im All wird.

Quelle: Wikipedia


8.4. 2016

Vor 1 Jahr:

Start des aufblasbaren Moduls BEAM zur ISS

Das Bigelow Expandable Activity Module (BEAM) wurde im April 2016 an Bord eines Dragon-Raumfrachters zur Internationalen Raumstation ISS gebracht. Für den Transport war das Modul zusammengefaltet und nahm damit deutlich weniger Raum ein, als ein herkömmliches Modul der Raumstation aus Metall. An die ISS montiert, wird es dann mit Luft gefüllt und dadurch entfaltet. Manche sprechen daher auch von einem "aufblasbaren" ISS-Modul.

Quelle: astronews.com


10.4. 1993

Vor 24 Jahren:

Raumsonde Hiten schlägt auf dem Mond auf

Hiten war eine japanische Raumsonde, die zwischen 1990 und 1993 in der Nähe des Erdmondes aktiv war. Bei Hiten handelte es sich um ein Technologieexperiment. Die Sonde trug lediglich einen S-Band Transponder als Nutzlast. Die wissenschaftliches Mission beschränkte sich auf die Messung von Staubpartikeln zwischen Erde und Mond.

Die Sonde schlug am 10. April 1993 auf den Mond auf.

Quelle: Wikipedia


11.4. 1970

Vor 47 Jahren:

Start von Apollo 13

Apollo 13 war eine Raumfahrtmission des US-amerikanischen Apollo-Programms im April 1970. Nach der Explosion eines Tanks während des Fluges zum Mond musste die geplante Mondlandung aufgegeben werden. Technische Improvisation war nötig, um die drei Besatzungsmitglieder in ihrem beschädigten Raumfahrzeug lebend zur Erde zurückzubringen. Dieser Apolloflug war der einzige, der vorzeitig abgebrochen werden musste.

Als Kommandant von Apollo 13 wurde James Arthur „Jim“ Lovell ausgewählt, „Jack“ Swigert wurde Pilot der Apollo-Kommandokapsel, als Pilot der Mondlandefähre war Fred Haise eingeteilt.

Quelle: Wikipedia


11.4. 2006

Vor 11 Jahren:

Venus Express kommt bei Venus an

Venus Express (abgekürzt VEX) ist eine Raumsonde der ESA, die am 9. November 2005 mit einer Sojus-FG/Fregat-Rakete vom kasachischen Baikonur aus gestartet wurde. Sie trat nach 153 Tagen Reisezeit am 11. April 2006 in eine Umlaufbahn um den Planeten Venus ein. Die Raumsonde ist, nach etwa 20 erfolgreichen sowjetischen und US-amerikanischen Missionen seit den 1960er Jahren, die erste europäische Mission zur Venus.

Quelle: Wikipedia


12.4. 1849

Vor 168 Jahren:

Asteroid Hygiea wird entdeckt

Der italienische Astronom Annibale de Gasparis sichtet als Erster Hygiea, den drittgrößten Asteroiden.

Hygiea (früher Hygieia) wurde nach Hygeia, der Tochter des Heilgottes Asklepios aus der griechischen Mythologie, benannt. Mit einem Durchmesser von 409 Kilometer ist Hygiea der drittgrößte bekannte Asteroid im Hauptgürtel.

Spektroskopische Untersuchungen ergaben, dass die chemische Zusammensetzung von Hygiea auffällige Übereinstimmungen mit den kohlenstoffhaltigen Meteoriten Warrenton und Ornans aufweist. Möglicherweise ist Hygiea der Ursprungskörper dieser Meteoriten.

Quelle: Wikipedia


12.4. 1961

Vor 56 Jahren:

Erster bemannter Weltraumflug

Wostok 1 war der erste bemannte Weltraumflug. Mit dem sowjetischen Kosmonauten Juri Gagarin gelangte am 12. April 1961 erstmals ein Mensch über die international anerkannte Grenzhöhe von 100 Kilometern.

Gagarin startete an Bord eines Wostok-Raumschiffs vom Weltraumbahnhof Tjuratam (dem heutigen Baikonur) aus und landete nach einer vollständigen Erdumkreisung in der Nähe der südwestrussischen Stadt Engels. Der Flug zählt zu den größten Erfolgen des sowjetischen Raumfahrtprogramms und gilt als Meilenstein des Wettlaufs ins All zwischen der UdSSR und den Vereinigten Staaten. Der erste bemannte Orbitalflug der USA, Mercury-Atlas 6, erfolgte zehn Monate später, im Februar 1962.

Quelle: Wikipedia


12.4. 1981

Vor 36 Jahren:

Erster Start des Spaceshuttles Columbia

Mit der Mission STS-1 der Raumfähre Columbia mit John Watts Young und Robert Laurel Crippen an Bord startete erstmals ein Space Shuttle, ein wiederverwendbares Raumschiff ins All. Der Raumflug dauerte bis zum 14. April.

22 Jahre und 28 Raumflüge später: Die Columbia befand sich am 1. Februar 2003 auf dem Heimweg, als sie gegen 8:59 Uhr Ortszeit in ca. 63,13 km Höhe über Texas bei einer Geschwindigkeit von ungefähr Mach 18,3 bzw. 20117 km/h auseinanderbrach. Ursache war eine Überhitzung des Tragflächeninneren bis zum Erweichen des Materials, hervorgerufen durch ein Loch im Hitzeschild. Dabei verloren alle sieben Besatzungsmitglieder ihr Leben.

Die Columbia ist nach der Challenger die zweite Raumfähre, die die NASA während einer Mission verloren hat.

Quelle: Wikipedia


13.4. 1960

Vor 57 Jahren:

Start des ersten Satelliten-Navigationssystems

Von Cape Canaveral aus wird der Satellit Transit 1B gestartet, der Teil des ersten weltweiten Satellitennavigationssystems wird. Es dient zunächst militärischen Zwecken.

Transit war Vorgänger des US-amerikanischen GPS. Seine Sendefrequenzen lagen bei 150 und 400 MHz. Transit wurde zunächst militärisch und ab 1967 auch zivil genutzt. Es war das erste funktionierende Satellitennavigationssystem überhaupt, und wurde ursprünglich zur Zielführung ballistischer Raketen auf U-Booten und Flugzeugträgern der United States Navy entwickelt.

Die Genauigkeit betrug je nach Empfangssystem zwischen 500 und 15 m. In der Endphase des Betriebs bestand die Konstellation aus sechs Satelliten, drei in Funktion, und drei als Backup-System. Sie bewegten sich in einem polaren Satellitenorbit in einer Höhe von etwa 1200 km.

Quelle: Wikipedia


14.4. 1970

Vor 47 Jahren:

Havarie bei Mondflug Apollo 13

Apollo 13 war eine Raumfahrtmission des US-amerikanischen Apollo-Programms im April 1970. Nach der Explosion eines Tanks während des Fluges zum Mond musste die geplante Mondlandung aufgegeben werden. Technische Improvisation war nötig, um die drei Besatzungsmitglieder in ihrem beschädigten Raumfahrzeug lebend zur Erde zurückzubringen. Dieser Apolloflug war der einzige, der vorzeitig abgebrochen werden musste.

Quelle: Wikipedia


16.4. 1972

Vor 45 Jahren:

Start von Apollo 16

Apollo 16 war die vorletzte Mission innerhalb des amerikanischen Apollo-Programms. Die Besatzung setzte sich aus den Astronauten Ken Mattingly, John Young und Charles Duke zusammen.

Der Start erfolgte am 16. April 1972, 17:54 Uhr UTC vom Kennedy Space Center in Florida. Drei Tage nach dem Start fiel das Navigationssystem aus. Die Positionsbestimmung musste daher ohne technisches Gerät, nur mit Hilfe eines klassischen Sextanten erfolgen. Zudem fiel, kurz nachdem die Mondlandefähre "Orion" sich von dem Kommandomodul "Casper" in der Mondumlaufbahn getrennt hatte, der Schwenkantrieb des Haupttriebwerks der Apollo teilweise aus. Die Bodenkontrolle stellte nach Simulationen fest, dass die redundanten Systeme noch arbeiteten, so dass die Mission wie geplant fortgesetzt werden konnte.

Quelle: Wikipedia


17.4. 1970

Vor 47 Jahren:

Rückkehr von Apollo 13

Apollo 13 war eine Raumfahrtmission des US-amerikanischen Apollo-Programms im April 1970. Nach der Explosion eines Tanks während des Fluges zum Mond musste die geplante Mondlandung aufgegeben werden.

Technische Improvisation war nötig, um die drei Besatzungsmitglieder in ihrem beschädigten Raumfahrzeug lebend zur Erde zurückzubringen. Dieser Apolloflug war der einzige, der vorzeitig abgebrochen werden musste.

Am 17. April 1970 um 13:07 Uhr wasserte Apollo 13 problemlos im Pazifik, wo die Crew von der USS Iwo Jima (LPH-2) aufgenommen wurde.

Quelle: Wikipedia


18.4. 2014

Vor 3 Jahren:

Einschlag von LADEE auf dem Mond

Die Mission des Lunar Atmosphere and Dust Environment Explorer (LADEE) ist am Freitagmorgen planmäßig mit einem Einschlag auf der Mondoberfläche zu Ende gegangen. LADEE hatte mehrere Monate lang Daten über die dünne Mondatmosphäre gesammelt.

Die Sonde ist wie vorgesehen auf der Mondoberfläche zerschellt. Sie hatte ihren gesamten Treibstoff zum Manövrieren verbraucht, so dass man sich für dieses Missionsende entschieden hatte. Während des Einschlags dürfte die Sonde komplett zerstört und die Trümmerteile größtenteils auf mehrere Hundert Grad Celsius aufgeheizt worden sein, so dass manches Material sogar verdampft sein könnte. Die Überreste werden vermutlich in einem kleinen flachen Krater begraben liegen.

Quelle: astronews.com


19.4. 1971

Vor 46 Jahren:

Saljut erste Raumstation

Zum ersten Mal in der Geschichte wird eine Raumstation in eine Umlaufbahn um die Erde gebracht. Die erste russische Raumstation Saljut 1 startet am 19. April in den Orbit.

Sojus 10 führte ein Kopplungsmanöver mit der Station durch, konnte diese aber nicht betreten. Die einzigen Kosmonauten, die sich an Bord aufhielten, war die Besatzung von Sojus 11, die aber bei der Rückkehr wegen eines geöffneten Luftventils ums Leben kam. Insgesamt war die Station an 24 Tagen bemannt und verglühte nach 175 Tagen im Orbit am 11. Oktober 1971 in der Atmosphäre. Saljut 1 bestand im Wesentlichen aus einer leeren Almas-Hülle und vielen Sojus-Bestandteilen, unter anderem einem kompletten Servicemodul am Heck.

Quelle: Wikipedia


19.4. 1975

Vor 42 Jahren:

Erster indischer Satellit

Der Indian Space Research Organisation gelingt der Start des ersten indischen Satelliten Aryabhata, der allerdings noch mit Hilfe sowjetischer Trägertechnologie ins All geschickt wird.

Quelle: Wikipedia


20.4. 1972

Vor 45 Jahren:

5. Mondlandung (Apollo 16)

Apollo 16 war die vorletzte Mission innerhalb des amerikanischen Apollo-Programms.

Ziel war das Cayley-Hochland, in der Nähe des Descartes-Kraters, welches Young und Duke mit knapp sechs Stunden Verspätung erreichten. Dies war der südlichste Landeplatz des Programmes. Der Ausstieg aus der Fähre und die ersten Schritte der Astronauten auf der Mondoberfläche konnten erstmals nicht im Fernsehen übertragen werden, da der Sender der Mondlandefähre ausgefallen war. Erst als die Anlage des Mondautos montiert war, konnte das Geschehen wieder verfolgt werden.

Quelle: Wikipedia


21.4. 2013

Vor 4 Jahren:

Erfolgreicher Test der Antares-Rakete

Zur Versorgung der Internationalen Raumstation ISS setzt die NASA auf die Dienste kommerzieller Anbieter. Das Unternehmen SpaceX hat bereits zwei reguläre Versorgungsmissionen im Auftrag der amerikanischen Raumfahrtbehörde durchgeführt. Am 21.4.2013 gelang nun der Start der Trägerrakete Antares, die den Raumfrachter Cygnus zur ISS bringen soll.

Quelle: astronews.com


23.4. 1962

Vor 55 Jahren:

Ranger 4 startet zum Mond

Ranger 4 startete am 23. April 1962, doch brach der Kontakt zu dieser Sonde noch am selben Tag ab. Die Sonde schlug am 26. April 1962 auf der Rückseite des Mondes auf. Ranger 4 war trotz des Fehlschlags das erste US-Raumfahrzeug, das die Mondoberfläche erreichte.

Ranger ist der Name eines US-amerikanischen Raumfahrtprogramms und von neun Raumsonden, die zwischen 1961 und 1965 zum Mond flogen und von dort vor dem Aufschlag Bilder übermittelten.

Die 330–340 kg schweren Sonden 3, 4 und 5 sollten auf dem Mond aufschlagen und unmittelbar vorher Bilder übermitteln. Zuvor sollte die Muttersonde eine etwa 40 kg schwere Instrumentenkapsel ausstoßen, die geschützt in einem kugelförmigen Gehäuse aus Balsaholz den Aufschlag nach mehrmaligem Hüpfen unbeschädigt überstehen sollte. An Bord der Kapsel befand sich unter anderem ein einfacher Seismograph.

Quelle: Wikipedia


23.4. 1967

Vor 50 Jahren:

Start von Sojus 1

Sojus 1 startete am 23. April 1967 und war die erste bemannte Mission mit dem sowjetischen Raumschifftyp Sojus. Aufgrund technischer Mängel wurde der Flug einen Tag später vorzeitig beendet. Der Kommandant Fliegerkosmonaut Wladimir Komarow kam bei der Landung ums Leben.

Schon kurz nach Erreichen der Umlaufbahn stellten sich die ersten Probleme ein. Eines der beiden Solarmodule hatte sich nicht entfaltet, die Energieversorgung war also nicht gewährleistet. Das Raumschiff konnte nicht stabil zur Sonne ausgerichtet werden, so dass auch das zweite Solarmodul nicht genügend Leistung abgeben konnte.

Nach 18 Erdumkreisungen sollte Komarow zurückkehren. Dass er die Landung nicht überleben würde, dürfte Komarow erst bewusst geworden sein, als sich nach dem Versagen des Hauptfallschirms auch der Reservefallschirm nicht entfaltete. Zu diesem Zeitpunkt befand er sich in ca. 6000 m Höhe.

Quelle: Wikipedia


24.4. 1967

Vor 50 Jahren:

Absturz von Sojus 1

Sojus 1 startete am 23. April 1967 und war die erste bemannte Mission mit dem sowjetischen Raumschifftyp Sojus. Aufgrund technischer Mängel wurde der Flug einen Tag später vorzeitig beendet. Der Kommandant Fliegerkosmonaut Wladimir Komarow kam bei der Landung ums Leben.

Schon kurz nach Erreichen der Umlaufbahn stellten sich die ersten Probleme ein. Eines der beiden Solarmodule hatte sich nicht entfaltet, die Energieversorgung war also nicht gewährleistet. Das Raumschiff konnte nicht stabil zur Sonne ausgerichtet werden, so dass auch das zweite Solarmodul nicht genügend Leistung abgeben konnte.

Nach 18 Erdumkreisungen sollte Komarow zurückkehren. Dass er die Landung nicht überleben würde, dürfte Komarow erst bewusst geworden sein, als sich nach dem Versagen des Hauptfallschirms auch der Reservefallschirm nicht entfaltete. Zu diesem Zeitpunkt befand er sich in ca. 6000 m Höhe.

Quelle: Wikipedia


24.4. 1970

Vor 47 Jahren:

Erster chinesischer Satellit startet

Dong Fang Hong I, auch bekannt als "China 1", war der erste erfolgreiche chinesische Satellit, der am 24. April 1970 mit einer Trägerrakete des Typs CZ-1 (Chang Zheng 1) gestartet wurde.

Er war Teil des so genannten "Dong Fang Hong"-Satellitenprogramms. Mit seinen 173 Kilogramm war er im Vergleich zu den ersten Satelliten anderer Nationen relativ schwer. Die Bahnhöhe betrug 439 x 2384 Kilometer, die Bahnneigung 68,5°. Der Satellit hatte einen Radiosender, der permanent die Hymne auf Mao Zedong "Der Osten ist rot" ausstrahlte.

Durch diesen erfolgreichen Satellitenstart wurde die Volksrepublik China die fünfte Macht, die einen eigenen Satelliten mit einer eigenen Rakete in die Umlaufbahn bringen konnte.

Quelle: Wikipedia


24.4. 1990

Vor 27 Jahren:

Start Weltraumteleskop Hubble

Das HST wurde am 24. April 1990 mit der Space-Shuttle-Mission STS-31 gestartet und am nächsten Tag aus dem Frachtraum der Discovery ausgesetzt.

Hubble ist ein Weltraumteleskop für sichtbares Licht, Ultraviolett- und Infrarotstrahlung. Das Teleskop entstand in Zusammenarbeit von NASA und ESA und wurde nach dem US-Astronomen Edwin Hubble benannt.

Die Bildqualität des Hubble-Weltraumteleskops war in den ersten Betriebsjahren durch einen Herstellungsfehler des Hauptspiegels begrenzt, der 1993 mit Hilfe des COSTAR-Spiegelsystems erfolgreich korrigiert werden konnte. Seitdem wurden mit Hilfe des HST Bilder gemacht, die oft eine starke Wirkung auf die Öffentlichkeit haben und die zu Ergebnissen mit großer wissenschaftlicher Bedeutung führten.

Quelle: Wikipedia


25.4. 1990

Vor 27 Jahren:

Hubble im All positioniert

Das HST wurde am 24. April 1990 mit der Space-Shuttle-Mission STS-31 gestartet und am 25. April aus dem Frachtraum der Discovery ausgesetzt.

Hubble ist ein Weltraumteleskop für sichtbares Licht, Ultraviolett- und Infrarotstrahlung. Das Teleskop entstand in Zusammenarbeit von NASA und ESA und wurde nach dem US-Astronomen Edwin Hubble benannt.

Die Bildqualität des Hubble-Weltraumteleskops war in den ersten Betriebsjahren durch einen Herstellungsfehler des Hauptspiegels begrenzt, der 1993 mit Hilfe des COSTAR-Spiegelsystems erfolgreich korrigiert werden konnte. Seitdem wurden mit Hilfe des HST Bilder gemacht, die oft eine starke Wirkung auf die Öffentlichkeit haben und die zu Ergebnissen mit großer wissenschaftlicher Bedeutung führten.

Quelle: Wikipedia


25.4. 2002

Vor 15 Jahren:

Erster Afrikaner im Weltall

Der zweite Weltraumtourist und erste Afrikaner im All, der Südafrikaner Mark Shuttleworth, Gründer von Canonical und Sponsor der freien Linux-Distribution Ubuntu, startet mit der russischen Mission Sojus TM-34 zur Internationalen Raumstation (ISS).

Shuttleworth hatte schon immer davon geträumt, einmal ins All fliegen zu können. Am 25. April 2002 startete Shuttleworth als Mitglied der dritten ISS-Gastmannschaft mit der russischen Sojus TM-34 in den Weltraum. Zwei Tage später machte das Sojus-Raumschiff an der Raumstation fest.

Shuttleworth hatte nicht nur für Flug und Ausbildung rund 20 Millionen US-Dollar bezahlt, er war auch für die Kosten der fünf Experimente aufgekommen, die er während seines achttägigen Aufenthalts durchführte. Außerdem hielt Shuttleworth eine Unterrichtsstunde mit mathematisch-wissenschaftlichem Schwerpunkt, die rund hunderttausend Schüler in Südafrika verfolgten. Am 5. Mai kehrte er mit Sojus TM-33 zur Erde zurück.

Quelle: Wikipedia


25.4. 2016

Vor 1 Jahr:

Start des franz. Satelliten MICROSCOPE

MICROSCOPE ist eine der wichtigsten Satellitenmissionen zur Untersuchung der fundamentalen physikalischen Naturgesetze. Ziel dieses etwa zwei Jahre dauernden Projekts ist die experimentelle Überprüfung des Äquivalenzprinzips, welches besagt, dass auf der Erde alle Körper im Vakuum gleich schnell fallen, unabhängig davon aus welchen Materialien diese bestehen – vorausgesetzt, alle Störkräfte, wie etwa magnetische Kräfte, sind ausgeschaltet.

Quelle: astronews.com


26.4. 1803

Vor 214 Jahren:

Meteoritenhagel über Frankreich

Bei L'Aigle in der Basse-Normandie regnet es Steine vom Himmel. Die französische Akademie der Wissenschaften muss danach einräumen, dass ihre bisherigen Zweifel an der außerirdischen Herkunft früherer Meteorsteine falsch waren.

Quelle: Wikipedia


26.4. 1962

Vor 55 Jahren:

Ranger 4 schlägt auf dem Mond auf

Ranger 4 startete am 23. April 1962, doch brach der Kontakt zu dieser Sonde noch am selben Tag ab. Die Sonde schlug am 26. April 1962 auf der Rückseite des Mondes auf. Ranger 4 war trotz des Fehlschlags das erste US-Raumfahrzeug, das die Mondoberfläche erreichte.

Ranger ist der Name eines US-amerikanischen Raumfahrtprogramms und von neun Raumsonden, die zwischen 1961 und 1965 zum Mond flogen und von dort vor dem Aufschlag Bilder übermittelten.

Die 330–340 kg schweren Sonden 3, 4 und 5 sollten auf dem Mond aufschlagen und unmittelbar vorher Bilder übermitteln. Zuvor sollte die Muttersonde eine etwa 40 kg schwere Instrumentenkapsel ausstoßen, die geschützt in einem kugelförmigen Gehäuse aus Balsaholz den Aufschlag nach mehrmaligem Hüpfen unbeschädigt überstehen sollte. An Bord der Kapsel befand sich unter anderem ein einfacher Seismograph.

Quelle: Wikipedia


26.4. 2007

Vor 10 Jahren:

Erstflug des Flugzeugteleskops SOFIA

Das fliegende Teleskop Stratospheric Observatory For Infrared Astronomy (SOFIA) als Nachfolger des bis 1995 operierenden Kuiper Airborne Observatory hat seinen Erstflug

Das Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie (engl. Stratospheric Observatory For Infrared Astronomy) (SOFIA) ist ein fliegendes Teleskop, das die NASA gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) für Infrarotastronomie entwickelt hat. Dafür wurde an Bord einer umgebauten Boeing 747SP ein mit Rahmen, Lagern und Zusatzinstrumenten rund 17 Tonnen schweres Spiegelteleskop installiert.

Quelle: Wikipedia


27.4. 1972

Vor 45 Jahren:

Rückkehr von Apollo 16

Apollo 16 war die vorletzte Mission innerhalb des amerikanischen Apollo-Programms.

Beim Wiedereintritt mussten die Astronauten eine Verzögerung von 7,19 g ertragen, der höchste Wert, der für eine Apollo-Mission gemessen wurde. Am 27. April 1972 um 19:45 Uhr wasserte Apollo 16 im Pazifik und wurde vom Flugzeugträger USS Ticonderoga geborgen. Die Mannschaft brachte bei dieser Mission 95,8 kg Mondgestein mit auf die Erde. Eine Probe dieses Gesteins kann im Nördlinger Rieskrater-Museum besichtigt werden.

Quelle: Wikipedia


27.4. 2013

Vor 4 Jahren:

Hellster Gammablitz seit Jahrzehnten

Ende April wurden Astronomen Zeugen des hellsten Ausbruchs im Gammastrahlenbereich seit Jahrzehnten. Dieser sogenannte Gamma-ray Burst ereignete sich in einer Entfernung von etwa 3,6 Milliarden Lichtjahren und war uns damit vergleichsweise nahe. Der Burst konnte von zahlreichen Satelliten und erdgebundenen Teleskopen verfolgt werden.

Die Emission im GeV-Bereich dauerte mehrere Stunden an und blieb für LAT fast einen ganzen Tag nachweisbar. Dies setzt eine neue Rekordmarke für die längste Gammastrahlenemission eines GRBs. Das Nachglühen des GRBs wurde, dank der schnellen und genauen Positionsinformation des NASA-Satelliten Swift, der dieses Ereignis auch detektierte, dann auch bei optischen, infraroten und Radiowellenlängen durch bodengebundene Observatorien nachgewiesen.

Quelle: astronews.com


27.4. 2016

Vor 1 Jahr:

Asteroid 2016 HO3 als Quasi-Satellit der Erde entdeckt

2016 HO3 ist ein Asteroid, der am 27. April 2016 durch das bodengebundene Großteleskop Pan-STARRS 1 entdeckt wurde.

2016 HO3 bewegt sich, anders als der Mond, nicht um die Erde, sondern kreist wie die Erde um die Sonne. Dabei ist er für die Hälfte der Zeit der Sonne etwas näher und überholt somit die Erde. Die andere Hälfte der Umlaufbahn ist er jedoch weiter von der Sonne entfernt, so dass er wieder zurückfällt.

Sein Orbit ist etwas zur Bahnebene der Erde um die Sonne geneigt, so dass er zwei Mal pro Jahr die Bahnebene der Erde durchläuft. Durch diese Bahn bleibt er immer in der Nähe unseres Planeten. Er ist damit zwar kein wirklicher Mond unseres Heimatplaneten, aber der bislang beständigste Quasi-Satellit der Erde. Er dürfte uns noch viele Jahrhunderte begleiten.

Quelle: astronews.com


28.4. 2001

Vor 16 Jahren:

Erster Weltraumtourist

Dennis Tito, der erste Weltraumtourist, besuchte die ISS und blieb 6 Tage oben. Das "Flugticket" kostete ca. 20 Millionen US-Dollar.

Zusammen mit den zwei Kosmonauten Mussabajew und Baturin brach Tito am 28. April 2001 mit Sojus TM-32 auf. Zwei Tage später erreichten sie die Raumstation. Dort wurden sie von der ISS-Expedition 2 begrüßt, die Anfang März mit STS-102 angekommen war. Tito hielt sich die meiste Zeit im Swesda-Modul auf, er lernte aber auch alle anderen Sektionen kennen. In den US-Bereichen wurde er wie vereinbart von mindestens einem Astronauten "eskortiert". Nach sechs arbeitsreichen Tagen an Bord verabschiedeten sich die drei Besucher, stiegen in die Sojus-TM-31-Kapsel und landeten Anfang Mai in der Steppe von Kasachstan. Die gesamte Flugdauer betrug 7 Tage und 22 Stunden.

Als Weltraumtourismus werden Vergnügungs- oder Studienreisen in die suborbitale Bahn oder den Erdorbit bezeichnet. Ziele sind zurzeit die Erdumlaufbahn als Flugereignis und die Internationale Raumstation (ISS) für einen Besuch. Die US-Firma Space Adventures plant in Kooperation mit Russland, künftig auch Flüge um den Mond herum anzubieten.

Quelle: Wikipedia


28.4. 2003

Vor 14 Jahren:

Start des Weltaumteleskops GALEX

GALEX war ein Weltraumteleskop der NASA zur Beobachtung von Galaxien im ultravioletten Bereich des elektromagnetischen Spektrums. Damit lieferte es wichtige Daten zur Erforshung der Galaxienentwicklung.

Kernstück von GALEX war ein 50-Zentimeter-Teleskop, mit dessen Hilfe Größe, Aussehen und Helligkeit von Galaxien im ultravioletten Bereich des Lichts untersucht wurden. Ein Spektrometer ermöglichte es zudem, die Entfernung der Galaxien zu bestimmen und damit ihren Platz in der kosmischen Entwicklung einzuordnen.

Die GALEX-Mission war ursprünglich auf eine Missionsdauer von zwei bis drei Jahren ausgelegt, wurde aber drei Mal verlängert. Der Befehl zur Abschaltung des Teleskops wurde am 28. Juni 2013 zu GALEX gesandt. Das Teleskop wird noch mindestens 65 Jahre in einer Erdumlaufbahn bleiben und anschließend in der Erdatmosphäre verglühen.

Quelle: astronews.com und Wikipedia


30.4. 2015

Vor 2 Jahren:

Ende der Merkurmission Messenger

Die Merkursonde Messenger stürzte am 30. April 2015 planmäßig auf den Merkur. Nach 10 Jahren und neun Monaten Missionsdauer war der mitgeführte Treibstoff endgültig aufgebraucht.

Messenger startete am 3. August 2004 und schwenkte nach mehr als 6 Jahren Reisezeit und etlichen komplizierten Bahnmanövern um den sonnennächsten und zugleich kleinsten Planeten des Sonnensystems ein. Die Sonde umrundete Merkur insgesamt 4104mal und fotografierte und vermaß den Planeten ausgiebig. Erstmals erhielten wir so ein vollständiges Bild von Merkur, denn rund 50% der Merkuroberfläche waren bis dahin noch unbekannt.

Quelle: http://messenger.jhuapl.edu/


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